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Essen ist zum Essen da…

…und nicht zum Fotografieren!

Ihr habt nach einem ersten Zwischenstand zum Community-Kochbuch gefragt. Ja, ich habe fleißig gekocht! Und fotografiert. Und Überraschung: Ich liebe das Kochen, aber das Fotografieren nervt mich total. Aus mehreren Gründen:

  • Meist koche ich abends – das Licht zum Fotografieren ist da net so jut.
  • Wenn ich Hunger hab, krieg ich schlechte Laune. Und das Essen steht vor mir, aber ich muss es erst fotografieren. Hmpf!
  • Es ist verdammt schwierig, Aufläufe und so appetitlich darzustellen.
  • Ich brauch dringend noch mehr und v.a. verschiedene Teller. Hab schonmal im Freundeskreis angefragt…

Insgesamt habe ich beschlossen, nicht perfektionistisch zu sein. Denn sonst dreh ich ab. Bei mittlerweile 55 Rezepten (+ noch mehrere, die eins angekündigt haben) sitz ich da sonst Jahre dran. Und ich will ja auch Spaß dabei haben ;)

So, genug gejammert. Hier mal drei weitere Fotos meiner Kocherlebnisse. Feedback’s always welcome, und falls wer weiß, wie die Fettringe auf der Suppe nicht so doll auffallen…

rezepte

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare
  1. Versuch es doch mit Petersilie, Basilikumblätter, Blüten, Zitronen- oder Tomatenscheibe. Das gibt einen Farbtupfer und sieht frisch aus. Vor allem beim rechten Bild wäre das ein versuch wert, um es aufzupeppen…

  2. Es soll doch ein Community-Kochbuch werden und kein verlagreifes Kochbuch eines Drei Sterne Kochs.
    Gerade die weniger perfekten Fotos zeigen das es „echt“ ist und nichts vorgegaukelt wird (wieso sieht der Burger in der Werbung immer besser aus als in Wirklichkeit?)
    Keinen Stress, nicht zuviel Ärgern und keine Gedanken machen – dann klappt das auch mit dem Spaß an der Sache :-)

  3. Mein Tipp: Koch einfach etwas mehr, iß dich satt und veranstalte mit dem Rest das Fotoshooting. Auf den Fotos merkt man eh nicht ob das essen heiß oder kalt war.
    Viel Spaß noch und guten Hunger !!

  4. Liebe Heavimaus, rate doch mal warum es in Profifotostudios „Fooddesigner“ gibt. Die Gerichte in Kochbüchern sind selten echt gekocht. Wenn überhaupt (nicht ganz aus Plastik) dann nur halb durch und meistens für den Verzehr UNGEEIGNET! Also, kochen und essen und ein paar Kilos zunehmen. Das mit den Fotos einfach weglassen.
    Grüße Martin

  5. Wow – du machst dir da richtig viel Arbeit mit- find ich klasse, entweder ganz oder gar nicht – so seh ich das auch immer !!!
    Gegen die Fettaugen vielleicht ein paar geschnittene Kräuter und an den Tellerrand n klein bißchen Garnitur von Sachen die du verarbeitet hast kommt bestimmt auch gut.
    Aber erst mal sattessen – mit knurrendem Bauch fotografiert sich das nicht gut :!:

  6. Ja ich weiß, ich hänge hinterher^^ will das nur eben erst mal wieder selber machen.. wegen der Mengen. Du weißt ja, ich koch frei Schnauze :zufrieden:

  7. Ich hab gerade mal ein bisschen nach Food Styling gegooglet. Ist echt schlimm, was die Profis für Tricks auf Lager haben: zum Beispiel Motoröl statt Ahornsirup auf Pfannekuchen, weil das Öl im Gegensatz zum Sirup nicht einzieht und daher immer wie frisch drübergegossen aussieht. Oder statt Eis einfach eingefärbten Kartoffelbrei nehmen. Der schmilzt nicht. (wobei man das ja sogar noch essen könnte)

  8. Die Idee, erst zu essen und den Rest dann zu fotografieren, finde ich gut. Ich bekomme auch schlechte Laune, wenn ich hungrig bin. Und wenn nicht so viel auf dem Teller ist, ist es ja auch o.k., in feinen Restaurants ist das sowieso Usus. Ich glaube, du musst noch einen Kursus fürs Garnieren machen. Das wäre perfekt. Eins kommt zum anderen. :P

  9. Danke euch allen für euer Feedback! Ich hab mir paar Tage Auszeit genommen, hat mich grad irgendwie genervt gehabt. In der Zeit hab ich aber bissel Dekozeugs gekauft, mir hier und da nen Teller geschnorrt und halt einiges vorbereitet.

    Ich werd einfach eine gute Mischung aus Spaß und Qualität suchen. Profibilder bekomm ich vmtl. eh net hin…

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