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Vergiss nicht dein Leben… zu fotografieren

Es kommt ja schon vor, dass ich das ein oder andre Foto mache. Einige Hundert pro Jahr, wenn nicht Tausend(e). Blumen und Tiere, Stadt und Land, Himmel und Erde.

Nur ein Motiv vergesse ich immer: mein Leben.

Von meiner Arbeit, meinem Büro, meiner Kollegen: Hab ich keine Bilder.
Von meiner Wohnung (ich wohn da jetzt ein Jahr): kaum Bilder.
Von meinen Freunden: selbst da hab ich kaum schöne Bilder.

Ich hab Freitag angefangen, das zu ändern. Kamera mit zum Spieleabend mitgenommen – und die Angst beiseite gedrängt, dass sie stören könnte. Was sowieso absoluter Quatsch war, die lag einfach rum und jeder, der wollte, hat mal ein paar Bilder gemacht.

Und ich sag euch was: Ich bin so verdammt froh, dass ich sie gemacht habe… weil sie das, was mein Leben schön macht, viel besser darstellen als alle Blumenfotos zusammen.

Darum: Vergiss nicht, dein Leben zu fotografieren!

spieleabend2 Vergiss nicht dein Leben... zu fotografieren

Auslöser für diese Erkenntnis war übrigens dieses Video von Bert Stephani, der 50 Tage lang seine 50mm (fast) überall mit hinnimmt. Geniale Bilder!


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  1. Wenn ich nicht ich wäre…


23 Kommentare

[...] das Blog von Birgit Engelhardt bin ich auf einen YouTube-Film des belgischen Fotografen Bert Stephani gestoßen. Er hatte die [...]

Richtig so- bei mir ist es genau umgekehrt: ich habe kaum Bilder von Blumen, Tieren ( ausser meinem eigenen ), Landschaften und Co. Zumindest sind es wenige im Vergleich zu denen von meiner Familie, meinen Freunden, unserem Haus usw…
Bleib dran und nimm die Kamera ruhig öfter mal mit zu den “nicht fotografischen”Aktivitäten :wink:

guter gedanke =) Ich glaube das geht vielen so.

Wie recht du doch hast!
Es ist wirklich erschreckend wie viele Bilder ich von Bäumen, Landschaft und Blumen hab aber wie wenig von lieben Menschen und besonderen Momenten!
Du hast mir nen guten Anstoß gegeben das zu ändern – versuch ich ab jetzt zu tun!
DANKE DIR !
Übrigens – dein blog ist klasse – da schau ich jetzt öfter mal rein!

GLG Manu :coffee:

Ich finde deinen Blog auch prima. Dir gehen die Ideen nicht aus!

Das ist mir auch aufgefallen! Ich habe fast keine guten Bilder meiner Freunde oder “engen” Umgebung.

Welche Kamera hast du dafür genutzt? Eine kompakte und keine DSLR nehme ich mal an?

@Manu: Danke und herzlich willkommen! :)

@Marcel: Doch, ich hatte die DSLR mit, zusammen mit 50mm Festbrennweite. Blende 1,8 ist grad abends extrem hilfreich, hab aber mit dem kamerainternen Blitz noch etwas nachgeholfen (ganz vorsichtig). Irgendwann im Laufe des Abends hat wer das Menürad auf “P” gestellt, hab es erst am nächsten Tag gesehn.

Also zwar DSLR, aber dort einfachste Mittel (und gutes Objektiv) ;)

Ein guter Gedanke!

Beim nächsten Spieleabend nehme ich mein Cam auch mal mit. Ich ärgere mich nun schon fast, dass ich letztens nicht da war, sonst wäre ich auch in deinem Blog verewigt worden. :wink:

Hm, gute Idee. Das 50mm 1,8er fehlt mir noch, aber kommt bestimmt bald mal dazu. Und dann mal gucken, ob ich die Kamera auch einfach mal “zur Verfügung” stelle.

