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Gastbeitrag: Von Schladminger Weinkellern, klaren Bergseen und keiner Go-Cart-Abfahrt

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Heute ein Gastbeitrag von Clemens – aber lassen wir ihn sich erst einmal vorstellen!

Clemens, 32, hab beruflich mit Medien zu tun und schreibe privat auf off the record über all die unwichtigen Dinge im Leben (also die, auf die es wirklich ankommt…). Ansonsten vertreibe ich mir mit den Fischamender Spielleut gemeinsam auf der Bühne die Zeit, bis endlich Hollywood anruft :-)

Birgit bittet um Gastbeiträge und ich kann natürlich nicht anders, als laut „Hier, ich“ zu rufen. Und da ich weder Tipps und Tricks fürs Fotografieren anbieten kann und großartige Fotobesprechungen jetzt auch nicht gerade meine Sache sind, liefer ich doch einfach einen kurzen Reisebericht zu meinem letzten Wander-Wochenende in Schladming Ende Juni ab. Bei mir bin ich sowieso noch nicht dazu gekommen.

IMG 9304 150x150 Gastbeitrag: Von Schladminger Weinkellern, klaren Bergseen und keiner Go Cart AbfahrtAls Kind konnte ich wandern gehen aber sowas von überhaupt nicht leiden. Ich habe meine Altvorderen verflucht, wenn ruchbar wurde, dass ein sonntäglicher Wandertrip am Plan stand. Aber wenn Binchen die übliche Wanderpartie für den mittlerweile fast schon traditionellen, jährlichen Wanderausflug zusammentrommelt, folge ich natürlich artig und gehorsam und finde mich zum vereinbarten Abfahrtszeitpunkt ein. Versprach ja auch wieder spaßig zu werden, schließlich ist wieder eine ähnliche Partie wie voriges Jahr versammelt plus 2 neue
Gesichter. Schladming ist jetzt auch nicht gerade für schlechtes Essen bekannt und um das bisserl Wandern werde ich schon irgendwie drum rum kommen.

Tatsächlich dann auch freitags bei der Anreise, die Binchen, Mike, Marcel + Kumpel und meinereiner etwas später als der Rest der Partie in Angriff nahmen, gleich mal beschlossen, entgegen der eigentlichen Planung dann Freitag nicht mehr zu irgendwelchen Wasserfällen aufzusteigen, sondern in dem durchaus gemütlichen Wirtshaus beim Eingang in die Klamm zu den Höllenfällen zu warten – auf die schon Vorausgegangenen, nennen wir sie Partie 2. Schließlich sitzt es sich umgeben von wunderschöner Landschaft, inmitten eines herrlichen Tals, einfach angenehmer, noch dazu, wenn eine nicht unhübsche Steirerin Blunzngröstl und Erdbeerknödel serviert. Das Geschimpfe von Partie 2, Partie 1 wäre ein fauler Haufen, haben wir dann dezent überhört… nein, sagen wir besser ignoriert, Silvias Stimme lässt sich tatsächlich nicht wirklich überhören :-)

IMG 9422 150x150 Gastbeitrag: Von Schladminger Weinkellern, klaren Bergseen und keiner Go Cart AbfahrtAm Samstag ging es dann in aller Herrgottsfrühe so gegen 10 rauf auf den Berg, begleitet von einem Einheimischen (ich komm grad nicht auf seinen Namen), ein guter alter Bekannter von Partie 2. Auf der Rückbank Binchen und die Jungs, vorne Mike und meinereiner und rauf auf 1.700 Meter und mannomann war das eine lustige Straße. Also Binchen hat das vielleicht nicht ganz so gesehen, aber he, wir hatten unseren Spass. Von der Ursprungsalm (ja, genau, Cineasten werden es wissen, genau dort wurde im Jahr schlagmichtoteswarwohl 1996 der letzte Heidi-Film gedreht) ging es dann immer steil bergauf Richtung Gipfel. Und wie üblich, mit jedem Meter, jedem Schritt Richtung Gipfel, jedem Atemzug frischer Bergluft verschwand ein bisserl Stress (und es war stressig die Tage vor Schladming!), wurde der Kopf leer, die Seele frei. Das Wetter war herrlich, der Himmel fast schon dramatisch bewölkt, und obwohl nach dem ersten Kilometer unser Trüppchen schon gut und gerne auf 2 Kilometer aufgeschnürlt war (irgendwer musste ja auch schließlich das Schlusslicht machen) und die Gespräche mehr abgehackt als flüssig waren und ich es meinen Altvorderen gegenüber vehement abstreiten werden, es war wunderschön.

