Der Sommerhit 2009
- am 24. June 2009
- von bee
- in nachgedacht
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Normalerweise dreht sich dieser Blog ja um meine kleine Fotowelt. Diesmal mache ich eine Ausnahme. Denn in den vergangenen Tagen ist unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung offenbar beschnitten worden. Und wie man liest, könnte sich das Ganze ausweiten.
“Eine Zensur findet nicht statt” (Art. 5 I GG) – gehört das nun der Vergangenheit an?
Und hier nun der versprochene Sommerhit (via Kranzkrone):
Hier noch ein Bild, das die Sache aus meiner Sicht auf den Punkt bringt (via).
Edit: Ich schreib hier nochmal Zensursula rein, damit Google zu dem Wort ganz viele Seiten findet
Erkenntnis zur bzw. gegen die Fotounlust
- am 16. February 2009
- von bee
- in nachgedacht
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Ich glaube, die Ursache meiner Fotounlust entdeckt zu haben. Am WE hab ich ein paar Fotos gemacht, ich gestehe. Und dachte, da sei nur Schrott bei. Jetzt bastel ich seit 2 h und hey, da sind ein paar dabei, die kann man herzeigen!
Vielleicht sollt ich mir das mit dem Nachbearbeiten mal angewöhnen. Also nicht nur Auto-Kontrast, sondern schon etwas mehr. Denn klar, out of cam sind die wenigsten Bilder gut, entsprechend mager ist die Ausbeute ohne Bearbeitung. Und das wiederum ist schlecht für die Motivation.
Einfach die Fotos sofort nachbearbeiten und nicht erstmal sammeln und auf stressfreiere Zeiten hoffen.
It’s quite simple…
Und ich hab mich schon gefragt, wie Martin immer auf seine Bearbeitungszeiten kommt… jetzt weiß ich’s!
Teilnehmer oder Betrachter?
- am 4. August 2008
- von bee
- in nachgedacht
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Es kennt sicher jeder den Witz:
Nach einem vierwöchigen Afrikaurlaub wird der Familienvater gefragt: “Und, was habt ihr alles für Tiere gesehen?” “Moment, ich schau mal eben in unser Fotoalbum.”
Wir Fotografen stehen öfters vor dem Dilemma, dass wir uns entscheiden müssen: für das Fotografieren oder für das Teilnehmen. Im Urlaub oder auf Ausflügen, auf Neujahrs- oder Geburtstagspartys, überall gilt: Man kann nicht beides zur gleichen Zeit. Entweder man macht Fotos, konzentriert sich darauf, den Augenblick festzuhalten, den richtigen Blickwinkel zu finden und das repräsentativste Motiv. Oder man lässt die Kamera Kamera sein und ist einfach “drin”. Macht vielleicht ein paar Schnappschüsse, aber nicht mehr.
Empfindet ihr auch so?
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Zum Foto:
Ich war am Wochenende in Kassel und habe mir unter anderem eine riesige beleuchtete Wasserfontäne angesehen (das Helle im Hintergrund ist sie). Die Jungs auf dem Foto haben beide das Wasser fotografiert und dann geschaut, wie der andre es wohl hinbekommen hat mit dem Fotografieren.
12 Themen für 12 Monate
- am 5. July 2008
- von bee
- in nachgedacht
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Laurie hat eine Liste veröffentlicht mit 12 Dingen, die man unbedingt fotografiert haben sollte (via Salusions). Diese Liste hat sehr interessante Vorschläge, aber auch Themen wie “Regenwald” oder “Nordlicht” sind dabei. Solche Ziele dürften für mich doch eher schwer erreichbar sein.
Darum hab ich mich hingesetzt und überlegt, wie diese Liste für mich ganz persönlich aussehen würde. Ein ganzes Leben schien mir dabei zu lang, darum habe ich eine andere Liste geschrieben: 12 Themen für 12 Monate.
1. Meine Liebsten.
Es geht darum, einen geliebten Menschen so darzustellen, dass das Bild ihm gerecht wird. Tolle Bilder mit alternativen Gestaltungsansätzen sieht man etwa beim Projekt “The ones we love“.
2. Ein perfektes Portrait.
Eines DER klassischen Themen – und eines der Themen, bei denen ich Anfangsscheu habe. Allerdings habe ich jetzt meine Einweisung in das Fotostudio unseres Vereins und dann gibt es keine Entschuldigung mehr…
3. Ein Tierportrait.
Nicht einfach auf’s Haustier draufgehalten. Sondern wirklich ein Portrait eines Tieres, welches seinem Wesen entspricht. Ob es ein fröhlich gaukelnder Schmetterling oder ein trauriger Orang Utan ist.
4. (Groß)Stadt.
Eine (Groß)Stadt hat viele beschauliche Ecken, aber sie ist auch laut, hektisch und auch hässlich. Bei diesem Thema möchte ich vor allem diese zweite Seite, Hektik und Anonymität festhalten.
5. Wetter.
Wetter finde ich ein sehr spannendes Thema. Ob der imposante Wolkenhimmel oder die Schneelandschaft… Wobei mich seit diesem Beitrag von Martin Gommel ja das Thema “Regen” immens reizt!