@Scorp: Hey, ich shoote dich mal, dann kriegst nen Post ganz für dich ;)

@Bee: Ich nehme dich beim Wort ;)

Guter Gedanke, ich denke das geht vielen so. Ich hab meine Kompaktkamera zwar auch im Büro immer dabei, hab’s aber noch nie fotografiert. Entweder weil ich meinen Schreibtisch eh jeden Tag seh – oder weil mir die Unordnung sogar vor mir selbst so peinlich ist. :-)
Werd ich morgen mal ändern (das mit dem Fotografieren…).

Hey, kann das nur bestätigen. Habe meine Kamera auch bei jeder Gelegenheit dabei und wenn man den ganzen Abend / Tag Fotos von allen macht hört man schon mal: “ach komm nicht schon wieder.”. Aber im Nachhinein sind alle froh endlich mal Fotos von den Aktionen zu haben. Also einfach trauen.
LG
Daniel

mir gehts genauso. eine tolle idee, ein tolles projekt. ich denk es mir immer wieder und mach es dann doch nicht. dafür liebe ich partyfotografen. so richtig tolle bilder von freunden hab ich auch kaum. dabei fotografieren viele davon sogar sehr gern.

Schöne Bilder, gute Idee! Aber – ich glaub, ich kann das schon… :)

[...] Birgit Engelhardts Artikel “Vergiss nicht dein Leben… zu fotografieren” ist mir wieder einmal klar geworden, dass wir die Motive, die direkt vor unserer Nase liegen [...]

Prinzipiell eine gute Idee. Ich selbst fotografiere seit Anfang des Jahres einfach Fundstücke die mir im Leben begegnen. Profanes, alltägliches. Siehe http://beta.nordbayern.de/entdeckt/
Allerdings werde ich oft nach dem Sinn gefragt. Wenn man nur 10 Jahre zurückdenkt, wäre es unmöglich gewesen all die Fotos zu finanzieren, die man heute auf die Festplatte ablegen kann.
Die eigentliche Frage lautet also: wen interessiert “unser” Leben?

Ich freue mich echt, dass dieser Beitrag für so viele von euch ein kleiner Denkanstoß war! :)

@Pix4pix:
Mir ging es vor allem um private Bilder: Familie, Freunde, Kollegen, Wohnung… quasi die Eckpfeiler des Lebens. Deine Bilder sind (abgesehen vom Häkelschwein ;) ) ja eher sachlicher Natur (ohne das irgendwie abwerten zu wollen).

Also wenn ich etwa meine Freunde beim Spieleabend fotografiere, wen interessiert das? Mindestens eine Person: mich. Ich liebe es, in alten Fotos zu stöbern – und mich in 10 Jahren riesig darüber freuen, dass ich diese Bilder gemacht habe.

Wobei mir klar ist, dass ich sehr visuell orientiert bin, was meine ganze Wahrnehmung angeht – falls du dich auch ohne Bilder gut erinnern kannst, ist das natürlich eine ganz andere Ausgangsbasis für die “Rechtfertigung” von Fotos von unserem Alltag.

PS: Ob dein Häkelschwein mal meinen Travelteddy trifft? ;)

[...] genial ist das denn ?? Heute über Fotoholiker.com dann über Birgitengelhardt.de auf eine wahnsinns tolle Aktion von Bert Stephani gestoßen, der 50 Tage lang sein 50mm [...]

[...] im Beitrag »Vergiss nicht Dein Leben… zu fotografieren!«, auf dem ich beim Fotoholiker gestoßen bin. 16. Oktober 2009 | filed under: auch schön, [...]

Wie wahr, wie wahr. Ich nehme mir das jetzt auch vor. Wenn ich nach Jahren Fotos gucke, interessiert mich mein Leben auch mehr als alle Türen, Landschaften und Kuriositäten, die ich aufgenommen habe.

[...] einigen Monaten hat Birgit in einem Post aufgerufen: “Vergiss nicht, Dein Leben zu fotografieren.” Mein Aufruf: “Vergiss nicht, Dich selbst fotografieren zu [...]

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