Von 100 auf 0 – und plötzlich ist die große Deadline rum…

Vergangenen Mittwoch, 10 Uhr, war meine Deadline. Bis dahin musste mein Studienprojekt in Druck, damit ich es rechtzeitig zur Abgabe morgen erhalte. Die Nacht davor war kurz. Sehr kurz. Ich verstehe zwar immer noch nicht, wie man einen Tag und eine halbe Nacht lang immer wieder kleine Fehler finden und ausbessern kann, aber so war es.

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Es war also Mittwoch und ich war total erledigt. Auf meinem Schreibtisch stapelten sich die leeren Energy-Dosen, keine Kaffeetasse war mehr sauber und schamvoll ging ich mit zwei Tüten leerer Fritz-Cola-Flaschen ins benachbarte Café und holte mir meinen Pfand wieder.

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Zu meinem großen Glück war an diesem Abend das Sommergrillen meiner Bayreuther Fotogruppe. Als ich dort ankam, sah man mir eine gewisse … nennen wir es Überbeanspruchung … wohl an. Ich bekam einen Saft und wurde in einen Liegestuhl gelegt mit der dringenden Auflage, dort gefälligst zu bleiben und in den Himmel zu schauen. Was Besseres hätte mir nicht passieren können. Ich war so im Arbeitsmodus, ich weiß nicht, ob ich sonst an diesem Tag schon runtergekommen wäre.

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Seitdem sind ein paar Tage vergangen. Das Semester ist noch nicht rum und ich habe auch einiges an Zeug erledigt, aber mein Leben ist deutlich ruhiger geworden. Und ich genieße das in vollen Zügen. Im Bett liegenbleiben zu dürfen. Mal wieder was zu lesen – freiwillig. Und ein Fotoshooting habe ich auch schon gemacht.

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Diese Entschleunigung tut mir gerade so gut. Es wird noch etwas dauern, bis ich wieder tiefenerholt bin. Aber ab jetzt “arbeite” ich daran! Das heißt auch: Wieder Zeit zum Fotografieren, Bloggen und Bloglesen. Und ich freu mich schon darauf, euch von meinen Semesterprojekten zu erzählen.

Ein weiterer Schritt hin zur Entschleunigung ist, dass ich ab gleich eine Facebookpause mache. Keine Ahnung, wie lange – so lange, wie es mir eben guttut.

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