IMG 9414 150x150 Gastbeitrag: Von Schladminger Weinkellern, klaren Bergseen und keiner Go Cart AbfahrtNach gut 8 Kilometern (die, ich lüge nicht, überwiegend steil bergauf gingen) dann endlich die erste Hütte in Sicht und klar, der Einheimische (wie hat der noch mal schnell geheißen?) meint natürlich, nö, die ist nix, wir gehen zur nächsten weiter. Die dann natürlich tatsächlich wunderschön liegt, herrliches Essen bietet und eh nur quasi ums Eck war, aber trotzdem… :-) Auf der Hütte dann herrliche Speckknödel, traumhafte Aussicht auf klare Gebirgsseen.

Runter ging es dann schon fast vergnüglich einfach und schnell, bei der Fahrt retour hat uns der Einheimische (das kann doch nicht sein, dass mir jetzt partout nicht sein Name einfallen will) dann noch auf ein schnelles Getränk eingeladen und klar, wer Partie 1 kennt, gute sechs Stunden und ein leerer Weinkeller später sind wir dann ins Hotel gewankt.

Der Sonntag ist dann (leider) rasch erzählt, am Plan wäre gestanden, mit dem Sessellift rauf auf die Planai zu fahren und dann mit Go-Carts runterzudüsen. Also was heißt “wäre”, wurde ja auch gemacht, nur nicht von mir. Meinereiner hat dann lieber im Bett sein Fieber rausgeschwitzt… Und zu guter Letzt beim Heimfahren hab ich auch noch vergessen, den Mike in Maria Schütz an die Riesenkrapfen zu erinnern. Insgesamt ein herrliches Wander-Weekend…


Gastbeitrag: Von hinten

Dies ist ein Gastbeitrag von Markus aka Coopictures.

8 Stunden, 5 Tage die Woche schiebe ich Pixel herum oder öffne und schließe Tags. Finde ich mal Zeit, um an die frische Luft zu kommen, laufe ich mit Freunden Parkour oder gehe Fotografieren. Bei Facebook oder Twitter findet man mich auch, ansonsten hinterlasse ich noch digitale Spuren auf meinem Blog.

Heute möchte ich gerne eine Art, oder besser gesagt: eine Motiv-Art vorstellen, welche etwas speziell ist. Und zwar das Fotografieren von hinten.

Alles begann im letzten Jahr. Ich war mit meinem Bruder, seiner Freundin und ihrem Bruder im Urlaub, und zwar in Polen. Ja, da kann man ganz günstig und gut Urlaub machen. Wir waren jeden Tag unterwegs und irgendwann, ich glaub das war der dritte oder vierte Tag, da sah ich ‘es’.

Wir sind soeben mit einem der Busse in unser “Dorf” gefahren. Als wir ausstiegen, hielt ich die Kamera immer noch in meiner Hand. Der Himmel färbte sich leicht orange und der fast perfekte Sonnen-Untergang an der Ostsee war geboren. Wir liefen weiter, bis wir etwa die Hälfte des Heimweges hinter uns gebracht hatten. Dort wechselten wir die Straßenseite. Ich schaute verträumt der Sonne hinterher, wie sie langsam im Meer zu versinken zu drohte. Ein kurzer Blick wieder auf die andere Straßenseite ließ mein Herz rasen, meine Finger wurden schwitzig und ganz intuitiv schaltete ich meine Kamera ein. Warum auch immer, ich weiß es bis heute nicht, schaltete ich auch auf “monochrom” (was ich einige Wochen später bereute), schaute durch meinen Sucher und eine Gänsehaut machte sich über meinen Körper breit.

Ich überlegte nicht lange, wie der Bildausschnitt sein sollte. Alles lief aalglatt. 1, 2, 3 Fotos, ich musste grinsen und lief wieder zu meinem Bruder & Co. Schaltete die Kamera aus und war innerlich zufrieden. Es war der Moment, es war meines Erachten alles perfekt, nichts gekünstelt oder gestellt. Der Moment war einfach da.

Raus kam dabei mein Bild 2009.

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Immer wieder, wenn ich mir das Bild ansah, war es einfach wunderbar. Erst einige Monate später hab ich zusätzlich verstanden, was es für mich heißt, von hinten zu fotografieren. Es ist an sich egal, wie jemand von vorne ausschaut. Die Wirkung von hinten ist immer anders und nicht von Schönheit, Größe oder Ausstrahlung abhängig. Wobei die Bilder eine andere Art von Ausstrahlung bekommen. Viel wichtiger ist die Handlung der Menschen, das Wesentliche, Licht, Schatten – das sind alles Instrumente meiner Arbeit. Im letzten Jahr bis jetzt hab ich das eine oder andere Foto von hinten gemacht.

