[BA] Smarties und Zielgruppen

141114-4686

Mein Leben besteht momentan – zumindest unter der Woche – aus Bachelorarbeit und Schlafen. Das Thema ist nach wie vor toll und vielfältig. Ich durfte an einem mittelalterlichen Rittermahl teilnehmen, habe eine Seniorengruppe für Menschen mit Behinderungen besucht und werde demnächst ein junges Mädel einen Nachmittag lang begleiten.

Wie schreibt man über Menschen, in die man sich nur bedingt einfühlen kann? Die Seite Leidmedien.de hat mir sehr geholfen, denn sie erklärt, wie Menschen mit Behinderung in den Medien dargestellt werden wollen. Und wie nicht. Sehr lesenswert.

Heute habe ich Smarties gekauft. Mit ihnen will ich die Begriffe Exklusion, Integration und Inklusion visualisieren. Find das irgendwie netter als mit im PC gemachten Kreisen. Mal sehn, was das gibt, ich arbeite noch dran.

Die Diakonie, meine Erstprüferin und mein Zweitprüfer haben viele verschiedene Vorschläge für mich. Hier allen gerecht zu werden und gleichzeitig etwas zu machen, das 100% mein Ding ist, das ist gar nicht so leicht. Aber ich will am Ende voll dahinterstehen und stolz darauf sein können. Das heißt auch, dass ich möglichst viele Texte und Bilder selbst machen will, auch wenn die Textqualität für die Note irrelevant ist.

Dieses Projekt strengt mich mehr an als alle bisherigen. Fotos, Texte, Design. Nebenbei strategische Fragen zu Verteilerwegen und Kosten klären. Viele neue Eindrücke, an manchen Tagen 3 Termine.

All das ist der Grund, warum mein Leben momentan nur aus BA und Schlafen besteht. Zumindest bis gleich. Im Namen der Work-Life-Balance werd ich jetzt noch ein paar Smartie-Bilder bearbeiten und dann is Wochenende.

Schönes Wochenende euch allen! Und möge euch das Leben ein paar Smarties schenken ;)

. . . Schreib doch einen Kommentar :)

Sightseeing? Nur noch ohne meine Spiegelreflex

sightseeing

Seit einem halben Jahr habe ich neben meiner Spiegelreflex eine kleine Knipse. Canon Powershot. Und ich bin begeistert. RAW, Blende 2.0, die höheren ISO-Bereiche noch in guter Qualität…

Seitdem habe ich einige Ausflüge und eine Studienexkursion nach Prag gemacht und hatte nur sie dabei, nicht meine große. Nicht eine Sekunde hab ich das bereut. Ca. 1,5 Kilo weniger, die ich mit mir rumtrage. Und seien wir mal ehrlich, die Fotos, die ich als Tourist schieße, müssen nicht perfekt sein. Sehr gut reicht völlig ;)

Hier ein paar Bilder, die mit meiner kleinen Knipse entstanden sind. Kann man doch nix gegen sagen!

140430-0194

140430-0250

. . . Schreib doch einen Kommentar :)

Selbstportraits (mal wieder)

Wer hier schon lange mitliest (und ein sehr gutes Gedächtnis hat), weiß: Alle paar Jahre mache ich tägliche Selbstportraits. Diesmal war mein Fotoworkshop am Kunstmuseum der Auslöser. 30 Selbstportraits in 30 Tagen, 16 Teilnehmer und am Ende eine kleine Ausstellung.

Hier einige meiner bisher entstandenen Bilder. Da ich schon über 30 Fotos habe, freu ich mich auf Feedback – das hilft mir beim Aussuchen :)

141009-0855

141007-0818 141005-0797 141004-3941 141004-3924 141004-3919 141004-3906 141004-3904 141004-3891 141004-3873

. . . Schreib doch einen Kommentar :)

Auf geht’s in die Bachelorarbeit: Ich gestalte ein Magazin

baAls ich auf der Suche nach einem Bachelor-Thema war, erhielt ich eine E-Mail von einem Bekannten, der bei der Diakonie Bayreuth arbeitet. Wir kennen uns von früheren, sehr spannenden Projekten. Er schrieb:

„Wir planen zum Dezember 2014 eine Behindertenzeitung herauszugeben. Das Team besteht derzeit aus 3 nichtbehinderten und 2 behinderten Mitgliedern. Ziel ist lebendige Information (kein Gruppenbild mit Dame) aus dem Behindertenbereich unter dem Inklusionsaspekt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geplant sind ca. 20 Seiten A4 in Farbe und eine Auflage von 750-1000 Stück.“

Nach weiteren E-Mails und einem ersten Treffen stand für mich fest, dass ich dieses Projekt unterstützen möchte. Aus der Zeit meiner Diplomarbeit weiß ich, dass ich ein praktisches, reales Projekt benötige. Und dieses Projekt ist aus meiner Sicht wirklich unterstützenswert. Hinzu kommt, dass ich durch dieses Projekt selbst neue Erfahrungen machen werde – bisher kannte ich kaum Behinderte – und ich daran wachsen
möchte.

Ganz wichtig ist mir, dass das Magazin keinesfalls die Ausstrahlung eines sozialen Magazins hat – oder, wie ein Kommilitone es ausdrückte, “es darf nicht nach Obdachlosenzeitung aussehen”. Ein Spagat zwischen Lesern mit und ohne Bezug zum Thema “Behinderung”, der nicht einfach wird. Ich bin sehr gespannt.

Wenn ihr Ideen, Gedanken oder positive/negative Beispiele für mich habt, freue ich mich sehr über euren Kommentar! Jede Anregung ist herzlich willkommen!

Vielleicht habt ihr auch 5 Minuten Zeit, um kurz an meiner anonymen Umfrage teilzunehmen? DANKE!

. . . Schreib doch einen Kommentar :)
Top of Page