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W:O:A – Wie ich dazu kam (+Anreise)

Ich kam zum Wacken Open Air wie die Jungfrau zum Kinde – nur dass bei mir gleich zwei Männer beteiligt waren :klimper: Zwei Freunde (einen davon kennt ihr schon) haben mich überredet mitzukommen.

Dabei sprach alles gegen dieses Abenteuer:

  • Zelterfahrung = Null
  • Erst seit einem 3/4-Jahr hör ich überhaupt Metal und kannte 3/4 der Bands nicht mal.
  • Mein bisher heftigestes Konzert war von den Backstreet Boys :oops:
  • Und: Ich mag keinen Alkohol.¹

Öh ja… klar… und dann gleich zu 75.000 Metalheads aufs weltgrößte Metalfestival der Welt².

Andrerseits: Ich vertraue beiden Jungs voll, und hey, das ist ein Abenteuer! Also hab ich mich überreden lassen, meinen Koffer gepackt und bin los!³

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Nachts um 23.30 gestartet, kamen wir gegen 3.20 Uhr im 1.800-Seelen-Dorf Wacken an.

Als ich das Ortsschild sah, wurde ich doch etwas aufgeregt. Jetzt ging es los, das große Abenteuer mit den vielen „bösen“ Metalern.

Wir reihten uns wie viele andere, die ebenfalls mitten in der Nacht angereist waren, in die Schlange zum Zeltgelände ein. Und standen. Und standen. Und fuhren – und standen.

Dabei wurden wir weder von besoffenen, mit Lederwesten gekleideten Motorradfahrern überrollt noch mit irre lauter Musik betäubt.
Kurz: Nichts passierte. Und wir standen… und fuhren…

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Es war alles bestens organisiert. Zig Helfer in orangen Warnwesten wiesen uns ein, so dass zügig Reihe um Reihe an Autos parkte.

Um 3.47 stand unser Auto dann entgültig. Wir haben uns gleich mit der Besatzung des Nachbarautos angefreundet und unsere drei Zelte hinter unseren Autos im Halbkreis aufgebaut. Als wir fertig waren, ging die Sonne bereits auf… nix wie ab ins Zelt.

Das war schon mein erster Wacken-Eindruck. Ziemlich unspektakulär eigentlich. Es wirkte nett, gut organisiert, und ich vermutete, dass es vielleicht doch gar nicht sooo schlimm werden würde (und behielt Recht, es war geil!).

Die nächsten Beiträge werde ich nicht chronologisch, sondern thematisch aufbauen. Denke, das ist für euch interessanter.
Es sind übrigens „nur“ so 80% der Bilder von mir, weil ich die Kamera öfters rausgegeben hab. Die kennzeichne ich jetzt aber nicht extra…

¹ Ja, das stimmt wirklich. Hey, ich hab Freunde, die wollten unbedingt irgendwas Alkoholhaltiges finden, was ich mag. Als ich selbst beim Schoko(!!)punsch angewidert gepasst hab, haben sie aufgegeben…

² Lt. Veranstalter

³ Diese Posts sind somit nur bedingt objektiv. Ich möchte euch erzählen, wie ich als absoluter und komplett nüchterner* Neuling das Ganze erlebt habe.

Und wehe, ihr findet irgendwas niedlich oder putzig! ;)

* Ein Schluck Honigmet zählt nicht, oder?

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Schön, die Bilder und Situation kenne ich ja, aber es nachträglich mit Deinen Worten als Anfänger in dem Bereich zu lesen wird sicher spannend werden.

  2. Auf die Angaben der Veranstalter kann man sich leider nicht verlassen.
    Wacken ist kein Kindergeburtstag, aber es ist auch nicht die Hölle auf Erden. Bischen organisiert kriegt man die Tage da gut rum – hey, da ist Musik und so ;-)

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