W:O:A – Heavy Meeetaaaaaaaaaaaal! Musik und Bühnenbereich
- am 15. August 2009
- von bee
- in Reportagen/Berichte
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Dann mach ich mal dort weiter, worum es vor allem geht: Bei der Musik!
Wie gesagt, viele Bands kannte ich nicht einmal. Also hab ich mich mit paar Leuten zusammengesetzt, und die haben beraten, was ich wohl mögen würde
Vom Zelt zum Festgelände haben wir je nach Tages- bzw. Nachtzeit bis zu 30 Minuten gebraucht! Dementsprechend sind wir oft 2-3 Bands lang geblieben (Auftritt meist 1 h), bevor wir erstmal genug hatten und zurück zum Zelt sind.
Bild von Marc
Gesehen habe ich diese Bands:
- ASP - zu denen wollte ich unbedingt, auch wenn die Uhrzeit (2 Uhr nachts) ordentlich Colakonsum voraussetzte. War saugeil! I’m a fan.
- Bullet for my Valentine – joah… war ok. Nicht ganz meins.
- Doro - hat mir gefallen, aber es war da arg kalt und der Kakao nur heißes Wasser mit Farbstoff.
- DragenForce – net meins.
- In Extremo – Kir hat es super gefallen, mir live gar nicht, obwohl ich die Lieder mag…
- In Flames – mir zu viel aarrrrrrrr, nicht meins.
- Pain - nicht komplett gesehn, aber echt gut gefunden.
- Running Wild – nach ASP bester Auftritt, fand ich. Dummerweise hat es nach der Hälfte wie blöde angefangen zu regnen. Erst stand ich mit Stepweste und nackten Armen da, aber paar Lieder später hab ich mir beim Merchandising-Stand doch nen Fleece-Pulli geholt.
- Schandmaul - ich find die Lieder toll, aber die haben wenige von denen gespielt, die ich schon kannte.
Edit: Hab mal je ein Lied verlinkt, falls wer reinhören möchte und die noch nicht kennt.
Wer sich jetzt fragt, warum es nur so weniger der ca. 80 Bands sind, die ich gesehen hab: Ich dachte auch, ich würde mehr sehen. Aber es war tagsüber heiß, verdammt heiß. Ich hab mit LF 50 noch nen Sonnenbrand bekommen. Und wenn man nicht masochistisch veranlagt ist, dann lässt man es (grad beim ersten Mal) ruhiger angehen
Es war voll…
Ja, bei den Hauptbands war es echt voll. Am heftigsten von den o.g. Auftritten war es wohl bei In Extremo:
Wir haben gar nicht erst versucht, zur Bühne zu kommen – wir waren froh, wenn wir Blick auf eine der Videoleinwände hatten.
Bei anderen Auftritten war ich aber deutlich näher dran. Ganz vor sind wir nie. Klar ist dort noch etwas intensivere Stimmung, aber so masochistisch veranlagt bin ich dann doch nicht
Zumal der Ton etwas weiter hinten besser sein soll.
Sicherheit
Ein Nadelöhr waren immer die Einlasskontrollen. Jeder wurde gefilzt, und teilweise waren die ganz schön streng. So haben sie massig Trinkhörner eingesammelt, die zwar hart, aber noch relativ stumpf sind… Ich sag mal: Die Stiefel mit Stahlkappen sind sicher genauso gefährlich. Aber besser so als zu lax.
Bild von Marc
Wenn es richtig voll wurde, haben sie die Leute aber auch mal direkt durchgelassen ohne Kontrolle bzw. nur verdächtige Personen rausgezogen.
Es soll auch in diesem Jahr mind. eine Wall of Death gegeben haben (da teilt sich die Menge, um dann wie blöde aufeinander zuzurennen – gefährlich), aber ich habe nichts dergleichen gesehen und mich die ganze Zeit sicher gefühlt.
Professionelle Kameras auf dem Festivalgelände waren übrigens verboten, darum auch die miese Bildquali unserer Handy- bzw. Knipsenfotos.
*matsch* *matsch* *matsch*
In einer Nacht hatte es gut geregnet, so dass das Festivalgelände und auch viele der Wege ein Sumpfloch waren. Wir haben uns eh immer händchenhaltend durch die Menge bewegt, um uns nicht zu verlieren – bei absolut weichem, sumpfigen Untergrund kommt da nochmal das Kribbeln hinzu, ob nicht einer ausrutscht und alle andren mit sich zieht :shock: Ist aber nie passiert.
Hier zahlte es sich deutlich aus, dass ich mir vorher Arbeiterschuhe gekauft hab, mit Stahlkappen (damit mir keiner auf die Zehen latscht) und wasserdicht bis 10 cm überm Knöchel.
Klar, der Matsch war doof, und die Hosen starr vor Dreck. Aber gleichzeitig… irgendwie gehört es einfach dazu
Bild von Marc
Hunger! Durst!
Klar, bei einem Konzertmarathon muss auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. In angenehmer Nähe zu den Bühnen konnte man sich kräftig mit vielerlei Essen wie Pizza, chinesischen Nudeln oder Hot Dogs versorgen. Und es war verdammt lecker!
‘Ne Cola hat vier Euro gekostet. Eigentlich drei, plus ein Euro Pfand. Aber die Trinkbecher waren extrem geil designt, und es gab mehrere Sorten davon… ich musste sie einfach sammeln und behalten
Klasse war, dass es so viele Getränkestände gab, dass ich selten länger als 1-2 Minuten anstehen musste!
Fazit
Auch, wenn ich nicht alle Konzerte von der Musik her richtig toll fand: Einfach mit so vielen Menschen das zu erleben, das hat einfach was. Da denkst du an nichts andres mehr, bist einfach dabei. Megagefühl! Beim nächsten Mal kann ich auch die Texte auswendig, dann dürfte es noch mehr Spaß machen.








Kirgold
Ja der Wackenschlamm^^ Jo der gehört dazu, auch wenn wir selten mal Regen da hatten.. naja, der Matsch ist ja nicht nur Wasser -.-
bee
Ich will gar net wissen, was da alles drin lag… Erinnerst du dich noch an die Typen, die eine Tüte Kot*e mit Böllern hochgejagt haben? Bäh! :ill:
Aki
Ich finde es toll, dass du diese Reportage machst. Sonst wäre ich noch in zwanzig Jahren genauso doof in dem Bereich, wie ich es bisher war. Irgendwie gut, wenn ein negatives Vorurteil einkräftet wird.
Kirgold
Ja viele Fernsehreportagen zeigen nicht das “wirkliche” Wacken, wollen sie auch garnicht.
An den Bildern zum “Pro7 Faceground” konnte man den Unmut der Feiernden gut sehen… kommen in Tourbussen mit Klima, Stöckelschuhen und meinen sie könnten in ein oder zwei Stunden “Wackenfeeling” auffangen -.-
Sowas kann nur wirklich beurteilen der auch das ganze mitgemacht hat.
Da das Bee’s erstes Festival dieser Art war kann sie natürlich sehr gut berichten.
Sie kennt ja die Vorurteile selber gut und kann diese mit Witz und Herz mit der Realität abgleichen.
Und natürlich ist der Schreibstil aus dieser Sicht recht lustig zu lesen.
Elli
liegt ja super wies WOA für dich gelaufen is!
War dieses Jahr “nur” auf dem Bang-Your-Head Festival … war auch supi
Irgendwann komm ich acuh aufs WOA …^^