Gastbeitrag: Jungfernfahrt eines Photoblogs

bene Gastbeitrag: Jungfernfahrt eines Photoblogs

Im heutigen Gastbeitrag erzählt mein lieber Fotobuddy Bene, wie es ist, ganz frisch mit dem Fotobloggen anzufangen. Welche Hindernisse auf ihn gelauert haben, welche Fragen er sich stellt… Ihr solltet auf jeden Fall seinen Fotoblog “Benoculus” besuchen – ich finde, er hat ihn ganz klasse hinbekommen und erzählt wunderbar die Geschichten zu seinen Fotos. Aber nun zu Benes Gastbeitrag:

Es ist nun gut zwei Wochen her, dass mein erster eigener Photoblog das Licht der Welt erblickte. Damit habe ich mir einen Wunsch erfüllt, der vor einem Jahr zum ersten Mal in mir aufkeimte, als ich mich mit Birgit übers Bloggen unterhielt. Zu den meisten meiner Photos, die ich anderen zeigte, wollte ich auch eine Geschichte erzählen, da gerade diese Geschichten mich interessierten.

Aller Anfang…

Nachdem ich nun endlich mal mehr Zeit hatte, griff ich die Idee wieder auf und machte mir Gedanken über die Umsetzung. Ich holte mir Tipps von Birgit und sie führte mich in die wichtigsten Seiten des Bloggens ein. Nachdem ich erstmal einen Provider gefunden hatte, bei dem ich keine monatlichen Unsummen für dieses Hobby ausgeben musste, ging es an das Finden eines geeigneten Themes, schließlich sollte der Blog auch „nach mir aussehen“. Die gestaltete sich glücklicherweise als relativ einfaches Unternehmen – was mir größere Probleme bereitete, war das Anpassen der Technik an meine Bedürfnisse.

benoculus Gastbeitrag: Jungfernfahrt eines Photoblogs

Was wollte ich noch mal sagen?

Nachdem ich mich eine Woche lang durch Quelltexte, Grafiken, Rechtsbestimmungen und Hilfetexte gekämpft hatte, stand der Blog in seiner optischen Form fest. Nun musste nur noch der Inhalt her. Eine alte Blogger-Weisheit sagt, dass man zum Start eines neuen Blogs schon eine Hand voll Einträge haben sollte, damit es nicht so leer aussieht und Besucher gleich die Möglichkeiten haben weiterzulesen.

Also verfasste ich die ersten Einträge, aber das Problem ist immer das gleiche: Was soll man am Anfang sagen?

Volle Kraft voraus!

Und los ging es. Alles war fertig, alles funktionierte, wie es sollte. Der Blog war bereit gezeigt zu werden. Die ersten Blogeinträge für die kommende Woche waren auch schon vorbereitet und ich habe den Link erstmal an meine Freunde rumgeschickt, die bis dahin noch keine Ahnung hatten, woran ich arbeitete.

Ich postete den Link auch in ein paar Foren, um auch andere auf mich aufmerksam zu machen, und tatsächlich kamen bald die ersten Besucher. Zwar nur wenige, aber gerade am Anfang freut man sich über jeden Klick.

Doch gleichzeitig setzten auch die ersten Zweifel ein: Interessiert sich überhaupt jemand dafür, was ich zu sagen habe? Will überhaupt jemand meine Bilder sehen? Ist das alles nicht eigentlich belanglos? Was, wenn mir der Redestoff ausgeht?

Noch kein Eisberg in Sicht

Zumindest um die letzte Frage mache ich mir inzwischen weniger Sorgen. Dadurch, dass ich mich durch meinen Blog nun öfter mit der Photographie beschäftige, fallen mir spontan immer neue Ideen für Blogbeiträge ein. Man geht bewusster mit dem Hobby um und entdeckt erst die Fülle an möglichen Themen, die damit in Zusammenhang stehen.

Trotz allem ist es schon ein merkwürdiges Gefühl, plötzlich so in der Öffentlichkeit zu stehen. Das hat nichts mit Berühmtheit zu tun, sondern eher damit, dass man quasi Wildfremde Menschen in einen recht persönlichen Teil des eigenen Lebens blicken und an der eigenen Gedankenwelt teilhaben lässt.

