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Seminar-Review „Bildsprache Im Online-Marketing“ Von EMBIS

Seminar-Review „Bildsprache im Online-Marketing“ von eMBIS

[Sponsored Post] Braucht man als Grafikdesignerin mit Studium und erster Berufserfahrung überhaupt eine Fortbildung zum Thema „Bildsprache im OnlineMarketing“? Ich war skeptisch, als ich die Einladung erhielt – und bin sehr froh, dass ich sie angenommen habe!

Bereits um halb 7 Uhr stand ich am Bahnhof, um mit zwei Zügen, einer S-Bahn und einem Bus ins Möwenpick Hotel am Münchener Flughafen zu fahren. Kurz vor 10 Uhr, und damit gerade pünktlich, kam ich im Seminarraum mit einer liebevoll gedeckten Snackbar an. Dort lernte ich auch gleich unseren Dozenten kennen. Matthias Duschner ist als gelernter Fotograf und studierter Kommunikationswissenschaftler fachlich sehr kompetent und gleichzeitig sympathisch.

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Eine Kernfrage, die wir uns am ersten Tag immer wieder stellen sollten: „Was will mir das Foto sagen?“ Wir haben uns damit beschäftigt, warum einige Fotos so stark und so aussagekräftig sind, dass sie Geschichte geschrieben haben. Oder, anders: Was macht ein Foto aus? Wie transportiert es eine Botschaft? Und wo verwischt die Grenze zwischen Realität und Abbildung?

Nach jedem Theorieteil gab es eine praktische Übung. So bekamen wir z.B. jeweils zu zweit eine Kamera in die Hand gedrückt mit der Aufgabe, fünf Bilder vom Hotel zu machen – ohne jegliche Vorgaben. Wir diskutierten kurz untereinander, was wir abbilden und welche Botschaft wir transportieren wollten, und legten dann los. Anschließend gab es eine kurze Bild-Optimierung, die für mich als Fotografin besonders spannend war, weil unser Trainer z.B. viel konsequenter mit der Gradationskurve in Lightroom arbeitet als ich. Und dann kam die Bildbesprechung. Auch wenn wir alle aus dem Umfeld des Marketings kommen und wir alle gute Einzelbilder gemacht haben, keiner von uns hat bei den fünf Aufnahmen auf eine einheitliche Bildsprache geachtet.

Ein weiteres Thema im Seminar: Was Fotos bzw. Abbildungen leisten können und wo die Grenzen liegen. Und immer wieder stellen wir uns die Frage: Welche Stimmung können und wollen wir mit Fotos transportieren?

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Am Ende des ersten Tages war ich unschlüssig, ob mir das Seminar den gewünschten Mehrwert bieten würde. Wir hatten viel über Bilder gesprochen und einiges erarbeitet, aber die prägnante Formel(n), auf die ich gehofft hatte, ließen auf sich warten.

Tag zwei begann gleich viel konkreter. Wir haben uns damit befasst, wie wir als Marketingverantwortliche in Unternehmen an die richtigen Bilder für unsere Unternehmenskommunikation kommen. Wir haben Quellen besprochen und vor allem das Briefing für den Fotografen geübt. Super war, dass unser Trainer selbst Unternehmensfotograf ist und die andere Seite des Briefings sehr gut kennt.

Ein weiterer Schwerpunkt des zweiten Tages war die Frage, was sich so überhaupt fotografieren lässt. Wie lang hat man die Aufmerksamkeit des Betrachters, was kann man in diesem Zeitfenster überhaupt kommunizieren und wie baut man die zur Botschaft passenden Bilder auf?

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Spannend fand ich auch die Idee, bei Events schon im Vorfeld die potenziellen Fotos im Blick zu haben und Messestände oder Vortragssituationen so konzipieren, dass entsprechende Fotos überhaupt entstehen können.

Nach einem Überblick über sämtliche Aspekte der Bildsprache kam der letzte und sehr hilfreiche Programmpunkt. Unser Trainer schaute sich mit jedem Teilnehmer dessen Unternehmenswebseite an und gab zusammen mit den anderen Teilnehmern konstruktives Feedback. Diese Analyse fand ich spannend, sowohl bei den Seiten der anderen als auch natürlich bei meiner eigenen. Sagen wir so: Sobald ich Zeit finde, steht eine Umstrukturierung auf diesem Blog an. Mehr dazu, wenn ich mich final entschieden habe, wie ich es genau machen will.

Am Ende von Tag zwei war ich begeistert. Ich hatte und habe noch immer das Gefühl, auf diesem Seminar ein Bauchgefühl für Bildgestaltung entwickelt zu haben. Bilder nochmals viel bewusster zu sehen und sie mit anderen Bildern, dem Kontext und der Zielgruppe in Verbindung bringen zu können. Gleichzeitig kann ich entsprechende bildsprachliche Entscheidungen jetzt auch fachlich begründen, was in Kundengesprächen enorm wichtig ist.

Kurz: Durch das eMBIS-Seminar „Bildsprache im Online Marketing“ habe ich eine fundierte Argumentationsbasis und ein deutlich sensibleres Bauchgefühl für die richtigen Bilder bekommen, wofür ich sehr dankbar bin.

Wer mehr über die Fortbildungen von eMBIS erfahren möchte, findet hier die Übersicht der aktuellen Seminare. Für mich war es das zweite eMBIS Seminar und beide waren wirklich erstklassig!

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