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Produktfotografie – ein wichtiger Teil der Werbefotografie

[Anzeige] In Zeiten des Internets hat die Produktfotografie deutlich an Relevanz gewonnen. Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit, ihre Produkte über das Internet zu verkaufen. Für den Erfolg des Online-Handels spielt dabei die Präsentation der Ware eine sehr wesentliche Rolle. Dazu sind professionelle Produktfotos gefragt. Aber auch für den privaten Verkäufer auf Plattformen wie z. B. Ebay spielen gute Fotos eine große Rolle für den Verkaufserfolg. Was unter Produktfotografie genau verstanden wird und worauf es bei guten Produktfotos ankommt, wird im folgenden Beitrag näher erklärt.

Was ist Produktfotografie?

Die Produktfotografie ist ein ganz wichtiger der Teilbereich der Werbefotografie. Sie hat eine ganz wesentliche Aufgabe zu erfüllen: Ein Produkt für Werbe- und Verkaufszwecke sachlich zu präsentieren. Bei Produktfotos handelt es sich um eine reine Aufnahme von Objekten, wobei auf störende Elemente, wie zum Beispiel Deko, verzichtet wird. In der Regel werden Produktfotos direkt im Fotostudio aufgenommen. Bei großen Produkten wie Industrieanlagen, Häusern, etc. werden die Aufnahmen natürlich direkt vor Ort gemacht.

Auf was kommt es bei der Produktfotografie an?

Wie bereits erwähnt zeichnen sich Produktfotos durch die sachliche Darstellung des jeweiligen Objekts aus. Jeder, der selbst schon mal versucht hat, „bloß“ einen bestimmten Gegenstand zu fotografieren, wird schnell bemerkt haben, dass dies in der Regel alles andere als einfach ist. Im Normalfall sollen Produktfotos vor einem neutralen Hintergrund erstrahlen. Dazu bedarf es vor allem einer besonderen Beleuchtung. Aber auch die Perspektive sowie die Farbbalance tragen ganz wesentlich zu einem gelungen Produktfoto bei. Durch die elektronische Bildbearbeitung haben sich die Gestaltungsmöglichkeiten in den letzten Jahren enorm gesteigert. Wie so oft im Leben sollte deshalb bei der Produktfotografie auf den Faktor Qualität ein sehr hoher Wert gelegt werden. Denn das Endergebnis, sprich das fertige Produktfoto, sollte die potentiellen Kunden letztlich ja „zum Zugreifen“ bewegen.

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Tipps für die Aufnahme von Produktfotos

In Zeiten von Online-Aktionshäusern wie Ebay, Etsy und Co. verkaufen auch viele Privatpersonen Waren online. Sei es der gebrauchte Kinderwagen oder auch selbstgemachte Halsketten. Im Gegensatz zu Unternehmen kann sich eine private Person in der Regel keinen professionellen Fotografen für eigene Produktfotos leisten. Gute Fotos der Produkte sind aber für den Verkaufserfolg ausschlaggebend. Deshalb folgen hier noch einige Tipps für Amateurfotografen:

Von allen Seiten mit gleichen Lampen ausleuchten

Wer zu Hause Produktfotos selbst machen möchte, kann bereits mit einfachen Leuchtmitteln, wie zum Beispiel einer Schreibtischlampe, gute Ergebnisse erzielen. Vorneweg gleich mal ein wichtiger Tipp: Auf den Blitz verzichten! Dieser sorgt nämlich unter anderem für überbelichtete Stellen. Mit dem richtigen Einsatz von Licht lässt sich ein besseres Ergebnis erzielen.
Grundsätzlich gilt: Ein Produkt, das von allen Seiten ausgeleuchtet wird, sieht in der Regel gut auf Fotos aus. Wobei auch hier die Beleuchtungsmittel eine wesentliche Rolle spielen. Unterschiedliche Lampen sorgen für unterschiedliches Licht, was sich wiederum auf den Fotos bemerkbar macht. Deshalb sollten gleiche Lampen benutzt werden.

Glasplatte für Spiegelung einsetzen

Oft wird in der Produktfotografie auch mit Spiegelung gearbeitet. Die Aufnahme wirkt damit gleich etwas edler. Im Gegensatz zu anderen Effekten lässt sich eine Spiegelung in Photoshop nicht wirklich nachstellen. Um eine Spiegelung zu erzielen bietet sich der Einsatz einer Glasplatte oder einer Plexiglasplatte an. Das Produkt sollte in Folge in einem flachen Winkel fotografiert werden. Die Spieglung wird umso größer, je flacher der Winkel ist.

Softbox verwenden

Ein in der Produktfotografie vielfach eingesetztes Instrument ist die sogenannte Softbox. Sie dient dazu, das Licht (von Blitz oder Beleuchtungsmitteln) zu streuen, wodurch es auch weicher erscheint. Wer zum Beispiel Glas fotografieren möchte, sollte auf eine Softbox zurückgreifen. Diese kann mit einfachen Mitteln auch selbst gebastelt werden. Es finden sich dazu zahlreiche Anleitungen im Internet – z. B. für eine Softbox aus einem Wäschesack.

Weitere Beispiele für Produktfotografie gibt es hier.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Deine übersichtliche Einleitung in die Produktfotografie gefällt mir gut auch wenn das nicht so mein Fotografieschwerpunkt ist.

    Aber eine Frage habe ich:
    Du schreibst bei Tipps für die Aufnhame „von allen seiten Ausläuchten, kein Blitz“
    und später „Softbox verwenden“ bzw. „selbst bauen aus wäschesack“.
    Bedeutet das nur keinen direkten Blitz zu nutzen, oder sind die Softboxen für die Leuchtmittel
    gedeacht?

    Lieben Gruß
    Stephan

  2. Hallo, zuerst einmal ein großes Lob für die Beschreibung zum Thema Produktfotografie. Habe soeben den kompletten Beitrag durchgelesen. Obwohl ich mich schon länger mit der Produktfotografie beschäftige, war trotzdem die ein oder andere Information dabei, die ich in Zukunft beachten werde. Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Weiter so!

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