skip to Main Content
Mein Dori-Setup

Mein Dori-Setup

Nach drei Monaten habe ich mein (vorläufiges) Dori-Setup gefunden. Wie versprochen stelle ich es euch heute im Detail vor. Wer nicht weiß, wovon ich rede, den verweise ich auf meinen Blogbeitrag von vor einigen Tagen!

Mein Daheim-Dori

Für meine Alltagsplanung habe ich einen wunderschönen Pedori von Pedori daheim liegen. Er wiegt stolze 1,1 kg und beinhaltet alles, was ich für die Alltags- und Selbstständigkeitsplanung brauche.

Wie in jedem Dori sind auch in meinem mehrere Hefte mit verschiedenen Schwerpunkten.

1. Heft: Kalender
Das erste Heft ist ein selbstgestalteter Kalender. Ganz schlicht und sehr kompakt.

2. Heft: To-Do-Planer
Danach kommt das Herzstück, mein Planungsheft, auch selbstgestaltet. Auf der ersten Doppelseite passe ich auf, dass ich nichts Wichtiges vergesse. Hier hake ich ab, ob ich genug getrunken habe und dass ich 1x die Woche mein Elmex Gelee nutze. So kann ich nix vergessen.

Bevor ihr aus diesen Punkten mein psychologisches Profil vervollständigt: Das ist ein Beispielbild mit fiktiven Punkten ;)

Danach kommen Planungen für vier Wochen. Jede Woche beginnt damit, dass ich aus meinen allgemeinen To-Dos (dazu später mehr) diejenigen aufschreibe, die diese Woche dran sind. Die wichtigen Projekte kommen in einen eigenen Kasten, damit ich sie im Blick behalte.

Dann kommen die einzelnen Wochentage. Jeder beginnt damit, dass ich bis zu 3 To-Dos eintrage, die an diesem Tag ganz wichtig sind. In ein Feld darunter trage ich Geburtstage ein und wann ich welche Mülltonne rausstellen muss.

Darunter ist dann Platz für alles, was an diesem Tag ansteht. Termine trage ich ein, so dass sie den Platz blockieren, den sie brauchen, denn in dem Zeitraum kann ich eh nichts anderes machen. Zwischen die Termine kommen dann am Anfang des Tages die To-Dos, die ich an diesem Tag schaffen will. Entweder sind es spontan entstandene, oder ich schreibe sie auf der allgemeinen Liste ab und streiche sie dort weg.

3. Heft: Braindump
Dieses Heft ist dafür da, dass ALLES, was in meinem Kopf rumschwirrt, ausgelagert wird. In diesem Heft schmiere ich rum, scribble, mache Notizen.

Damit hier nichts verloren geht, gehe ich die Notizen jede Woche durch und übernehme aktuelle Tasks auf die Wochen-To-Do-Liste.

4. Heft: Minecraft
Ein kleines, süßes Heft, in dem ich alle wichtigen Koordinaten unseres Minecraft-Servers aufschreibe.

5. Heft: Listen
In dieses Heft kommen all meine Listen: Blogideen, Fotoideen, gesehene Filme, gelesene Bücher, Pläne für dieses Jahr, …

6. Heft: Ausgaben
Damit ich weiß, wo mein Geld bleibt… ein weiteres selbstgemachtes Heft nach meinen Bedürfnissen.

Mein Unterwegs-Dori

Ein Kilo Dori kann ich nicht immer mit mir herumschleppen. Darum habe ich ein kleines Notizbuch, das mir eine liebe Freundin geschenkt hat, zu einem Dori umbauen lassen. Darin: ein ganz kleiner Kalender und ein Notizheft. Ist zwar etwas doof, Termine 2x einzutragen, aber nach der ersten Zeit kann ich sagen, dass es erstaunlich schnell geht. Keinen Kalender zu haben und damit keinen Plan ist viel schlimmer!

