365 Tage, 365 Fotos. Martin im Interview. Und ein Gewinnspiel.

    67Ein Jahr ist es her, dass Martin sein 365-Tage-Fotoprojekt begonnen hat. Gestern hat er das letzte Foto geschossen. Wie es ihm in diesem Jahr ging, erzählt er in diesem Interview.

Ein Jahr lang täglich ein Foto – wie hat das dich und deine Fotografie geprägt?
Geprägt hat mich das Projekt, glaube ich, nicht; vielleicht weil ich mich schon in einem etwas fortgeschritteneren Alter befinde :).

Im Ernst: Das Projekt hat mich achtsamer gegenüber meiner Umgebung und dem, was darin geschieht, werden lassen.
Das erfolgreiche Abschließen des Projektes ist für mich auch eine Bestätigung, immer noch neue Herausforderungen und Aufgaben mit Begeisterung und Elan angehen zu können, jedoch auch die Disziplin zu besitzen, diese zu einem guten Ende zu bringen.

Eine sehr wichtige (fotografische) Erfahrung war die Erkenntniss, dass Motive dann den Weg zum Fotografen finden, wenn es Zeit dafür ist. Die ersten Wochen habe ich mir täglich überlegt – oftmals auch das Hirn zermartert – was denn zu fotografieren sei. Nach einiger Zeit habe ich mich für die Motivfindung einfach frei treiben lassen. Mit der Zeit hat sich der Blick für grundlegende Bildideen und Motive einfach entwickelt und es wurde immer einfacher, diese umzusetzen.

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