Einmal Model sein…

bee eyes1 Einmal Model sein...

Es ist schon ein wenig her, da war ich einmal nicht der Fotograf, sondern das Model. Martin, der Leiter meiner Fotogruppe, hat mich mit ins Studio genommen, und los ging’s. Dabei habe ich einige interessante Erfahrungen gemacht:

Wie man sich gibt und fühlt, hängt extrem davon ab, was man anhat. Als ich mein Teufels-T-Shirt, Jeans und Nietenarmband anhatte, hab ich mich viel offener und selbstbewusster gefühlt als im kurzen Schwarzen. Wie stark mich die Kleidung beeinflusst, war mir vorher echt nicht klar.

Dauer-Lächeln ist scheiße-anstrengend!

*zwinker*… etwa 20% der Bilder konnte ich gleich wieder löschen, weil ich am Zwinkern war. Verdammt schwierig, wenn man weiß: “Du musst jetzt die Augen offen halten… wann löst er endlich aus… hmm… ok, einmal schnell zwinkern, er wird ja nicht genau in dem Moment auslös… mist!”

Es ist gar nicht so einfach, nach einer Stunde noch neue Posen zu finden. Zwar hatte ich mir im Vorfeld einige Portraitfotos angeschaut und überlegt, was mir gefallen könnte. Aber für’s nächste Mal brauch ich unbedingt noch einen konkreteren Plan. Einfach mal so irgendwas machen, und das über einen längeren Zeitraum, dafür fehlt mir (noch) die Übung.

All in all: Es hat sich gelohnt! Ich habe jetzt viele schöne Bilder von mir und sage nochmal ganz herzlich “Danke!”.

9 Kommentare


  • Kirgold

    Nicht nur bei Fotos kommt ist es die Kleidung die sich auf Stimmung und Selbstbewusstsein auswirkt, nur denke da bemerkt man das wohl etwas mehr als im Alltag.
    Zeig mehr davon.. sind zwar nicht die bei denen du selber auf den Auslöser drückst aber wenn da mehr kommen (wofür du dich ja auch dann öfter selbst ins Licht stellen mußt) wirst du mit der Zeit auch freier vor die Kamera treten.

    30. May 2009
  • Hihi nope, mehr zeig ich nicht. a) bin ich da etwas pingelig (Bilder und Internet und Öffentlichkeit und so), b) hab ich keine Modelkariere geplant ;)

    30. May 2009
  • Tobi

    Das Licht auf dem Foto ist ganz toll gemacht, finde ich. Was ich neulich noch bemängelt habe, nämlich dass die Haare in den Hintergrund übergehen, finde ich hier ganz geschmackvoll, nämlich dass die Haut in den Hintergrund übergeht.

    Bei Portraits finde ich aber runde Lichtquellen schöner. Ich mag’s nicht, wenn sich die eckigen Softboxen in den Augen spiegeln.

    30. May 2009
  • Oh, ich kenne das nur zu gut, das mit den Klamotten und sich fühlen. Geht mir außerdem auch so, wenn ich – lach jetzt bitte nicht – Kaugummi kaue. Wenn ich den so lässig im Mund habe, bin ich viel “cooler” als ohne ;-) Bescheuert, ich weiß! *lach*

    Fühlte ich mich von dem einen Auge rechts schon immer so beobachtet, dann fühle ich mich das jetzt erst recht … so beidäugig *g* Die Aufnahme finde ich richtig toll, eben weil man rätseln kann, wie der Rest wohl aussehen mag :thumbsup:
    Sollte das Ergebnis nicht deinen Erwartungen entsprechen … tja, selbst Schuld – wenn du uns nicht mehr von dir zeigen willst … :laugh:

    30. May 2009
  • @Tobi: Ja geb ich dir Recht. Haben wir im Studio aber afaik nicht, leider…

    @Maksi: Kaugummi? *schmunzelt*

    30. May 2009
  • Aki

    Ein sehr gelungenes Foto ,finde ich und stimme Tobi zu. Wenn man den Blick genauer beschreiben sollte, was sollte man sagen? Der Blick einer Sphinx?

    30. May 2009
  • Kirgold

    Hmm keine Sphinx wurde je mit solch gütigen und sanften Augen dargestellt wenn ich nicht irre *pfeif*
    Das mit den eckigen Reflexen ist mir auch aufgefallen, doch empfinde ich das nicht als besonders störend.. aber würd ich zum Vergleich auch gern mit runden Reflexen sehen.

    30. May 2009
  • Aki

    Gütig und sanft?! Ich fühle mich eher durchschaut. Dem Blick entgeht nichts!

    31. May 2009
  • ich hab das noch nie gemacht. würde mich irgendwie auch mal interessieren. das augenbild ist übrigens ganz wunderbar!

    2. June 2009

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