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Meine erste Ausstellung: Planung und kleine Selbstzweifel

Oh Leute, ich bin ganz schön aufgeregt. Und kriddelig. Und unruhig. Denn meine erste Fotoausstellung steht ins Haus!

Die Location
Anfang nächsten Monats habe ich meine erste, ganz eigene Fotoausstellung. Sie findet statt in der Zwischenwelt, meinem Lieblingsbuchladen. Dort gibt es ein kleines Hinterzimmer mit viel Licht, durch einen Torbogen vom Laden getrennt. Und dort werden für knapp 3 Wochen 10 bis 12 meiner Fotos hängen.

Die Bildauswahl
Da ich ja vor einem Jahr eine Fotoserie zum Thema “Bücher” gemacht habe und die Ausstellung in einem Buchladen ist, stand das Thema ja quasi fest. Trotzdem war ich mir irgendwie unsicher – und hab mir von meinen Lieben und auf Facebook versichern lassen, dass die Idee und die Bilderserie tatsächlich gut ist. Ganz lieben Dank an alle, die mich hier beraten haben :love:

fb Meine erste Ausstellung: Planung und kleine Selbstzweifel

Die Vorbereitung
Alles am Laufen. Nur relativ günstige Passepartouts muss ich noch finden (Tipps, anyone?)

plakat 212x300 Meine erste Ausstellung: Planung und kleine SelbstzweifelDas letzte Quäntchen Unsicherheit
Kommen wir zu dem Punkt, der mir etwas Kopfzerbrechen macht: Die Werbung für die Ausstellung. In der Buchhandlung wird ein Plakat hängen, klar. Freunde sind eh schon informiert.

Aber ansonsten, wie viel Werbung will ich machen? Denn auch wenn viele die Fotos bisher gut fanden – da ist immer die Angst, die andren zu enttäuschen. Dass Leute da extra hingehen und es nicht gut finden.

Was an sich totaler Quatsch ist. Denn 1. ist das Plakat sehr im Stil der Fotos, die ausgestellt sind (sprich: Wer das Plakat mag, mag die Fotos). Und 2. könnte ich etwas mehr Vertrauen in meine Kunst haben.

Ein wenig wurmt es mich schon. Fehlt es mir an Selbstvertrauen? Oder an Glauben in mich selbst? Sind meine Ansprüche an (meine) Fotos mittlerweile so hoch, dass ich die Bilder nicht mehr aus “Durchschnittsaugen” betrachten kann?

Oder habe ich was übersehen und meine Skepsis ist gerechtfertigt?

Ich weiß es nicht. Also gehe ich von mir selbst aus – und ich mag die Bilder. Das muss reichen…

…oder?


Ich hab da mal gebastelt

Momentan hab ich leider viel um die Ohren. Trotzdem, ab und an muss man mal Atem schöpfen. Das hab ich gerade gemacht und ein wenig gebastelt. Aus Fotos und leeren CD-Hüllen kann man wunderbare Rahmen basteln – das weiß ich dank FotoTV. Und mein Kochbuch hab ich mir auch mal ausgedruckt.


10 Ideen, um deine Fotos zu befreien

Jeder Digitalfotograf kennt das Elend: Da hat man viele viele Fotos gemacht, sie vielleicht sogar bearbeitet, und dann schlummern sie einsam und vergessen auf dem Rechner. Der ein oder andere stellt sie noch auf seinen Blog oder in eine Fotocommunity. Aber mal ehrlich: Das kann es doch nicht gewesen sein.

Darum mein Aufruf: Befreit eure Fotos aus den Fängen eures Rechners! Hier findet ihr 10 Ideen dazu!

1. Ab in den Rahmen – deine eigene Mini-Ausstellung

freephotos rahmen1 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienEin schöner Bilderrahmen ist ein tolles Zuhause für deine besten Bilder! Wie wäre es, wenn du dir ein paar Rahmen kaufst und sie ab und an mit deinen neuesten Werken bestückst?

Du könntest daraus eine Mini-Ausstellung machen. Lade deine Freunde ein, kocht vielleicht was Schönes und präsentiere dabei deine neuesten Werke.

2. Büroklammer-Bilderrahmen

Ein normaler Rahmen ist dir nicht kreativ genug? Dann mach es doch so wie Sari: Nimm einen Bilderrahmen – nur das Holz, ohne Rückwand und Glas – und umwickelt ihn mehrfach mit einem Band. An dieses kannst du nun einfach mit Büroklammern deine Bilder befestigen. Bei iHanna findet ihr noch eine (englischsprachige) Bastelanleitung.

3. Vorhang auf

freephotos vorhang 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienViele Konzerte haben eine Vorband. Wie wäre es, bei dem nächsten Filmabend einen “Vorfilm” zu zeigen – eine Diashow deiner Fotos.

Selbst wenn deine Freunde keine Fotografen sind, mit einer guten Geschichte oder einem roten Faden wirst du sie bestimmt begeistern!

4. Das Fotobuchfreephotos fotobuch 10 Ideen, um deine Fotos zu befreien

Glaub mir: Kaum etwas macht so stolz wie das eigene Fotobuch. Egal, ob du die besten Bilder des letzten Jahres nimmst oder ein besonderes Thema behandelst – deine Fotos sind es wert, gedruckt zu werden!

Du könntest dein Buch z.B. mit Blurb machen, von denen ich persönlich absolut begeistert bin.

