Fotoflut: Was passiert, wenn man zu faul zum konsequenten Löschen ist

Am Wochenende habe ich mal spaßeshalber geschaut, wie viele Bilder eigentlich auf meiner Festplatte schlummern. Es ist erschreckend. Mit dem Einzug der Digikameras ist die Menge der Fotos extrem angestiegen:

datenflut Fotoflut: Was passiert, wenn man zu faul zum konsequenten Löschen ist

So geht das nicht weiter. Ok, Speicherplatz ist nicht mehr teuer, aber was soll ich mit so vielen Fotos? Brauche ich die alle? Schauen wir doch mal detaillierter hin.

Es gibt Ordner, die sehen so aus:

screen spiegelung Fotoflut: Was passiert, wenn man zu faul zum konsequenten Löschen ist

Fotografiert und vergessen. Nie gesichtet, nachbearbeitet, aussortiert. Traurig, aber ich komm grad echt nicht hinterher.

screen reiterhof1 Fotoflut: Was passiert, wenn man zu faul zum konsequenten Löschen ist

Schon besser. Die Fotos sind “entwickelt”, aber es sind immer noch viele, die vermutlich nur die Besitzerin des Pferdes interessant findet.

screen hamburg Fotoflut: Was passiert, wenn man zu faul zum konsequenten Löschen ist

Ja, so soll es etwa aussehen. Aussortiert, und nur die Bilder noch da, die entweder fotografisch oder erinnerungstechnisch erwähnenswert wären.

Die Frage ist: Nach welchen Kriterien sollte man löschen? Mein Antwortversuch dazu kommt morgen!

…und ich werde fortan versuchen, mich selbst dran zu halten icon wink Fotoflut: Was passiert, wenn man zu faul zum konsequenten Löschen ist

13 Kommentare


  • hui hier schneit es :)

    mh ich frag mich meist eher.

    welche soll ich behalten. löschen tue ich oft schnell :x aber zum glück kann man das eine oder andere bild noch wiederholen.

    find deine history schon ziemlich beachtlich. hui.
    Im moment hab ich glück das meine externe(500gb) noch ziemlich jungfreulich ist. Sobald sie dann voller wird, sollte ich mir auch gedanken machen.

    Aber hat man früher nicht auch fotos aufgehoben?

    lg
    m.

    1. December 2009
  • Tobi

    Die Frage ist: was ist besser — die Fotos löschen oder sie erst gar nicht machen? ;)

    Nee mal im Ernst, 12.000 Fotos in einem Jahr ist schon echt krass. Das ist fast jeden Tag eine Rolle Film… :unschuldig: Wahrscheinlich hast du einfach ein viel bunteres Leben als ich; bei mir gibt es nämlich häufig Zeiten und Orte, an denen es einfach nichts zu fotografieren gibt ;)

    1. December 2009
  • Sag mir, wie sicherst du deine Fotos? Gespiegelte Festplatte?

    1. December 2009
  • 12.000 in einem Jahr ist echt viel…
    Die Frage von Tobi find ich gar nicht so doof. Ich hab gerade als ich meine DSLR neu hatte das selbe Motiv mehrfach abgelichtet: Hier mal ne andere Brennweite, da mal ein anderer Bildaufbau. Hinterher haste von zehn Motiven 100 Bilder.
    Das ist gerade am Anfang sicherlich normales Experimentieren, aber mittlerweile fotografiere ich viel überlegter, gezielter und damit auch schon weniger. Und direkt nach jeder Tour sichte ich die Bilder und sortiere rigoros aus: Von jedem Motiv möglichst nur das schönste Foto, der Rest kommt weg (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    1. December 2009
  • Ich sitze hier, lesen deinen Beitrag, schaue die Bilder dazu an und grinse mir einen von einem Ohr zum anderen ;)
    Diese Fragen, diese Vorsätze fasse ich bestimmt jedes Jahr mind. 1x … eher öfter … und kann sie doch nie einhalten.
    Wenn ich nicht konsequent so-fort nach dem Aufspielen auf den PC die Fotos lösche, die “eigentlich” nix taugen, dann fristen die ihr Gnadenbrot bis zum St. Nimmerleinstag *g*
    Immer diese kleinen Teufelchen, die einem ins Ohr flüstern: “ach komm, sooo schlecht isses nun auch nicht …., du könntest es ja vielleicht nochmel …, lass erstmal liegen, vielleicht ergibt sich ja ne Möglichkeit …” usw. usf.
    Ich hab’s aufgegeben :angel:

    1. December 2009
  • Ja, das kenne ich. Ich knipse zwar erst seit einem Jahr mit der DSLR und das auch nicht sonderlich häufig bisher, aber da ich auch kaum aussortiere und lösche, findet sich jetzt wohl schon eine Menge Datenmüll auf dem Rechner.
    Damals mit der kleinen kompakten haben wir im Urlaub gerne mal über 1000 Fotos geschossen und die auch noch alle online gestellt. Wer will das sehen? Witzigerweise wollten das sehr viele sehen. Aber Aussortieren habe ich mir auch schon zur Aufgabe (im Hinterkopf) gemacht. Hierzu hatte ich auch schon mal gefragt und einen Beitrag gepostet:
    http://www.marcel-stockmann.de/allgemein/wie-sortierst-du-deine-fotos/