Mein Geschäfts-Dori

Für Kundentermine habe ich einen weiteren Dori, den ich gebraucht gekauft habe. Da ich bei diesen Terminen viel mitschreiben muss, sind in diesem Dori ein Leuchtturm-Notizbuch und mein Kalender, den ich aus meinem Daheim-Dori mitnehme. Mit kommen außerdem eine Checkliste für Erstgespräche zum Logodesign – und meine beiden Portfoliobücher für Grafik und Fotografie.

Planung ist alles

Ja, das ist mein Setup. Es funktioniert für mich super und ich habe endlich Planerfrieden gefunden! Das Dori liegt auf meinem Schreibtisch und begleitet mich durch jeden Tag von morgens bis abends. Ich liebe es einfach!

Wie plant ihr eure To-Dos? Ich bin gespannt!

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Hi Birgit,

    ziemlich hipp, aber doch „anti-fortschrittlich“. Das geht auch nur, wenn man Einzelkämpfer ist, oder? Hier mein Setup: Meine Todos sind die offenen Mails in meinem E-Mail-Programm. Wie ich das nutze, habe ich mal ausführlich auf meinem Blog dargestellt – nur so viel: von ToDo-Apps, GTD-Apps o. ä. halte ich nicht viel, denn die Tasks müssen dort erst mal reinkommen. Daran scheitert es bei den meisten. Meinen Müll-Kalender (wie auch viele andere, z. B. Veranstaltungskalender) abonniere ich. Da muss ich selbst nichts tun außer auf die nächste Erinnerung warten. Geburtstage stehen im Adressbuch und sind damit automatisch im Kalender ersichtlich. Wozu mehrgleisig fahren? Ideen landen entweder direkt in Evernote oder am Abend als Scan oder Foto von meinem Notizbüchlein (das einzige Papier, das ich mit mir herum trage). Bei kleinem Gepäck habe ich „nur“ das Smartphone dabei, in der großen Tasche dann auch das iPad. Ist aber egal, man muss nichts übertragen, es synchronisiert sich sowieso alles zuverlässig (das war vor 10 Jahren noch nicht der Fall). Auch meine Familie kann aktiv nachsehen, ob wir einen gemeinsamen Abend planen können, und stellt auch hin und wieder einfach einen Termin ein, anstatt mich z. B. während eines Kundengespräches damit zu behelligen. Letztendlich muss man selbst entscheiden, ob man die Entschleunigung, die man sicherlich durch Deine Lösung erfährt, möchte, oder ob man diese Zeit für etwas anderes nutzt. Bei mehreren Duzend Anforderungen pro Tag wollte ich diese nicht erst noch in ein Buch schreiben müssen. Vielleicht beneide ich Dich aber auch nur dafür, dass Du Dir genau dafür Zeit nehmen kannst… 🙃 🙄 🤔

    Gruß
    napfekarl

    1. Hallo napfekarl,

      ja, ich war auch lange digital. Und auf mal war mein Handy kaputt und das ganze System ist zusammengebrochen. Kleine To-Dos erledige ich eh sofort und ich gestehe, dass mein Maileingang auch selten ganz leer ist, weil da paar zu beantwortende Mails drin liegen. Evernote habe ich auch, aber eher als Nachschlagewerk. Fotos von Waschzetteln, bevor ich die abtrenne, Scans von Mitschriften von Vorträgen …

      Für mich zumindest kann ich sagen, dass dieses System kaum mehr Aufwand bedeutet als ein digitales. Ein wenig, ja, und das ist tatsächlich ein Luxus, den ich sehr genieße.

      However, jeder, wie er klarkommt :)

      Viele Grüße,
      Birgit

  2. Hallo, ich habe auch vor ein paar Monaten meinen ersten Dori bekommen. Und was soll ich sagen…. ich bin so happy damit. Vorher war ich auch der „Technik-Junkie“ und hatte alles im Outlook oder / und Handy. Aber ich liebe es einfach, einen „richtigen“ Kalender, Notizhefte, to-so-Listen…. zu haben, den ich auch aufpimpen , wie es mir gefällt. Mein Mydori ist auch recht schwer, aber zu einem zweiten, vielleicht such kleineren könnte ich mich bisher nicht durchringen.
    Dein Setup ist echt interessant.
    Ich wünsche Dir viel Spass mir deinen Doris.
    Lg Claudia

