Buchstabensalat #952: Fotobegriffe gesucht

RätselAug 29 20140 Comment

Dieses Rätsel wird präsentiert von meinem Vater, der einen ganzen Rätselblog hat.

Da haben wir den Salat! Die Buchstaben der fettgedruckten Wörter bilden, neu gemischt, das fehlende Wort.
  1. Wie OFT hört man den gut gemeinten RAT: O, PAPA, du nervst mit deinem neuen *********** (10).
  2. Das Wochenende war FREI für Entspannung pur: Keiner KAM auf die ALM mit einer ********** (10).
  3. BITTE TUN Sie nicht so, als sei das Foto mit der LERCHE ************** (14).

. . . Schreib doch einen Kommentar :)

Du darfst nicht die Idee lieben – sondern das Tun. Eine Selbstreflexion.

grashuepfer

Wenn man mitten im Shooting den andren Fotografen und das Model allein lässt, um Grashüpfer zu jagen… sollte man vllt lieber Grashüpfer-Fotograf werden? – Foto links von meinem lieben Fotofreund Michael Schuder, rechts das kurz darauf entstandene Foto von mir.

Sean Wes ist ein genialer Typograf und hat einen Podcast. Genialerweise vermailt er die Essenz als Newsletter. Die lese ich immer, weil es viel um Kreativität, Zielsetzung, Geschäftsmodelle und Zufriedenheit geht. In der neuen Folge hat er etwas gesagt, das mir zu denken gibt. Es ging darüber, seine Passion zu finden.

On finding your passion: You can’t just love the idea of this thing, you have to love the act of doing it.

Frei übersetzt: Zum Finden deiner Passion reicht es nicht, die Idee dieser Tätigkeit zu lieben. Du musst das Tun lieben.

Es gibt Momente beim Fotografieren, da tauche ich voll darin ein. Da bin ich nur noch eine Verlängerung meiner Kamera und vergesse Zeit und Raum. Und manchmal ist es nicht so. Dann habe ich Spaß, das ja, aber diese völlige Versunkenheit stellt sich nicht ein. Durch dieses Zitat habe ich mal überlegt, woran das liegen könnte.

Beispiel: Foodfotografie

Bei guten Foodbildern denke ich: “Wow, das will ich auch machen. Und das müsste ich auch hinbekommen.” Doch während ich die Bilder mache, fehlt mir ein wenig die Freude dran. Das Arrangieren der Teller, Messer und Decken ist für mich relativ lästig – entweder mir fehlt das Händchen dafür oder die Übung. Alles andre, die Flohmarktbesuche für neue Teller, das Fotografieren und Bearbeiten der Bilder, macht mir Spaß. Nur das Arrangieren nicht.

Beispiel: Einzelshooting

Ich liebe den Gedanken, geniale Modelshootings zu machen. Wenn ich Kinder, die spielen und mich bestenfalls ignorieren, fotografiere, vergesse ich Raum und Zeit. Bei Modelshootings hab ich zwar Spaß, aber dieses tiefe Gefühl des Eintauchens fehlt meist. Da bin ich zu sehr damit beschäftigt, das Model zu arrangieren, dirigieren und zu wenig damit, einfach nur zu fotografieren. Bei Paaren ist es einfacher, vielleicht, weil sie zusammen eine eingespielte Einheit bilden.

Versteht mich nicht falsch, ich bin beileibe nicht unglücklich dabei. Fotografieren macht mir immer Spaß. Es ist nur nicht ganz so tief, das Gefühl. Offenbar liegt es mir mehr, das Bestehende zu suchen, als etwas zu arrangieren.

Wie geht es euch? Wann taucht ihr ganz in die Fotografie ein und wann nicht?

. . . Schreib doch einen Kommentar :)

Freeware-Programme, mit denen du deine mp3-Sammlung aufräumen kannst.

mp3

Es ist ein wenig Off-Topic, aber gerade aktuell. Die letzten 4 Nachmittage und Abende habe ich daran gesessen, meine mp3-Sammlung aufzuräumen. 5-stellige Dateimengen, teils mit kruden Dateinamen (“cool.mp3″, “Track01.mp3″) aus Zeiten, in denen man noch keine Internetdatenbanken beim Einlesen der CDs hatte.

Im Zuge der Recherche bin ich auf hilfreiche Freeware gestoßen, jedoch auf keine Übersicht oder Anleitung. Darum schreibe ich sie jetzt einfach. So hab ich mein Chaos besiegt. Es ist ein relativ schnelles Verfahren. Wenn eine Datei doppelt ist, hab ich nicht in beide reingehört. Lieber fertig als verzweifelt.

1. Die Dateien einheitlich benennen

Um die Lieder am Ende automatisiert sortieren zu lassen, müssen alle Dateien einheitlich benannt werden.

