
Es ist schon ein wenig her, da war ich einmal nicht der Fotograf, sondern das Model. Martin, der Leiter meiner Fotogruppe, hat mich mit ins Studio genommen, und los ging’s. Dabei habe ich einige interessante Erfahrungen gemacht:
Wie man sich gibt und fühlt, hängt extrem davon ab, was man anhat. Als ich mein Teufels-T-Shirt, Jeans und Nietenarmband anhatte, hab ich mich viel offener und selbstbewusster gefühlt als im kurzen Schwarzen. Wie stark mich die Kleidung beeinflusst, war mir vorher echt nicht klar.
Dauer-Lächeln ist scheiße-anstrengend!
*zwinker*… etwa 20% der Bilder konnte ich gleich wieder löschen, weil ich am Zwinkern war. Verdammt schwierig, wenn man weiß: “Du musst jetzt die Augen offen halten… wann löst er endlich aus… hmm… ok, einmal schnell zwinkern, er wird ja nicht genau in dem Moment auslös… mist!”
Es ist gar nicht so einfach, nach einer Stunde noch neue Posen zu finden. Zwar hatte ich mir im Vorfeld einige Portraitfotos angeschaut und überlegt, was mir gefallen könnte. Aber für’s nächste Mal brauch ich unbedingt noch einen konkreteren Plan. Einfach mal so irgendwas machen, und das über einen längeren Zeitraum, dafür fehlt mir (noch) die Übung.
All in all: Es hat sich gelohnt! Ich habe jetzt viele schöne Bilder von mir und sage nochmal ganz herzlich “Danke!”.