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Die meisten Fotos habe ich für meine Bewerbungsmappe gemacht. Ich hatte vor, Fotografie zu studieren. Da man dort Themen- oder besser gesagt “Reihen-Fotos” abgegeben sollte – also Fotos, die irgendwo eine Gemeinsamkeit aufweisen – entschied ich mich dafür, noch mehr Fotos von hinten zu machen.

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Ich hab auch versucht einige Bilder nachzustellen, doch die meisten wurden nie so gut wie mein “erstes Foto” – bis vor ein paar Wochen. Wieder ein Spontanshot und wieder lief alles, wie es sein musste, doch leider wurde das Foto dieses Mal etwas unscharf und es war nicht möglich, weitere Bilder zu machen.

bild1 2 resize Gastbeitrag: Von hinten

Die meisten nachgestellten Fotos machte ich von meiner Freundin oder von meinem Bruder und seiner Freundin. Menschen direkt von hinten zu fotografieren ist oft nicht leicht, da man den passenden Moment abwarten muss.

Etwas erinnert es mich immer an die schöne Straßen-Fotografie… dort hat man auch selten Einfluss auf sein Motiv. Vielleicht reizt es mich deswegen.
Klavierspielerin


Wanted: Your Gastbeitrag!

banner gastbeitrag Wanted: Your Gastbeitrag!
Da ist sie – meine zweite Foto-/Bloglethargie! Seit Anfang 2009 war ich nicht mehr in so einem Fototief wie jetzt. Grund ist, so vermute ich, der Foto-Overflow in New York. Ich mag grad einfach nich mehr. Nich mehr fotografieren, bearbeiten – oder bloggen. Darum möchte ich mir gerne ein oder zwei Wochen Blog-Auszeit nehmen. Um aber niemandem im Regen stehen zu lassen, im übertragenen, soll sich hier trotzdem was tun.

Dabei ist es mir aber zu doof, jetzt einfach, damit es weitergeht, irgendwelche Fotos zu posten. Ich hätte da über 600 New-York-Bilder, aber mal ehrlich, wer will die alle sehn?
Wäre es nicht viel besser, die Browserfenster aufzureißen und etwas frischen Wind hereinzulassen?

Und darum suche ich ein paar Gastbeiträge! Ja, von euch. Einzige Bedingung: Es muss mit Fotografie, Bildbearbeitung, Fotos zu tun haben. Ein paar Ideen habe ich schon:

  • Ihr könnt euer liebstes Foto zeigen und die Geschichte zu diesem erzählen.
  • Ein Vorher-nachher-Vergleich bei einer Photoshop-Technik zeigen.
  • Eine Idee, wie man aus einem Foto oder mehreren ein originelles Geschenk oder eine hübsche Karte basteln kann.
  • Fotos nach neuen Maßstäben zusammenstellen und als Serie zeigen: Füße, Bilder mit einer Diagonale, Fotos aus der Froschperspektive…
  • Eine Anekdote aus eurem Fotoleben erzählen.
  • Eine interessante Website vorstellen (oder zwei).
  • Oder (was ich eigentlich schon immer mal machen wollte) eine Liste mit Foto-Podcasts zusammenstellen.
  • Als Anfänger zu erzählen, wie das ist, ganz neu in der Fotografie zu sein.
  • Von einer Reise berichten und Fotos dazu zeigen.
  • Oder, vor der Reise, 10 Tipps für Reisefotografie zusammentragen.

Es muss kein 1000-Wort-Artikel in Nobelpreisqualität sein – wichtig ist viel mehr, dass euch das Thema am Herzen liegt, dass da Begeisterung drin steckt, dass ihr etwas erzählen wollt. Der Rest kommt ganz von allein!

Ich freue mich sehr über eure Beiträge!


Coburger Designtage III

Weil ich die Zeit bis zum Wochenende noch brauche, wieder in meinem Alltagsleben anzukommen (auspacken, einkaufen, Wäsche waschen und schlafen stehen an!), hier noch nachgeschoben ein alter Beitrag zu den Coburger Designtagen. Freut euch schon einmal auf eine NY-Bildershow (mit Musik und allem drum und dran) und die nächste Photoshop-Lektion. Beides wird zum Wochenende fertig :)

Abends wurde es auf den Coburger Desingtagen noch einmal richtig toll: Beleuchtete Objekte überall. Am meisten haben mir die von innen leuchtenden Säulen gefallen.