  3. Hallo, ich habe auch vor ein paar Monaten meinen ersten Dori bekommen. Und was soll ich sagen…. ich bin so happy damit. Vorher war ich auch der „Technik-Junkie“ und hatte alles im Outlook oder / und Handy. Aber ich liebe es einfach, einen „richtigen“ Kalender, Notizhefte, to-so-Listen…. zu haben, den ich auch aufpimpen , wie es mir gefällt. Mein Mydori ist auch recht schwer, aber zu einem zweiten, vielleicht such kleineren könnte ich mich bisher nicht durchringen.
    Dein Setup ist echt interessant.
    Ich wünsche Dir viel Spass mir deinen Doris.
    Lg Claudia

  4. Ein schöner und informativer Post :) Vielen Dank dafür. Mich reizt das Pedori System schon eine ganze Weile, aber ich komme von meinem Leuchtturm – Kalender irgendwie nicht richtig los. :)

  5. Ich bin ewig schon auf der Suche nach einem optimal passenden Kalendertool und dadurch zufällig auf deinen Dori gestoßen. Ich muss zugeben, ich bin schon etwas neidisch – alles so hübsch geordnet ein Träumchen :!:

    Ich bin geneigt zu schreiben, dass ich Kalender/Planer hasse. Ich bin ehrlich gesagt leider auch zu faul immer alles digital und offline einzutragen.
    Um nur ein Beispiel zu nennen: Geburtstage
    – die Prio 1 Leute habe ich im Kopf
    – die Prio 2 stehen bei FB / Xing / Papierkalender
    – die Prio 3 vergesse ich regelmäßig ;)
    -> meist sind sie auch im Handy hinterlegt (nur mit einer Verschiebung, die sich durch verschiedene Systemwechsel eingeschlichen hat)

    Ich habe inzwischen damit angefangen kleine A5 Schulhefte als Planererweiterung zu „missbrauchen“, aber so die 100% Liebe ist es noch nicht. Sie sind unheimlich leicht, günstig im Preis, passen in die Arbeitstasche, aber es gibt keine vernünftige Kalenderlineatur. Gerade was die angeht bin ich äußerst pingelig. Für die Arbeit nehme ich ein Kalendermodell, dass auf einer Doppelseite eine Woche darstellt. Alle Tage hübsch nebeneinander. So sehe ich am besten was ich die jeweilige Woche noch erledigen muss. Was mich aber stört, dass es keinen Platz für Meetingnotizen und Co gibt und ich da immer eine wilde Zettelsammlung in den einzelnen Wochen habe. Wehe, es fällt der Kalender runter – Zettelchaos hoch zehn :cry: ! Deswegen nutze ich seit ein paar Wochen, die etwas „unsexy“ Variante mit den Schulheften (1 kariert zum Schreiben, 1 blank zum Kritzeln).

    Das Filofax-System hat bei mir nicht funktioniert, da das Ding meist größer war als meine Handtasche…

    Nur Visitenkarten digitalisiere ich per App und Cloud. Die würden sonst im Nirwana meiner Handtasche für immer verschwinden… Wer es einmal in die Cloud geschafft hat, überlebt bei mir dort ewig…

  6. Hi, „analog“ ist echt schön, nutze ich auch noch gelegentlich für Notzen. Trage es aber später immer noch digital nach. Ich nutze für meine Arbeit Wunderst, Evernote und Daylite. Ich habe alles wichtige auf all meinen Geräten. Sollte einmal etwas nicht mehr funktionieren, habe ich es auf den verschiedenen Geräten und auch lokal auf meinem Rechner.
    Aber schöner anzuschauen ist so ein Dori natürlich. :)

    Lg
    David

  7. Wow… Das ist toll. Ich liebe Kalender und fahre daher auch schon lange zweigleisig – digital und schriftlich. Und mein Filofax liebe ich. Aber so einen Dori hätte ich auch gerne.
    Danke für die interessante Darstellung.
    Lieben Gruß
    Patrizia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

                                           

Back To Top