
Damit endet meine Bücherserie. Aber das nächste Geschäft ist schon fotografiert, wird Donnerstag interviewt, und dann geht’s weiter


Damit endet meine Bücherserie. Aber das nächste Geschäft ist schon fotografiert, wird Donnerstag interviewt, und dann geht’s weiter


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Phantasie muss grenzenlos sein dürfen. Denn gezähmt wäre sie keine Phantasie.
August Everding




Zwischenwelt
Wölfelstraße 1
95444 Bayreuth
Tel. 0921 – 151 25 08
www.buchhandlung-zwischenwelt.de
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Wie schon so oft stieg ich die wenigen Stufen hinauf, um in die Zwischenwelt zu gelangen. Ich öffnete die Tür und wurde sogleich freudig von Katharina begrüßt. “Du hast doch vor einem halben Jahr die ‘dunklen Juwelen’ gelesen. Da gibt es jetzt einen neuen Band von. Ich habe ihn dir schon einmal zurückgelegt…”
“Wahnsinn”, dachte ich. “Dass sie heute noch weiß, was ich damals gekauft hatte…” Dass die beiden aus der Zwischenwelt meinen Lesegeschmack besser kennen als ich selbst und mir bisher jedes empfohlene Buch mindestens “gut” gefallen hat, kannte ich schon. Aber jetzt hatten sie sich selbst getoppt.

Die Zwischenwelt ist ein kleiner Buchladen in Bayreuth, der seit knapp zweieinhalb Jahren das Herz jedes Fantasy- und Mangalesers höher schlagen lässt. Doch auch Leser anderer Genres kommen gerne vorbei, um hier ihre Bücher zu bestellen und nebenbei einen kleinen Schwatz zu halten.
Susanne Kosuch ist die Inhaberin der Zwischenwelt und hatte schon einige Jahre von solch einem Laden geträumt. Dabei weiß sie genau, was sie ihren Kunden bieten möchte: “Mein Ziel war und ist es, eine Wohlfühl-Lese-Oase zu schaffen, einen Ort, den man gerne aufsucht zum Stöbern und Schmökern.”

Fantasy? Manga? Sind das nicht Nischenprodukte? – das fragen sich sicher jetzt einige. Doch die ausgebildete Buchhändlerin und Handelsfachwirtin weiß aus Erfahrung: Bei Mangas, die es in ‘normalen’ Buchhandlungen nur in geringer Auswahl gibt, ist die Nachfrage tatsächlich da. Der Bedarf an Fantasy ist noch deutlich höher.

Zusammen mit Susanne beraten und verkaufen Katharina und Katrin als Aushilfe in der Zwischenwelt. Der Name des Geschäfts entstand übrigens in tagelangem Brainstorming. Susanne saß mit einem Freund auf dem Balkon, warf dutzende von möglichen Namen in den Raum und wartete, wie ihr Freund darauf reagierte. Der Name sollte freundlich, themenbezogen und etwas Besonderes sein. Schließlich hatte sie die zündende Idee.
Nicht nur der Name, auch das Logo (ein kleiner Drache) stammt von Susanne selbst. Beinahe logisch, dass sie auf “Wenn dein Geschäft ein Tier wäre, welches wäre es dann?” antwortet: “ein netter Drache!”

Und hier noch drei Lesetipps von Susanne:


Feierlich verkünde ich den Start meines neuen Fotoprojekts:

Im Rahmen dieses Projektes werde ich euch Geschäfte in Bayreuth fotografisch und verbal vorstellen, die ich nach subjektiven Kriterien ausgewählt habe: Sie sind gemütlich, urig oder haben Charme – und vor allem sind sie mir sympathisch. Gleichzeitig werde ich das zum Anlass nehmen, um das Thema etwas “drumherum” zu fotografieren.
Ich brauchte ein Fotoprojekt…
Begonnen hat alles mit der Frage von The Public Eye: “Does every photographer need a project?” Während ich vor etwa zwei Monaten durch den Schneematsch stapfte, grübelte ich darüber nach. Gut möglich, dass mich ein Projekt aus meiner fotografischen Lethargie reißen könnte. Nur welches Thema sollte ich nehmen?
Eine Fotoreportage über Bayreuths Läden
Dabei kam ich an einigen meiner Lieblingsläden vorbei. Kleine, urige Geschäfte mit ihrem ganz eigenen Charme. Bei denen ich immer ein wenig Angst habe, dass sie langfristig nicht gegen die großen Ketten bestehen können.
Und da war sie, die Idee: Ich mache Fotoreportagen. Über die Geschäfte in Bayreuth. Und ihre “Welten”.
Denn es hat nur Vorteile! Tolle Fotos in einmaliger Atmosphäre. Spannende Interviews. Die Möglichkeit, mal hinter die Kulissen zu schauen. Ein Thema von allen Seiten beleuchten. Interviews und mal wieder Reportagen zu schreiben (hab das früher öfter gemacht). Eine neue Motivation, ein Ziel für mich. Und – last but not least – Werbung für meine Lieblingsläden, damit sie viele neue Kunden bekommen.
Los geht’s
Los ging es vor wenigen Wochen. Da habe ich meinen Lieblingsbuchladen besucht, Fotos gemacht und die Besitzerin interviewt. Jetzt bin ich fleißig dabei, eine kleine Reportage über diesen Buchladen zu schreiben.
Gleichzeitig verfolge ich das Thema “Lesen” fotografisch weiter. Wo und wie lese ich? Wie kann man Bücher fotografisch inszenieren? Ich bin also grad, ganz platt gesagt, dabei, wochenlang Bücher zu fotografieren
Wenn ich das Thema fertig fotografiert habe, werde ich zunächst die Vorstellung des Geschäfts und dann die Bilder “drumherum” veröffentlichen, vermutlich im Rahmen einer Themenwoche.
Diese Läden haben schon fest zugesagt
ein Buchladen, ein Teeladen, ein Pralinengeschäft
Tee, Schoki und Bücher – alles, was mich glücklich macht

Sooo geil! Es ist da! Mein Makro-Objektiv.
Bin noch in der Übungsphase, ohne Stativ sowieso sehr schwierig. Aber wurscht, es ist einfach geil! Bin soooo happy!

Sind übrigens vier Bücher