Wie es weiter geht? Keine Ahnung. Aber es macht mir Spaß und ich hoffe, meinen Besuchern auch icon wink Gastbeitrag: Jungfernfahrt eines Photoblogs

7 Kommentare


  • So konnte ich auch meinen Beitrag zu deinem Gastbeitrag-Aufruf leisten :)
    Danke schonmal für die Chance über meine Gedanken zum Blog-Start zu reden. Vielleicht sind sie ja für Leute interessant, die auch mit dem Gedanken spielen eine Photoseite zu starten.

    16. August 2010
  • Hallo Bene,
    erstmal herzlichen Glückwunsch zum eigenen Blog! Mich reizt das Thema auch schon seit längerem, weswegen ich deinen Gastbeitrag interessiert gelesen habe.
    Danke dafür und herzlichen Glückwunsch zu einem weiteren Abonnenten;)

    Lieben Gruß

    Raik

    16. August 2010
  • Hab gerade einen ersten Blick in deinen Blog geworfen. sieht wirklich strukturiert und interessant aus. Hab dich also erstmal in meine Bloggerliste aufgenommen um deine beiträge zu verfolgen ;) Ich bin damals sehr unstrukturiert ans bloggen gegangen. Damals war er auch überwiegend für meine Family gedacht, die weiter weg wohnt, damit sie wissen was ich mache, mehr und mehr muss jedoch mein blog anderen Erwartungen Platz machen, was im Nachhinein und durch den von mir gewählten Anbieter etwas schwieriger ist. Auch ich muss deshalb irgendwann mal quasie von vorn anfangen … naja mal sehenw ann ichdazu zeit finde. dir auf jeden fall viel erfolg mit deinem blog und vielleicht bis bald in kommentaren auf deiner seite

    16. August 2010
  • aki

    Die Gestaltung deines Blogs finde ich sehr leserfreundlich und ästhetisch. Gratulation!

    17. August 2010
  • Man fängt beim bloggen meistens klein an, wenn man nicht gerade einen auf Fashionblogger macht. Ich habe mit den Bloggen vor fünf Jahren angefangen, so ernsthaft, mit eigener Domain und so. Die gleiche Frage mit dem: Interessiert sich einer dafür? Stellte ich mir auch, aber irgendwann hatte ich immer so paar Stammleser, mittlerweile ein paar mehr. Einige schauen nur ab und zu vorbei und kommentieren. Aber trotzdem auch wenn ich mal kein Feedback bekommen, finde ich, dass mein Blog doch schon ein Maß erreicht hat, was mir gefällt.
    Viele Blogger meine halt: Ich stell den jetzt online und dann kommen die Leser. Aber was man nicht vergessen darf: Umso mehr ich zeig, dass ich aktiv bin (im Blog selbst und in der Bloggerlandschaft) umso mehr Aufmerksamkeit bekommt mein Blog. Es gibt immer irgendwer den grad das Thema worüber man schreibt interessiert… ect.

    17. August 2010
  • Danke erstmal an alle, die reingeschaut haben und mir Mut machen. Danke natürlich auch für das Lob.
    Zur Struktur: Mir war es wichtig, dass ich es von Anfang an ordentlich mache, wenn ich mit dem Bloggen anfange. Ich bin schon oft auf Seiten gewesen, die gute Ideen haben, aber einfach unstrukturiert sind. Darum wollte ich es auf jeden Fall besser machen.

    Jetzt muss ich nur aufpassen, dass mein Blog nicht zu einer Seite wird, die strukturiert ist, aber keine guten Ideen hat :wirr:

    18. August 2010
  • Schöner Gastbeitrag. Erkenne mich in diesem Beitrag auch wieder.
    Die Frage: Für was machst du das? Interessiert das überhaupt irgendeine Person?
    Stellt sich wohl wirklich jeder irgendwann einmal. Manche öfters andere seltener. Geht mir genauso.

    18. August 2010

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