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Heute gibt es an dieser Stelle einen Gastbeitrag. Autor ist Bene, mein Fotobuddy und lieber Freund.
Kürzlich war ich dabei, wie ein meiner Meinung nach extrem cooles Foto entstanden ist. Und da ich heute* kochen durfte, wurde Bene währenddessen dazu verdonnert, für euch ein Making-of zu diesem Foto zu schreiben
*Der Text ist am Wochenende entstanden.
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Das Ergebnis

Klick vergrößert
Ideen?
Im kwerfeldein-Forum haben wir uns für dieses Jahr im Rahmen des “Projekt12 2010″ vorgenommen, in jedem Monat des Jahres zu einem vorgegebenen Thema ein Photo zu machen. Das Thema im März war “Erneuerung”, und wie bei den vorherigen Themen auch, kam mir schon ganz am Anfang des Monats eine gute Bildidee, die Durchführung lies aber stets bis zum letzten Kalendertag auf sich warten… Faulheit siegt eben immer.
Beim Thema “Erneuerung” war mir, vorallem im Zusammenhang mit dem beginnenden Frühling, klar, dass viele auf die Idee kommen werden, Natur-Blumen-Sonnen-Tau-Zeugs einzuschicken. Darum war mein Ziel und meine letzlich umgesetzte Idee eine grundlegend andere. Es stellte sich mir die Frage, “Erneuerung, was bedeutet das für mich?”. So war die Antwort für mich recht schnell klar, “Beziehung, Trennung, Veränderung.” Das war also mein überstehendes Motiv. Fehlt nur noch das Photo, aber das ist ja nun ein Klacks.
Auch Müll will gestaltet werden
So ging der März dahin, der 31. rückte näher und es stand immer noch kein Photo. Ich besuchte an diesem Abend spontan Birgit in ihrer Wohnung, als mir gegen 8 Uhr Abends einfiel, dass ich ja das Projekt12 2010 beinahe vergessen hätte. Ich frage Birgit also, ob sie denn in ihrer Wohnung Sachen habe, die man so von (Ex-)Freundinnen bei sich zu Hause herumliegen haben könnte, und bereitwillig stellte sie ihr Heim auf den Kopf, um allen möglichen klischeehaften “Mädchenkram” zusammen zu tragen.
Darunter Ohrringe, Perlenketten, geschmacklich grenzwertige CDs aus längst vergessenen Tagen, Stöckelschuhe, Teddybären, selbstgebastelte Kalender etc. Beim Blick auf dieses bunte Sammelsurium an Absurditäten kam mir auch gleich der passende Titel für mein Photo in den Sinn: “Alles, was ich an dir hasste…”
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