
Hallo ihr Lieben, ein wunderschönes, frohes, gesundes, glückliches Jahr wünsche ich euch – und natürlich gut Licht!
Es gibt Trends, da halte ich mich raus (Twitter). Aber jetzt muss ich Formspring auch mal ausprobieren! Was das ist? Ein einfaches Tool. Ihr schreibt eine Frage, ich antworte. It’s that easy. Fragt, was ihr wollt. Solange ich Ahnung habe und es mir nicht zu privat wird, antworte ich.

Martin macht es, Thomas macht es, Besim und Oliver auch – und sicher noch viele andere. Ein Jahresrückblick gehört gerade als Fotograf einfach dazu. Sich in Ruhe hinzusetzen und zu reflektieren: Was habe ich gelernt? Was erlebt, und welche Fotos habe ich gemacht? Darum nun auch von mir eine kleine Rückschau auf das Jahr 2009.
Im Jahr 2009 habe ich quasi alles überschüssige Geld in die Fotografie gesteckt! Zwei Objektive – ein 105er-Makro und eine 50mm/f1.8er-Festbrennweite – mussten einfach sein. Und erst vor wenigen Tagen kam meine D90 an, damit ich endlich bei diesen beiden Objektiven Autofokus nutzen kann.
Hinzu kommt mein Sunsniper-Gurt, den ich nach wie vor heiß und innig liebe, und ein kleiner, sehr praktischer Faltreflektor.
Wenn man Blende *und* Belichtungszeit manuell regelt, ärgert man sich hinterher wirklich viel seltener, was die Kamera da für nen Quatsch gemacht hat
Und ich muss sagen: Ich bin zufrieden

Über die Feiertage ist man üblicherweise schwer beschäftigt: Feiern, essen, schlafen… trotzdem wollte ich unbedingt ein weihnachtliches Foto von unserem Adventskranz machen. Und das war gar nicht so einfach. Hier meine Leidensgeschichte Erfolgsgeschichte.
1. Anlauf
Tageslicht von links, draufgehalten.
Falls ihr euch über die offene Blende wundert: Es ist teils gewollt, resultiert aber teils auch aus meiner tiefen Abneigung gegen Stative.

1/60 sek – F 1,8 – 50 mm
Naja, schon ganz schön, aber doch arg dunkel. Hmm, ob man da tricksen kann?
2. Anlauf
Licht wie vorher, diesmal aber mit dem Makro-Objektiv.

1/24 sek – F 4 – 105 mm
Jaoh, besser, aber haut niemanden um. Plus dass das mit der Freihandbelichtung nicht so ganz geklappt hat…
Also muss der Hintergrund heller. Standardmäßig ist dort eine beige Tapete, die durch die relativ kurze Belichtungszeit und die Schattenlage einfach schwarz wirkt.
Da konnte ich gleich meinen neuen Reflektor ausprobieren und hab diesen Aufbau hier gebastelt:
3. Anlauf

Kamera mit Makro-Objektiv auf ein paar Wärmekissen (=Bohnensäcke), Goldreflektor in den Hintergrund – Gold ist ja immer weihnachtlich – und weiter geht’s. Der Reflektor hängt übrigens am Stativ – hab ich das also doch noch nutzen können
Das hier war das Ergebnis:

1/3 sek – F 10 – 105 mm
Wäh! Kitschig! Aber sowas von!
Ok, warum hier die Blende so weit zu ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich war ich von den Reflexionen schon leicht betüdelt…
4. Anlauf
Einstellungen ändern, Winkel des Reflektors auch, und nochmal.

1/80 sek – F 1,8 – 50 mm
Ja, da fallen mir die Augen nicht mehr aus. Dafür wirkt alles arg trübe und eher wie November als wie Weihnachten.
Wenn das mit dem Hintergrund nicht will, will ich auch nicht. So. Jetzt geh ich da einfach ganz anders ran – ätsch!
5. Anlauf
Mit dem Makro-Objektiv direkt auf das kleine Geschenkpackerl draufgehalten. Rot und Gold, macht sich immer gut. Und ist sehr weihnachtlich, auf jeden Fall.

1/3 sek – F 10 – 105 mm – out of cam
Na damit kann man doch was anfangen.Diesmal ist die kleine Blende übrigens gewollt gewesen
Postprocessing
Noch einmal in Photoshop aufmachen, bissel rumspielen (Gradation, Tonwertkorrektur, Helligkeit, ganz leichten Grünfilter drüber) – und fertig ist das Werk. Zwar kein absolutes Highlight der Weihnachtsfotografie, aber immerhin ein Bild, mit dem ich insgesamt zufrieden bin. Vielleicht etwas kitschig, aber noch im Rahmen für ein Weihnachtsfoto, finde ich


Ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest!
Da wir sicher alle noch das Weihnachtsessen verdauen, starte ich heute eine kleine, unaufgeregte, aber humorvolle Blogparade. Und möchte wissen:
Mit welchen schrägen Suchanfragen kommen die Leute zu euch?
Fast jeder Blogger kennt das: Beim Blick in die Statistiktools wundert ihr euch sicher manchmal, was die Leute alles in die Suchmaschinen eingeben – und vor allem, dass sie damit auf eurem Blog landen.
Natürlich mache ich auch mit! Seit den Suchanfragen, die ich Anfang des Jahres vorgestellt habe, ist mein Blog noch unter einigen schrägen Suchanfragen gefunden worden:
Mitmach-Möglichkeit 1:
Schreibt einen kleinen Post zu diesem Thema und schickt mir einen Trackback auf diesen Artikel.
Mitmach-Möglichkeit 2:
Schreibt die schrägsten Suchanfragen einfach in die Kommentare.
Ich bin mal gespannt!
