Fotos von Birgit Engelhardt - Part 5
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…mein Fotoblog



zwölf2010 – Juni

zwoelf2010 zwölf2010 – JuniUi der Monat ist schon fast rum, dabei sollte ich die Fotos doch bis zum 14. gemacht haben… aber jetzt ist es da, das Juni-Foto. Relativ spät abends aufgenommen diesmal…

zwoelf2010 juni zwölf2010 – Juni


DAS ist ehrliche Bildkritik.

Ich saß mit Freunden am Rechner und surfte durch Fotos. Darunter war auch ein Nacktfoto… pardon, Aktfoto. Einer meiner Freunde so:

Wenn ich das Bild sehe, denke ich nicht: “Oh, das ist Kunst”.
Ich denke: “Ui, da sind Titten”.

:)

Echt wahr. Ungeschönt.
Und: Er hatte Recht. Ich hätte es nur nicht ganz so krass ausgedrückt…


Getestet: Foto-Kacheln von Photolini

Über Facebook bin ich letztens auf Photolini gestoßen, einen mir bisher völlig fremden Fotodienst. Heute ist meine Bestellung angekommen. Und ich bin hin und weg. Zu geil!

Die Idee ist schonmal richtig gut. Fotos werden nicht auf Rahmen gespannt, sondern sind auf ganz leichten Platten angebracht. An die Wand klebt man eine kleine Metallfläche, und hinterm Foto ist ein Magnet. So kann man das Foto einfach an die Wand bzw. das Metall geplobt werden – und die Bilder können jederzeit umsortiert werden. Beispiel gefällig? Schaut euch die letzten 30 Sekunden des Werbevideos an.

Es kam schon so liebevoll verpackt an. An den Metallplatten waren bereits die Kleber befestigt (glaub, es sind Tesa Powerstrips – sehen zumindest so aus). Und es lagen sogar Handschuhe dabei, damit ich keine Fettbatscher auf die Bilder mache! Fand ich klasse.

Die Bilder sind superleicht. Die Farben leicht stärker gesättigt als am kalibrierten Bildschirm – macht sich aber sehr gut. Grad, weil die Oberfläche leicht glänzend ist, braucht es das auch. Wirkt klasse. Und der Preis ist auch geil. 8 Euro für das 20×20-Bild.

Und weil ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, hier meine Fotodoku.

Nein, ich krieg dafür nix. Hab die ganz normal bestellt, ganz normal bekommen, und war einfach nur begeistert. Da dacht ich mir: Das muss ich empfehlen ;)


WM in Bayreuth

Heut Abend bin ich mit Kamera und Blitz durch die Bayreuther Innenstadt gestreift. Public Viewing an jeder Ecke. Bunte Gestalten überall. Und ich durfte alle fotografieren! Es hat sich gelohnt. Absolut!

Liebe Fans, die ich fotografiert habe: Eure Fotos sind einfach klasse geworden! Es gibt da eine Fotoaktion, da kann man Fußballbilder einreichen und daraus machen die dann nen dickes Fotobuch. Einfach, weils geil ist. Darf ich euer Bild da einreichen? Bittebittebitte!
Wenn ihr einverstanden seid, schreibt ihr mir kurz ne Mail oder nen Kommentar?

Für den Blog hab ich mir immer das Go geholt und darf darum auch die Fotos zeigen (danke!). Also, hier sind sie. Und WEHE jemand sagt was dazu, dass ich momentan so viele Portraitfotos mache… ;)


[Farbe bekennen] grün, braun, orange

Ich hab etwas hinterhergehinkt – aber das ist jetzt alles wieder eingeholt. Orange war echt schwer – außer einer Decke und einer Kerze hatte ich nur diesen Spiegel und eine Sonnencreme ;)

orange [Farbe bekennen] grün, braun, orange

green [Farbe bekennen] grün, braun, orange

brown [Farbe bekennen] grün, braun, orange

Diese Fotos entstanden im Rahmen des Fotoprojekts “Farbe bekennen“.


Colorkey – der Wow-Effekt für durchschnittliche Bilder.

Ich muss an dieser Stelle einmal deutlich meine Meinung dazu sagen: Die überwiegende Mehrheit der Colorkey-Fotos ist nix.

DSC 0201 Kopie2 150x150 Colorkey   der Wow Effekt für durchschnittliche Bilder.Bevor ich das jetzt begründe, möchte ich für die weniger Fachchinesisch-bewanderten Leser kurz erklären, was Colorkey ist: Ein ursprünglich buntes Bild, das in schwarzweiß umgewandelt wurde. Nur ein(ige) Bildelement(e) bleibt/en farbig und sticht/stechen so heraus.

In der Praxis gibt es vor allem zwei Typen von Colorkey-Fotos, die fließend ineinander übergehen. Und beide sollte man vermeiden.

Colorkey-Typ 1: Der Hingucker

Oft habe ich das Gefühl, dass ein Colorkey die Rettung für ein durchschnittliches Foto sein soll. Weil diese Technik einen Hingucker schafft. Damit mag man Nichtfotografen ein “wow” entlocken, aber abgesehen davon: schlechter Bildaufbau, fehlende Bildaussage – die Basicfehler bekommt man damit nicht behoben! Das Foto wird dadurch nicht besser. Es fällt mehr auf, das ja. Aber besser wird es nicht.

