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Martins 365-Fotoprojekt. Das Halbzeit-Interview

Wie die Zeit vergeht. Ein halbes Jahr ist es her, dass ich Martins 365-Tage-Fotoprojekt vorgestellt habe. Er ist noch immer dabei. Aber wie geht es ihm? Das habe ich mich – und dann ihn – gefragt.

Hallo Martin,  vor einigen Monaten unterhielten wir uns über den 365-Tage-Fotoprojekt. Jetzt ist Halbzeit – wie läuft es?
Hallo Birgit, wie doch die Zeit vergeht :)
Das Projekt läuft (natürlich) noch und macht nach wie vor noch viel Spaß.
Aktuell ertappe ich immer öfter dabei, das Gefühl zu bekommen, das Projekt wäre tägliche Routine. Dagegen versuche ich gerade gegenzusteuern, da meiner Meinung nach Routine die hässliche Schwester der Kreativität ist.

Bist du immer noch so motiviert wie vorher?
Diese Frage kann ich mit einem klaren und ehrlichen Ja beantworten. Auch wenn gerade die letzten Tage wirklich hart waren, und ich sooo kurz davor war, das Projekt zu beenden.
Zu dem miesen Wetter, der Menge an Arbeit und dem Druck kam auch noch eine echt fette Erkältung dazu, die mich mehr ans Bett als hinter die Kamera gezwungen hat.
Als Belohnung hierfür habe ich heute morgen im Büro einen dieser magischen Momente; dieser Augenblick, einer dieser magischen … der alle Mühen der letzten Wochen vergessen macht.
Das Ergebnis ist das Bild mit der Nummer 155.

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Hat sich deine Fotografie durch die tägliche Übung  geändert?
Ja, da ich die letzten Monate und Jahre sehr auf die Panoramafotografie fixiert war, haben sich in den letzten Wochen zwei neue Themen meinem Interessensforus empfohlen: die Langzeitbelichtung und die Makrofotografie.

Somit habe ich schon mal einen Schritt in eine Erweiterung  meiner fotografischen Interessen gemacht. Obwohl, wenn man so darüber nachdenkt: Ein 365-Tage-Panoramaprojekt wäre doch auch mal was ;-)

Gibt es eine Entwicklung innerhalb des Projektes, die du beobachtest oder vllt sogar planst? (Ändern sich Bildstimmungen, Motive etc.)
Auch hier ein klares Ja. Um nicht jeden Tag nach neuen Ideen suchen zu müssen, habe ich mir z.B. unter der Kategorie „Konzept“ Gedanken zur konzeptionellen Fotografie gemacht. Ausschlaggebend hierfür war ein Bericht auf Arte.

Meine Umsetzung basiert darauf, Gegenstände des täglichen Lebens zu fotografieren, in Schwarz-Weiß umzuwandeln und die originale Farbe des Gegenstandes und einen Auszug aus einem Deutsch-Englisch-Wörterbuch links daneben zu stellen.

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Auch die Überlegung, Serien zu fotografieren (z.B. Details von Graffiti), helfen mir, wie auch die konzeptionelle Fotografie, die Herausforderung der täglichen neuen Ideenfindung besser zu meistern.

Du hast eine coole Aktion als Abschluss für dein Projekt geplant, erzähl doch bitte!
Nach der erfolgreichen Beendigung des 365-Tage-Fotoprojektes möchte ich für mich gerne alle 365 Bilder als Mosaik von Whitewall drucken lassen.
Dafür würde ich, quasi als Bild Nummer 366, das Mosaik online stellen und eine Umfrage starten.

Die Umfrage wird aus zwei Fragen bestehen:

– Wie finden meine Besucher die Mosaik-Idee
– Welche Bilder haben meinen Besuchern am besten gefallen

Unter allen Teilnehmern werde ich drei € 20.- Gutscheine von Whitewall verlosen.

Lieber Martin, vielen Dank für deine Antworten und viel Freude und Erfolg in der zweiten Halbzeit!
Wer Martins Weg mitverfolgen möchte, findet hier seine täglichen Bilder.

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