5. Poesiealbum – das ganz persönliche Geschenk

freephotos poesie 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienDamals, als ich noch klein war, hatte ich ein Posiealbum. Du sicher auch. Seither haben wir viele neue Menschen kennen gelernt, und eigentlich… eigentlich wäre es doch sehr schön, auch heute noch etwas Persönliches von diesen Menschen zu haben oder ihnen zu schenken.

Darum gleich zwei Poesiealbum-Ideen:

  • Erstell ein Buch mit deinen schönsten Fotos und mit Texten, Gedichten oder Zitaten. Also ein Poesie-Buch. Ein tolles Geschenk für deine Freunde!
  • Und damit du auch etwas davon hast: Bitte deine Freunde, je eine Doppelseite eines Fotobuches zu designen! Die erfahrenen Bildbearbeiter können Komplettseiten in Photoshop o.ä. Programmen erstellen. Und die anderen kommen einfach mit  Text und Foto(s) vorbei und sagen dir, wie du es anordnen sollst.

6. Visitenkarten

freephotos moo 10 Ideen, um deine Fotos zu befreien

Hast du einen Blog oder einen Flickr-Account? Dafür muss man Werbung machen! Also los, erstell deine Visitenkarten…

Meine habe ich auf moo.com gemacht – und werd demnächst die dritte Ladung nachbestellen (zum Erfahrungsbericht).

7. Suchspiel

freephotos kartenspiel 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienDu kennst doch das Suchspiel, bei dem man immer zwei gleiche Karten aufdecken muss!?* So etwas mit den eigenen Fotos, das hätte doch was!

Meinem Bruder hat ich vorletztes Weihnachten so ein Spiel geschenkt mit 2×50 Kinder- und Jugendfotos von ihm. Er ging kurz darauf für ein Jahr ins Ausland und ich wollte, dass er etwas Kleines, aber sehr Persönliches mitnimmt.

Er hätte die Karten, so mein Vorschlag, nicht nur zum Spielen nutzen können. Sondern jedem netten Menschen, den er kennenlernt, eine Karte schenken und das Pendant als Erinnerung an diesen Menschen behalten können. So ähnlich wie eine Freundschaftskette.

Auch diese Karten lassen sich mit moo machen – einfach 50 Bilder hochladen und 100 bestellen, dann kommt jedes doppelt.

*Da der Name dieses Spiels markenrechtlich geschützt ist, lass ich euch jetzt raten, was ich meine ;)

8.Glückwunsch- und Weihnachtskarten

freephotos karten 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienfreephotos xmas 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienWie oft stehe ich im Schreibwarenladen und suche vergeblich nach einer hübschen Geburtstagskarte? Viel cleverer wäre es doch, solche Karten selbst zu machen. Denn Geburtstage gibt es immer, die kann man gut planen. Und über eine selbstgemachte (oder zumindest selbstgestaltete) Postkarte freut sich sicher jeder!

9. Kleine Grüße

freephotos xmas2 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienIch bin – hat man es schon gemerkt? – ein Fan der Moo Minicards. Denn mit denen kann man einfach so viel machen.

Weihnachten ist zwar noch etwas hin, trotzdem kannst du ja schon drüber nachdenken:

freephotos guten 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienWie wäre es mit Geschenkanhängern von deinen eigenen Fotos?

Oder gestalte einfach kleine Grüße wie “Herzlich Willkommen” oder “Danke” – wetten, dass sich jeder darüber freut?

10. Fotokalender

freephotos kalender 10 Ideen, um deine Fotos zu befreienEin ganz tolles Geschenk für Eltern, Tante, Oma und Freunde: der Fotokalender!

Früher hab ich jedes Jahr ein Dutzend davon in der Weihnachtszeit gebastelt, noch richtig per Hand. Und jedes Jahr kam die Anfrage: “Machst du dieses Jahr wieder einen Kalender?”

Kommt also sehr gut an. Und mittlerweile kann man so etwas ja auch online bestellen. Probier es doch auch mal!


Diaporama: Bilder anders präsentieren

Gestern Abend und heute war ich auf einer Diaporama-Fortbildung meiner Thurnauer Fotogruppe. Gleich vorweg: Das Thema ist genial – darum tu ich euch auch mal etwas mehr Text an ;)

Die Grundidee ist, Einzelfotos und evtl. auch kurze Filmsequenzen mit Musik und Geräuschen zu einem großen Ganzen zu verschmelzen. Zusammen mit einer erzählten Geschichte, einem roten Faden, wiederkehrenden Elementen und/oder einem Spannungsbogen werden die Bilder dann auch für Außenstehende interessant.

Wikipedia meint:

Das Diaporama erfordert (…) in besonderem Maße das intensive Hinsehen und Zuhören. Dem Zuschauer kann die Darbietung mehr vermitteln, als tatsächlich auf der Leinwand zu sehen ist.

Mich hat diese Technik fasziniert. Es muss eine wahnsinnige Arbeit sein, eine wirklich gute Diaporama-Show zu erstellen, aber das Ergebnis ist einfach wow! Einige Arbeiten haben mich voll umgehauen!

Ein herzliches Dankeschön an unseren Referenten Achim Maier, für dessen Website mit vielen Infos + einem Online-Shop ich hier gerne Werbung mache!

PS: Hab grad 15 min gesucht, aber so richtig tolle Beispiele hab ich nicht gefunden :(