In vielen Dateien waren Interpret und Titel schon eingetragen, doch die Dateinamen waren alle uneinheitlich. Das Programm “mp3tag” ändert genau das.

Man schiebt die mp3s einfach rein und wählt dann “Tag – Dateiname”. Dann kann man ihm sagen, wie er die Datei benennen soll. Ich mag es schlicht und wähle “Musiker – Liedtitel.mp3″.

Mit “Entf” löscht man die Lieder übrigens nur aus der Ansicht, die Dateien bleiben erhalten. Praktisch, wenn man in Häppchen arbeiten will. Mit Rechtsklick>Löschen kann man eventuelle Dupletten auch direkt in den Papierkorb schieben.

mp3tag

Die so vorbereiteten Dateien kamen in einen neuen Ordner.

2. Liedinformationen für track01.mp3 finden

Doch was macht man mit den 20 Liedern von Robbie Williams, die alle nur die Tracknummer im Namen haben? Die lässt man analysieren. Das Programm MusicBrainz Picard nimmt sich die mp3s, analysiert sie und gleicht sie mit einer Musikdatenbank ab. In vielen Fällen findet es dann heraus, wie die Lieder heißen. Je mehr Infos es vorab bekommt (etwa, dass die Lieder von Robbie sind), desto genauer ist es. Hier eine ausführliche Anleitung.

 

musicpicards

Für die Lieder, an denen MusicBrainz Picard scheitert, gibt es eine zweite Freeware, die dasselbe macht. Ob sie eine andere Datenbank nutzt, kann ich nicht sagen, aber auch sie ist gut: Magic MP3 Tagger.

Nachdem diese Lieder auch mit dem mp3tagger benannt waren, kamen sie ebenfalls in den “fertig benannt”-Ordner.

3. Lieder ohne Informationen

Auch die hatte ich zuhauf. In diese Dateien hab ich kurz reingeklickt. Zu 98% fand ich das Lied gar nicht so wichtig und hab sie einfach gelöscht. Zu viel Aufwand für ein Lied – kann man später immer noch bei Amazon für unterm Euro kaufen.

Wenn es mir sehr wichtig war, habe ich die App SoundHound genutzt. Die hört sich das Lied an (Lautsprecher gut aufdrehen) und analysiert es – mit hoher Trefferquote.

Es gibt auch entsprechende Desktopprogramme, die aber nach meiner Recherche nie das Lied direkt im PC anhören, sondern man muss es laut abspielen und das Mikro an den Lautsprecher halten – dieser Input wird dann analysiert. Also dasselbe wie das Handy macht.

Diese Lieder dann auch sauber benennen und ab in den andren Ordner.

4. Doppelte Lieder finden

Oft hat man Lieder doppelt – einmal falsch kopiert oder von mehreren Samplern digitalisiert. Hierfür gibt es Mediapurge. Je nach Einstellung sucht es auf Basis der Dateinamen nach doppelten mp3s – oder durch Analyse, quasi durch Anhören, der Dateien.

Die so gefundenen Dateien hab ich in den Ordner “Duplikate” geschoben. Den werd ich noch etwas aufheben und in einem halben Jahr ungesehen löschen.

duplikate

5. mp3s sortieren

Jetzt hatte ich einen Ordner mit irre vielen mp3s. Aber ich wollte lieber irre viele Ordner haben. Das geht auch mit MediaPurge. Ich habe es aber mit MediaMonkey gemacht – einfach, weil ich das zuerst gefunden habe. Das scheint ein sehr starkes Programm zu sein, quasi ein iTunes ohne die Nachteile (man kann z.B., wenn ich das richtig habe, bereits eingelesene Ordner einfach syncen, wenn da neue Lieder reingekommen sind).

Ich gehe also in meinen Ordner mit den vorbereiteten Dateien, lasse ihn diese kurz einlesen und markiere alle. Mir Strg+R startet die Sortierfunktion. Ich will die Struktur “Interpret>Album>Interpret-Titel.mp3″ haben. Und mit diesen Einstellungen geht das:

mediamonkey

Wie ihr seht, findet er auch letzte doppelte, die bei meiner vorherigen Prüfung (ich hab die schnelle Prüfung gewählt) net erkannt wurden. Die ganzen roten hab ich auch gar nicht ent-hakt, einfach unten ok drücken. Wenn was doppelt ist, fragt er zudem, ob er’s überschreiben soll.

Achtung: Wenn ich es richtig verstanden habe, verschiebt er die Dateien nicht, sondern kopiert sie. Muss man halt wissen.

6. die CD-Cover laden

Auch das kann MediaMonkey – bei mir hat’s aber nicht so richtig geklappt. Darum hab ich das mit iTunes gemacht.

7. sich freuen

Und weil es glücklich macht: Jetzt freu ich mich ausgiebig über meine ordentliche (und deutlich geschrumpfte) Musiksammlung! Jippie!

 

. . . Schreib doch einen Kommentar :)
Top of Page