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4 Tipps, um gute Fotobücher zu gestalten

[mit Unterstützung von CEWE] In Kooperation mit CEWE möchte ich euch heute ein paar Tipps für die Gestaltung eines gelungenen Fotobuches mit der CEWE-Software geben. Gerade aus meiner Editorial-Vorlesung habe ich mir auch für unser Genre einiges abgeguckt ;)

Zeigen möchte ich euch diese Tipps anhand eines konkreten Fotobuches. Im Frühjahr war ich mit einer lieben Freundin 5 Tage in Niedersachsen unterwegs und wollte schon länger ein Fotobuch von dieser wunderbaren Zeit erstellen.

1. Finde dein Thema

titelEin festes Thema sollte jedes Fotobuch haben. Sehr einfach ist es bei Urlaubsbildern, da der Urlaub von sich aus eine thematische Einheit bildet. Doch ihr könnt auch kreativer sein. Hier einige Ideen:

  • Wie wäre es mit einem Fotobuch von den Best-ofs eurer Fotos des letzten Jahres?
  • Oder einer Bilderserie, die ihr schon länger verfolgt und die bisher in den Tiefen verschiedener Unterordner geschlummert hat?
  • Schön finde ich persönlich auch eine Sammlung von Alltagsbildern aus einem bestimmten Zeitraum, einfach weil diese Bilder so viel über euch und euer Leben aussagen.
  • Seid doch mal ganz verrückt und macht ein Buch mit Bildern einer bestimmten Farbe – ohne dass es sonst einen Zusammenhang gäbe.

2. Ruhe durch Gestaltung

Eine einheitliche Gestaltung bringt Ruhe in ein Fotobuch. Die ist auch nötig, denn eure Bilder zeigen schon viel, sind vielleicht auch bunt. Und die Gestaltung soll ihre Wirkung unterstützen, nicht davon ablenken.

Ich weiß, dass viele gerne ein vollformatiges Bild als Hintergrund nehmen und dann kleine Bilder darauf setzen. Persönlich halte ich da nicht viel von. Das Hintergrundbild wird dadurch „zerschnitten“ und gefühlsmäßig degradiert.

In einem Fall jedoch geht das – sogar sehr gut! Wenn nämlich das Hintergrundfoto viel Unschärfe (Bokeh) aufweist, auf der dann die Bilder liegen. So wird nichts an Bildinhalt überdeckt.

linie2

Sehr ansprechend finde ich ein Nebeneinander von Bildern – möglichst auf einer unsichtbaren Linie angeordnet, die sich als roter Gestaltungsfaden durch das Buch zieht.

linie1

Das geht übrigens super mit der CEWE-Software, ich war positiv überrascht.

kastenziehen

Alternativ ist auch eine kachelartige Anordnung möglich. Dadurch wird die Seite zwar unruhiger, jedoch auch lebendiger und unkonventioneller.

kacheln

Ein Klassiker ist natürlich auch das vollformatige Bild, das über eine Seite gehen kann, über beide oder über die eine und nur teils über die andere.

ganzseitig2

Natürlich könnt ihr diese Gestaltungsansätze beliebig mixen. Nur vielleicht nicht zuuu sehr, ein paar wiederkehrende Elemente sollten sein ;)

3. Qualität statt Quantität

Nach dem Fotografieren kommt die Bildauswahl – und das ist eine Kunst für sich. Ich selbst tue mich manchmal schwer, mich gegen einige Bilder zu entscheiden. Doch ich zeige lieber wenige, durchweg gute Bilder, die durch ihre luftige Präsentation auch entsprechend wirken. Denkt einfach an ein Museum, da ist zwischen den Bildern auch viel Platz. Weil sie den brauchen… Ein gutes Beispiel dafür seht ihr über diesem Absatz.

Bei meinem Pocket-Scrapbooking-Buch stehe ich, bedingt durch die vorgegebene Zahl möglicher Fotos, immer vor der Entscheidung für und gegen meine Fotos. Manchmal ist es sehr schwer, aber wenn ich einige Wochen später zurückblätter, habe ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt. Die restlichen Erinnerungen kommen in meinem Kopf von ganz alleine.

Eine Seite bekommt auch viel Ruhe, wenn man Bilder mit nicht zu vielen Details nutzt. Nahaufnahmen können außerdem auf eine ganz eigene Weise die Stimmung der jeweiligen Situation vermitteln. Probiert es aus!

detail

4. Das Fotobuch als Geschenk

In 3 Monaten ist Weihnachten. Gefühlt ist das noch sehr weit weg. Vielleicht habe ich euch ja trotzdem schon jetzt auf die Idee für ein Geschenk gebracht? Dann könnt ihr euch ja auf www.cewe.de/cewe-fotobuch.html selbst einmal umsehen. Mein Buch, das ihr in den Beispielbildern gesehen habt, bekommt jedenfalls meine Freundin als Überraschung. Gut, dass sie derzeit keine Zeit zum Bloglesen hat, sonst hätte ich mich jetzt verraten ;)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Ein prima Tipp. Hoffentlich hat deine Freundin auch in den nächsten 3 Monaten keine Zeit, sonst wäre die Überraschung dahin. Auf der andern Seite würde sie einiges Lesenswertes verpassen.

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