Lasst Mich Im Urlaub Halt Knipsen!

Lasst mich im Urlaub halt knipsen!

Diesen Sommer war ich mehrfach übers WE oder für einen Tag weg. Prag, Dresden und bei alten Freunden. Immer habe ich bei der Heimkehr das Gefühl, dass andere von meinen Fotos enttäuscht sind. Keiner sagt etwas, aber irgendwie hätten sie mehr erwartet.

Lasst mich im Urlaub halt knipsen! Wenn ich vor der Frauenkirche stehe, zusammen mit zig anderen Touris, wie soll ich da ein einmaliges Bild hinbekommen? Morgens um 5 aufstehn, im Urlaub? Nein danke, nicht mein Ding!

Natürlich denke ich über die Perspektive nach, über Vorder- und Hintergrund. Schöne Urlaubsfotos möchte ich ja schon haben. Aber ohne Hilfsmittel (und dazu zählen Stativ, Wecker, Graufilter und überdurchschnittlich leidungsfähige Mitreisende) werden die Fotos einfach nicht herausragend.

Dabei bin ich schon zufrieden, wenn sie nicht ganz alltäglich sind. Der leicht bauchige Touri, der unter der überwältigenden Wandmalerei heroischer Krieger steht. Rollerfahrende Kinder vor der Semperoper, unbeeindruckt von ihrer Größe. Mit solchen Ergebnissen bin ich schon voll zufrieden. Und dazwischen gibt es die leckeren Süßspeisen oder etwas anderes, das mir gefallen hat. Fotografisch nicht erwähnenswert. Aber als Erinnerung goldrichtig.
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Danke, danke, danke! Für all eure Kommentare, euer Feedback, eure Erfahrungen! Das hat mir sehr geholfen und ich war überwältigt, wie viele von euch geantwortet haben!

Nachdem ich viel gelesen, überlegt und vor allem selbst getestet habe, habe ich mich für Fuji entschieden. Leicht, gute Bildqualität, große Objektivrange und halbwegs bezahlbar.

Gekauft habe ich sie vor über zwei Wochen, aber erst vor einer habe ich sie ausgepackt. Großprojekt auf Arbeit, volle Motivation dort und abends einfach nur erledigt. Das war schon fies, aus fototechnischer Sicht! Aber Arbeit geht vor.

Meine ersten Eindrücke: Ich muss mich noch dran gewöhnen. An den Sucher natürlich. Die Knöpfe. Aber auch daran, wie diese Kamera tickt. Ich habe, wie fast immer, in der Zeitautomatik fotografiert. Und hatte es erstaunlich häufig, dass ein Foto zu dunkel wurde. Woran lag das? Ich hab eine Situation gesehen und abgedrückt, ohne die Werte zu prüfen. Weil ich wusste, dass meine alte Kamera diese Situation genauso eingeschätzt hätte, wie ich sie haben will. Die neue tickt aber anders.

In den nächsten Wochen werde ich wieder mehr fotografieren. Die Kamera auf Herz und Nieren testen. Und dann entscheiden, ob ich mit ihr klarkomme oder doch die deutlich schwerere D750 von Nikon kaufe. Schaun wir mal – ein neues Abenteuer :)

Hier einige erste Bilder, aus meinen Testversuchen und mit meiner eigenen.

PS: Die Stressphase ist rum! Jetzt kommen wieder mehr Blogbeiträge, versprochen!

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