Anekdote: Vorm Sexshop
- am 20. May 2011
- von bee
- in meine Fotos
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Letztes Wochenende, meine Fotogruppe und ich, Regensburg. Zwei ältere Herren und ich hatten übelst Spaß dabei, Schaufensterpuppen zu fotografieren, samt Einbezug der Spiegelungen. Dabei kamen wir an einem Sexshop vorbei. Schicke Figuren, ganz schwarz. Wir natürlich mit Begeisterung dabei und ein paar Bilder gemacht.
Hinterher anhand der Blicke der Cafégäste nebenan gemerkt, dass die die Situation leicht verschieden interpretiert hatten, dass ich mit zwei Herren so eine Begeisterung zeigte…
Hat sich aber gelohnt!

Rouladen mit Thüringer Klößen
- am 18. May 2011
- von bee
- in kostenlose Downloads
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Ich liebe Rouladen. Und die hier waren verdammt lecker! Danke an Andrea für dieses tolle Rezept!
Download: Rezept Rouladen mit Klößen
“Ein Bild lügt mehr als 1000 Worte”
- am 17. May 2011
- von bee
- in Aktuell
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Das war der Titel eines Seminars von Detlev Motz, auf dem ich vorletzten Samstag war. Die Erkenntnisse dieses Tages möchte ich gerne mit euch teilen.
Ich hoffe, ich bekomme es richtig hin. Detlev Motz hat jahrelang bei einer großen Fotozeitschrift gearbeitet und in diesem Zuge Wettbewerbe mit tausenden von Bildern mitjuriert.
Nach einer ausführlichen Selbstvorstellung mit einigen spannenden Anekdoten aus dieser Zeit ging es ans Thema “Was macht eigentlich ein gutes Bild aus?” Unsere Truppe war wohl überdurchschnittlich reflektiv, so dass wir nicht die – sonst wohl üblichen – Antworten wie “goldener Schnitt” gebracht haben. Unsere Auffassung war: Es ist schwierig, aber grundsätzlich sollte das Bild uns berühren, man sollte es noch einmal ansehen können und dabei (vielleicht) sogar immer etwas Neues entdecken. Anschließend überlegten wir, was einen guten Film oder ein gutes Buch ausmacht. Parallelen waren durchaus erkennbar, eine wirkliche Konklusio gab es jedoch leider nicht. Nur die Erkenntnis, dass die Bewertung oder der Wert eines Bildes stark vom Kontext abhängt. Ist es ein Wettbewerbsbild, ein Erinnerungsbild, ein Teil einer Dokumentation?
Dafür habe ich ein schönes Zitat mitgeschrieben, das voll meine Meinung wiederspiegelt:
Bildgestaltungsregeln sind Krücken, mit denen man laufen lernt, bis man sie dann später in die Ecke werfen kann.
Nach einer wunderbaren Mittagspause voller Sonne, gutem Essen und ebenso guten Gesprächen ging’s weiter. Den Teil über das Schweizer (?) Jurierungssystem hab ich net ganz mitbekommen, weil ich auf mal tierisch müde wurde und im Café nebenan einen Espresso trinken gegangen bin. Anschließend zeigte uns der Referent 100 Bilder, jeweils 10 von einem Fotografen. Die Bilder waren teils echt beeindruckend, und ich hab mir einige Links mitgeschrieben, bin aber von keinem der Portfolios so begeistert, dass ich sie euch empfehlen kann. Schade fand ich hier, dass die Bilder größtenteils unkommentiert blieben. Und teils etwas weit von unserer Lebensrealität weg waren (also ich bin nicht der Typ, der mit dem Zelt und dem 500-mm durch Afrika reist…).
Anschließend lernten wir die Software Silver Efex (oder so ähnlich) kennen. Die funktioniert, so ich das verstanden habe, so ähnlich wie Presets in Lightroom – ich hab es sogar einfach als Preset-Sammlung wahrgenommen. Der Referent hielt viel von dem Programm zur Nachbearbeitung seiner Bilder, allerdings hat mir der Teil wenig genützt, da ich keine rd. 200 Euro für eine Presetsammlung ausgebe. Schade fand ich auch, dass zwar der technische Aspekt gezeigt wurde, jedoch kaum erklärt wurde, was das Bild überhaupt bearbeitungswert macht oder warum diese oder jene Bearbeitung gewählt wird. Da die Software wie gesagt eh nicht in meinem Budget drin ist (da stehen ganz andre Sachen auf der Wunschliste), bin ich irgendwann rausgegangen, hab mich in die Sonne gesetzt und mein Buch gelesen.
Durch den Tag klang noch der Tenor hindurch, dass man, wenn man Wettbewerbe gewinnen will, den Juroren etwas Neues bieten muss. Neue Perspektive, neue Bildbearbeitung, neue Ideen. Mit Venedig-Masken und einem einzelnen Baum in Namibia reißt man keinen mehr vom Hocker.
Fazit:
Der Tag war ein bunter Reigen aus diversen Fotothemen. Persönlich war ich etwas enttäuscht, weil ich für mich nicht sooo viel mitgenommen habe. Software und Reisen sind halt nicht mal eben drin. Hinterher hab ich mir das Programm durchgelesen, das, was er uns erzählt und gezeigt hat, stand alles in der Vorankündigung. Trotzdem, bei dem Seminartitel hatte ich etwas mehr philosophische Betrachtungen erwartet. Was macht ein gutes Bild aus? Was “darf” man eigentlich? Sowas.
Dafür habe ich mit alten Fotobekannten und einer neuen Bekanntschaft viele Erfahrungen ausgetauscht und das war richtig schön!
Mit der Unbeschwertheit eines Kindes
- am 15. May 2011
- von bee
- in nachgedacht
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Gestern saß ich im Zug. Nebenan der Sohn von Bekannten. Er hatte ein schön gestaltetes Mal- und Rätselbuch. Der Zug wackelte, ein grader Strich war nicht möglich. Doch er scherte sich nicht drum. Er malte mit Begeisterung, ohne darüber nachzudenken, ob das Ergebnis vielleicht nicht perfekt würde. Er hatte einfach nur Spaß.
Von diesem kleinen Jungen können wir alle was lernen.
“my world”
- am 13. May 2011
- von bee
- in meine Fotos
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Nach langer Zeit war ich mal wieder auf photofriday.com, wo es jede Woche einen Inspirationsinput gibt. Diese Woche lautet das Thema “my world”. Direkt gestern hab ich mit dem Handy ein Foto gemacht (und darin auch bearbeitet), das momentan klasse passt. Sommerlich-hoffnungsvoll, leicht schräg, nicht wirklich was Neues, aber ein gutes Gefühl. Hat mich inspiriert.
My world… this photo, taken yesterday with my mobile, just reflects my feelings these days. It’s full of light, warm, hopeful, nothing really new, but a good feeling.


Hier bin ich auch!