Colorkey-Typ 2: Der Fotoprojekt-Mogler

Auf den Blogs und in den Flickrgruppen, in denen ich mich herumtreibe, laufen derzeit zwei Fotoprojekte, bei denen es sich um Farben dreht. Eine Farbe wird vorgegeben und zu dieser gilt es, ein Foto zu machen. Doch was tun, wenn auf dem “Rot-Bild” auch noch etwas Blaues ist? Der pfiffige Fotograf denkt sich: Mach ich doch ein Colorkey. Entsprechend sprießen diese Fotos derzeit überall aus dem Boden.

Leute, ihr macht es euch damit ganz schön einfach.

Mal abgesehen davon, dass ein durchschnittliches Colorkey fotografie-technisch selten etwas Besonderes ist (s. Typ 1), blockiert ihr euch doch selbst! Anstatt nach dem interessanten Motiv/Blickwinkel zu suchen, das aus sich selbst wirkt, wird ein mittelmäßiges Foto aufpoliert. Anstatt einen einfarbigen Gegenstand zu nehmen und ihn richtig zu positionieren, die Beleuchtung zu testen, eben doch den blauen Punkt aus dem Bild zu entfernen – kurz: bewusst zu fotografieren -, wird die Einfarbigkeit erst am PC hergestellt. Wären die Ergebnisse in meinen Augen gut, würde ich ja gar nichts sagen. Aber leider sind sie das eher selten.

Colorkey: Dont’s

Und um dem mal etwas entgegenzuwirken, habe ich mal ein paar Do’s und Dont’s für Colorkeys aufgeschrieben. Basierend auf meiner eigenen fotografischen Erfahrung und sicher weder vollständig noch unumstößlich.

  1. Ein Mensch bunt, einer schwarzweiß – also sorry, aber das geht ja gar nicht. Das sieht ja aus, als sei der eine schon halbtot… Gilt übrigens auch, wenn der Mensch das einzige schwarzweiße ist.
  2. Tod der Landschaft – saftige Wiesen, ein Bachlauf… und all das wird eingegraut, um eine weit entfernte rote Bahn zu betonen? Da geht für mich die ganze Atmosphäre kaputt.
  3. Schnappschuss aufwerten. Wie bereits gesagt, ein durchschnittliches Bild wird nicht besser. Es ist höchstens eine gute Photoshop-Übung, bei einem Schnappschuss die bunte Jacke freizustellen.
  4. Zu offensichtlich unecht. Ein Strauch voll Beeren, und zwei im Vordergrund leuchten rot, während der Rest s/w ist? Das wirkt nur künstlich. Nicht künstlerisch.
  5. Ich ätze meinen Betrachtern die Netzhaut weg! Quietschiges Pink oder Neongrün eignet sich vor allem in großen Mengen nur bedingt für Colorkey.

Vertraut insgesamt einfach auf euren Geschmack. Blendet den Wow-Effekt aus und schaut, ob das Bild auch nach 5 Sekunden noch gefällt.

Colorkey: Do’s

Ja, es gibt auch Colorkeys, die ich gut finde. Ich hab überlegt, woran das liegt. Und einfach ein paar herausgesucht, die mir gefallen. Hier meine Do’s:

  • Die Hauptaussage betonen.
  • Colorkey-Effekt verstecken – bei diesem Bild sieht man erst gar nicht, dass es ein Colorkey ist. Es wirkt in sich einfach stimmig und harmonisch.
  • Wie wäre es, den Colorkey-Effekt fotografisch umzusetzen? Was ich meine? Das.
  • Es darf auch auffällig sein. In diesem Beispiel ist das Gelb ein schöner Kontrast zum Schwarzweiß. Gelb und schwarz ist eh der stärkstmögliche Kontrast, und es unterstreicht hier die Typografie-Aussage.

Fazit

Colorkey ist kein Allheilmittel. Mittelmäßige Fotos bleiben mittelmäßig. Schnappschüsse Schnappschüsse. Aber Colorkey ist auch eine interessante Möglichkeit, einen Aspekt eines Fotos zu betonen. Das funktioniert aber nur, wenn man den Effekt bewusst einsetzt.

Und ja, das ist meine persönliche Meinung. Weder absolut noch indiskutabel. Also möge die Diskussion beginnen!


Landesbläserwettbewerb in Kulmbach

Gestern und heute fand in Kulmbach der Landesbläserwettbewerb statt. Rund 1000 Jagdhornbläser zog es in die Stadt, um sich in freundlichem Wettkampf zu messen. Ich war mit meiner Fotogruppe dabei.

Jetzt bin ich wieder daheim und mag nur noch schlafen. Aber vorher möchte ich ein Versprechen halten. Ich habe so viele nette Bläser fotografieren dürfen, und jetzt bedanke ich mich.

Darum habe ich die Fotos aller Fotografen eingesammelt und daraus eine Fotogalerie gemacht. Hier sind (fast) alle Fotos von uns. Viel Spaß beim Stöbern! Und wenn sie euch gefallen, hinterlasst uns doch hier einen kleinen Gruß. Wir würden uns freuen!

Und bevor ich nu ins Bett falle, ein paar erste Impressionen von mir. More coming soon.


Mein Zeitungsartikel :)

Ich hab ja schon erzählt, dass ich in der Zeitung war. Jetzt hab ich das Go, ihn euch hier auch ganz offiziell zu zeigen! Er war in der “Sonntag in Franken” am 13.6. Er ist richtig klasse geworden, find ich :)

zeitungsartikel 200x300 Mein Zeitungsartikel :)