6. Heimat.
“Heimat” ist für mich vor allem ein Gefühl. Das Gefühl, das ich habe, wenn ich an meine Familie, aber auch an mein jetziges Zuhause denke. Ein Gefühl lässt sich schwer fotografieren – ich möchte es trotzdem versuchen.
7. Wasser.
Es gibt wunderschöne Wasserfotos, man sieht sie überall – nur bisher kaum welche in meinem Archiv. Zwar viele vom Meer, so im Urlaub. Aber wirklich gezielt, mit Stativ und evtl. langer Belichtungszeit nicht. Bisher.
8. Nachtfoto.
Nachtfotos hab ich bisher kaum. Denn: Nachts ist es dunkel, kalt und spät. Böse Bedingungen für ein frierendes Wesen wie mich. Dieses Jahr such ich meinen Drittschal raus und leg los! Dazu gehört auch Lichtmalerei.
9. Stilleben.
Stilleben find ich meist entweder kitschig oder altbacken. Aber es muss doch auch anders gehen. Moderne Arrangements. Oder ausgefallene Zusammenstellungen. Daran möcht ich mich mal versuchen.
10. Fotoserie.
Daheim hab ich einen Bilderrahmen, in den fünf Bilder passen. Derzeit sind dort fünf farblich passende Bilder, die aber ansonsten nicht viel miteinander gemein haben. Viel schöner wäre doch eine Fotoserie, die thematisch UND farblich passt!
11. Industrie und Technik.
Verfallene Lagerhallen, glänzende Firmenschlote, gewundene Stahltreppen – das fasziniert mich. Und ist ebenfalls ein eher neues Thema für mich. Darum muss es unbedingt auf diese Liste.
12. Makro.
Makro ist auch so ein Thema, das mich wahnsinnig reizt. Ich muss mich mal auf mein Popöchen setzen und mich über die Makroobjektive schlaulesen, eins kaufen und dann endlich die kleinsten Details einfangen, die ich so schön find.
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Hast du auch so eine Liste? Oder Lust, eine zu schreiben? Oder gar bei meiner mitzumachen? Verrat es mir ![]()
6 persönliche Schwächen
- am 19. May 2008
- von bee
- in nachgedacht
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Bei Saschdaily lag ein Stöckchen rum, und weil ich gerade dieses sehr spannend find, hab ich’s einfach mal aufgehoben. Es geht um sechs Schwächen, die man hat. Ich münze das (wie meine Vorredner) auf Schwächen im Zusammenhang mit der Fotografie und dem Drumrum. Ich weiß, dass ich da einige habe. Vielleicht hilft mir das Aufschreiben ja, sie mal anzugehen!?
1. Ich bin sehr kritisch mit mir selbst. Dummerweise hinkt mein Können meinem Wissen hinterher, so dass ich derzeit zwar froh bin, endlich wieder viel zu fotografieren, aber mit den Ergebnissen selbst selten richtig zufrieden bin.
2. Ich möchte niemanden stören. Es kommt öfters vor, dass ich mir ein Foto verkneife, weil andere Personen dabei sind und ich sie nicht aufhalten möchte. Gerade auch, weil ich einen Faible für Rost etc. habe – bei einer hübschen Blume könnten andere die Verzögerung vielleicht eher verstehen.
mehr >»Bitte um Kritik
- am 20. April 2008
- von bee
- in nachgedacht
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Bei Sari habe ich einen hervorragenden Aufsatz zu Bildkritik gefunden, den Thomas Tremmel von den Buxtehuder Fotofreunden geschrieben hat. Den habe ich mir durchgelesen (und empfehle ihn unbedingt weiter!). Und ein wenig über die Kritik nachgedacht, die ich so bekomme, und wie ich sie auffasse.
Die meisten Kommentare sind etwa “tolles Bild”, und ich find sie toll. Wer lässt sich nicht gerne bauchpinseln? Da ist mein Bauch, hier ein Pinsel, ihr dürft loslegen
Ich hab überlegt, ob ich euch ausdrücklich um konstruktive Kritik bitten soll. Denn das kann unangenehm werden. Klar, es ist Kritik am Bild und nicht an mir. Aber immerhin fand ich das Bild so gut, dass ich es gepostet hab. Und unangenehme Kritik – vor allem, wenn berechtigt – macht einfach keinen Spaß.
Im Laufe des letzten Jahres habe ich wirklich konstruktive Kritik genau zweimal bekommen. Und auch wenn ich erst nicht begeistert war, muss ich den jeweiligen Personen Recht geben. Die entsprechenden Bilder habe ich überarbeitet und es hat sich gelohnt!
Und darum bitte ich in diesem Blog ausdrücklich auch um konstruktive Kritik. Bitte kein “das Bild sagt mir nichts”, denn das sagt MIR nichts. Sondern konkrete Hinweise. Vielleicht nicht am frühen Morgen. Aber ansonsten ja.
Etwas Bauchpinselei dürft ihr natürlich weiterhin betreiben
Edit: Noch ein toller Artikel über das effektive Kritisieren von Fotos – hier geht es vor allem darum, einfach die Bildwirkung zu beschreiben, um so ein Feedback zu geben, wie das Bild ankommt.

Hier bin ich auch!