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Was die Leute sagen, wenn sie hören, dass ich fotografiere…

Inspiriert durch den Graphitti-Blog und basierend auf meinem aktuellen Leben… (Nein, ich bin nicht gefrustet. Es fällt mir nur auf. ;) ).

graph

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare
  1. Ich unterstelle mal das „die Statistik“ aus Gründne des Humorfaktors etwas gerschönt wurde ;)
    (oder hast du nur 2 Menschen gefragt ?)

    Ich finde die Antworten nicht schokierend.
    Viele Menschen haben Fotografie als Hobby
    (vom Handyknipser bis zum DSLR Jünger mit immens teurem Fotoequipment sind da viele Abstufungen dabei).
    Die Aufforderung „Hey dann kannst du ja mal Bilder machen oder zeigen“ sehe ich nur nur als positiv.

    Welche andere Antwort hättest du denn gerne gehabt?

    Ich finde sollange die Menschen nicht wegrennen, oder schlagartig das Gespräch abbrechen, weil man nur noch mit Fotomappe oder Kammer im Anschlag durch die Gegend läuft ist alles in Orndung ;)

    Gruß
    Stephan

  2. …und dabei bewundere ich jedesmal die Ueberzeugung, mit der der Gegenpart eine der beiden Antworten zurueckwirft. Als ob es nichts besseres gaebe als sie fotografieren zu duerfen, oder der Besitz einer Kamera das einzige Kriterium zur Aufnahme in den Club der Fotografen bedeuten wuerde. :-)

  3. Stephan, natürlich habe ich die letzten Jahre nicht mitgezählt, um ein empirisch sauberes Diagramm zu erzeugen ;) Es basiert einfach auf meinem Gefühl.

    Natürlich, ich finde es gut, dass heutzutage jeder die Möglichkeit hat, sein Leben festzuhalten. Die Aufforderung, Bilder zu zeigen, sich mal auszutauschen, die kommt nach dem Satz „ich knips auch“ allerdings nie…

    Welche Antworten ich mir wünschen würde? So spontan irgendetwas, das darauf eingeht. Die Einsicht, dass, wenn das auf meiner Visitenkarte steht, es etwas anderes ist als Handyfotos. Ein Gespräch vielleicht. Eine Frage – nicht zwingend zu mir, aber zur Fotografie. Eine Äußerung wie „das ist ein spannendes Hobby“. Eine Anekdote zu eigenen Erlebnissen mit der Fotografie oder Fotografen. Irgendetwas, das zeigt, dass dieses Handwerk, wenn es gut ausgeführt wird, noch etwas wert ist. Wenn mir wer sagt, er spiele seit 10 Jahren Querflöte, antworte ich ja auch nicht mit „ich hab auch Blockflöte in der Grundschule gelernt.“

    Ok, das Feedback bekomme ich dann ja von den anderen 50%. Nicht, dass es was wert ist – aber dass sie es durchaus schätzen würden, wenn ich mich ihrer fotografisch annehmen.

  4. Ok, wenn du jemanden deine Visitenkarte übereichst müßte dem Gesprächspartner klar sein das „schön dann kannst du ja Fotos von mir und meiner Familie machen“ eine Profesionelle Ebene für dich hat und du entsprechende entlohnung dafür erwarten kannst.

    Aber vieleicht sind die Äußerungen ja auch nur ganz normal (Ärzte sagen ja auch immer das sie sobald die Ihren Beruf preisgeben mit Krankengeschichten überhäuft werden…)

    Gruß
    Stephan

  5. Sehr schönen ansprechenden Blog hast du hier! Schon frustrierend, diese Antworten! Ich frage mich direkt, was hätten die Leute vor zehn Jahren dazu gesagt. Ist ja doch irgendwie in Mode gekommen was zur Folge hat, das sich heutzutage jeder Dritte am „proffessionellen“ fotografieren ausprobiert. Das sorgt natürlich für viele Talente und ein breitgefächertes Angebot an Fotografien, jedoch bekommt man auch jede Menge Müll vorgesetzt, wie ich finde.

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