Bei Sari habe ich einen hervorragenden Aufsatz zu Bildkritik gefunden, den Thomas Tremmel von den Buxtehuder Fotofreunden geschrieben hat. Den habe ich mir durchgelesen (und empfehle ihn unbedingt weiter!). Und ein wenig über die Kritik nachgedacht, die ich so bekomme, und wie ich sie auffasse.
Die meisten Kommentare sind etwa “tolles Bild”, und ich find sie toll. Wer lässt sich nicht gerne bauchpinseln? Da ist mein Bauch, hier ein Pinsel, ihr dürft loslegen
Ich hab überlegt, ob ich euch ausdrücklich um konstruktive Kritik bitten soll. Denn das kann unangenehm werden. Klar, es ist Kritik am Bild und nicht an mir. Aber immerhin fand ich das Bild so gut, dass ich es gepostet hab. Und unangenehme Kritik – vor allem, wenn berechtigt – macht einfach keinen Spaß.
Im Laufe des letzten Jahres habe ich wirklich konstruktive Kritik genau zweimal bekommen. Und auch wenn ich erst nicht begeistert war, muss ich den jeweiligen Personen Recht geben. Die entsprechenden Bilder habe ich überarbeitet und es hat sich gelohnt!
Und darum bitte ich in diesem Blog ausdrücklich auch um konstruktive Kritik. Bitte kein “das Bild sagt mir nichts”, denn das sagt MIR nichts. Sondern konkrete Hinweise. Vielleicht nicht am frühen Morgen. Aber ansonsten ja.
Etwas Bauchpinselei dürft ihr natürlich weiterhin betreiben
Edit: Noch ein toller Artikel über das effektive Kritisieren von Fotos – hier geht es vor allem darum, einfach die Bildwirkung zu beschreiben, um so ein Feedback zu geben, wie das Bild ankommt.