    1. December 2009
  • aki

    Ich glaube gar nicht mal, dass es Faulheit ist, wenn man nicht aussortiert. Man hat noch nicht das richtige Konzept, das muss erst reifen. Und Zeit muss man auch haben oder sich nehmen. Dazu ist man meistens erst bereit, wenn man das Gefühl hat, im Modder zu versinken. Mir geht es so mit Schriftstücken und mit Büchern. Also langer Rede kurzer Sinn: Ich verstehe dich gut und wünsche dir, dass du den Dreh und ein zufriedenstellendes Konzept findest! Viel Glück!

    1. December 2009
  • Genauso wichtig wie das konsequente Löschen von “unnötigen” Bildern ist die Datensicherung. Sonst wird einem ganz schnell die Entscheidung abgenommen, welches Bild man aufheben will und welches nicht. :::

    1. December 2009
  • meine fotos sind auch ein datenchaos, echt schrecklich /= und mittlerweile ist alles soviel, dass ich nicht mehr weiß wie ich alldem herr werden soll.

    1. December 2009
  • Ich glaube auch nicht, dass es Faulheit ist. Vielmehr ist es bei mir immer eine Mischung aus den Gedankengängen “vielleicht gefällt mir das Bild ja später nochmal”, “vielleicht kann ich da noch was rausholen” und “vielleicht bekomm ich nie wieder die Gelegenheit, das zu fotografieren”.
    Momentan hab ich ein ähnliches Problem: eine Festplatte mit vielen alten Fotos. Die speicher ich zwischen und importiere sie dann häppchenweise, Ordner für Ordner, in meine Fotoverwaltung. Viel Arbeit, aber schön zu sehen, wie der Zwischenspeicher-Ordner immer leerer wird. :-)

    1. December 2009
  • @Markus: Wobei es mich zumindest etwas entlastet, dass ich Anfang 2008 das RAW-Format entdeckt hab und erstmal alle Bilder in RAW + in jpg gespeichert hab. Müsstest also mind. 35% der Summe abziehen… mittlerweile behalte ich nur noch wenige RAWs. Müsste die alten auch mal ausdünnen…

    @Tobi: Ein Film pro Tag, so klingt das ja richtig krass…
    Hm, ja, ich hab im letzten Jahr schon gelernt, das ein oder andre Foto einfach gar nicht zu machen. Bzw. bin noch dabei, das zu lernen.

    @Martin: Ich hab immer noch kein Programm dafür… aber ich sichere meine Bilder nach jedem größeren Foto- oder Bearbeitungsschub auf einer 2. internen Festplatte + auf einer externen, die immer hier steht. Hab 2 externe, eine lagert immer hier und eine außer Haus, und gelegentlich tausch ich die.

    @Daniel: In der Theorie mach ich das genauso :sorry:

    @Maksi: Ups, du hörst diese Stimmen auch? ;)

    @Marcel: Ich muss gestehen, ich hab nur “Lightroom” gelesen gehabt und den Artikel deshalb gar nicht weiter beachtet, da ich das ja nicht hab… aber warte einfach bis morgen ;)

    @aki: Das Konzept hab ich, aber die Zeit, es umzusetzen… und manchmal fehlt auch einfach der Mut, ein Bild zu löschen ;)

    @Beobachter: Wenigstens das mach ich konsequent :)

    @Paleica: Nen Bänderanriss fesselt dich ne Weile aufs Sofa, das wäre eine gute Gelegenheit. Wobei ich dir das echt nicht wünsche… Bei meinem hab ich (mangels digitaler Fotografie, ist schon lange her) diverse Handtaschen gehäkelt, die ich nie benutzt hab^^

    @Daniel: Wenigstens einer, der fleißig ist ;) Mir geht es eher so, dass ich Bilder, die ich früher ganz gut fand, jetzt nur noch als mittelmäßig einstufe, weil ich mich weiterentwickelt habe. Dass ich ein Bild später lieber mag als jetzt, halte ich für eher unrealistisch…

    1. December 2009
  • Ich bin ein Messie… man könnte das Bild ja irgendwann noch einmal brauchen… :D

    1. December 2009
  • aki

    @Runamok :Wenn man unbedingt alle behalten will, könnte man ja eine externe Festplatte mit allen speichern und auf einer anderen Festplatte die besten aussortieren. Es sei denn, der immer größer werdende Berg macht einem nichts aus. Aber ich denke, dass es irgendwann jeden erwischt. Ein Systematisieren kann eine große Befreiung sein. Ich spreche aus Erfahrung.

    3. December 2009

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