Wer übrigens leuchtende Kunstwerke mag: Bis zum WE gibt es das Lichtspektakel “Kronach leuchtet”. Fotokollegen waren da und vollauf begeistert.


Ratet mal: Welches Foto hat gewonnen?

Yeah. Bei unserer Fotogruppe hab ichs im internen Wettbewerb erstmalig in die Platzierung geschafft! Einen dritten und einen geteilten vierten Platz hab ich gemacht! Mein erster Gedanke war, ob ich jetzt etwa massentauglich werde (mir wurde bisher immer vorgeworfen, ich hätte einen zu kreativen Stil für die Wettbewerbe). Mich anpasse. Aber dann hab ich mich doch gefreut. Und vielleicht hat mein Fotogruppenleiter auch Recht damit, dass es einfach heißt, dass ich mich weiterentwickle.

Das Thema war “Pferd”. Drei Bilder durften wir abgeben. Jetzt zeige ich euch meine drei Abgaben, und ich möchte von euch wissen: Welches Bild hat Platz 3, welches Platz 4, und welches rangiert im hinteren Mittelfeld? Na, wer kriegt es raus?

Bin mal gespannt, wer von euch richtig liegt!

Bild 1: Portrait

DSC 0500 1 Ratet mal: Welches Foto hat gewonnen?

Bild 2: Schattenreiter

DSC 0349 1 Kopie Ratet mal: Welches Foto hat gewonnen?

Bild 3: Schneeschnauze

DSC 0073 Ratet mal: Welches Foto hat gewonnen?


Alte Foto-Technik neu entdeckt: Der Mitzieher

Und noch eine Technik, an die ich mich nie getraut habe. Warum eigentlich nicht? Mehr als schiefgehn kanns doch nicht…

Darum hier mein Motivationsstubser für euch: Probiert es aus! Stellt eine relativ lange Belichtungszeit ein und zieht eure Kamera mit dem Motiv mit. Coole Ergebnisse und Spaß garantiert.

In meinem Fall stand ich auf einer Verkehrsinsel. Das hatte den Vorteil, dass die Autos erstmal standen, ich mir in Ruh eins aussuchen konnte, den Fokus schonmal manuell (!) setzen konnte, und dann fuhren sie an. War ganz entspannt. Und bei “Rot” hab ich schonmal geschaut, was geklappt hat, um nen Gefühl für die Technik zu kriegen.

Habt ihr mit dieser Technik schon Erfahrungen? Würde mich sehr über Tipps und über eure Fotos in den Kommentaren freuen.

Exifs:
1/10 sec

f 3,8
manueller Fokus auf wartende Autos
24 mm
ISO 800

100702 68701 Alte Foto Technik neu entdeckt: Der Mitzieher

100702 6875 Alte Foto Technik neu entdeckt: Der Mitzieher

Dieser Rikscha-Fahrer ist mal gar nix geworden. Der hatte einfach eine andere Beschleunigungskurve, den hab ich falsch eingeschätzt. Dank Moni weiß ich, dass auch unscharfe Bilder eine Daseinsberechtigung haben. Und weil ich es obendrein mag, zeig ichs einfach auch. Nicht als Outtake, sondern als Überraschungsergebnis. So. :)

100702 6868 Alte Foto Technik neu entdeckt: Der Mitzieher


Alte Foto-Technik neu entdeckt: Der Zoomeffekt

Als ich als junges Mädel war, hab ich jeden Geburtstag mindestens ein Buch über Fotografie bekommen. Darin war immer eine Technik erklärt, die man ausprobieren sollte: der Zoomeffekt. Irgendwie hab ich mich nie drangetraut, es klang zu kompliziert.

Später habe ich die Technik vergessen. Und heute seh ich diese Technik so gut wie nie.

Letztens erinnerte ich mich wieder dran. So aus dem Nichts. Und kam auf die Idee, das doch mal zu probieren.

Wer damals nicht diese Bücher bekommen hat: Der Zoomeffekt ist in der Theorie sehr einfach. Bei relativ langer Belichtungszeit abdrücken und gleichzeitig auszoomen. Und in der Praxis ist er gar nicht so schwer, wie er klingt. Vielleicht gehts mit Stativ auch noch nen Tacken einfacher, nicht alles zu verwackeln ;)

Habt ihr diese Technik schon einmal genutzt? Dann stellt mir doch bitte einen Link in die Kommentare! Ich freue mich auf viele Ideen für diese Technik.

Exifs: 1/40 sec., f. 7.1, 70 mm, Iso 200

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100701 6379 Alte Foto Technik neu entdeckt: Der Zoomeffekt

Ohne Stativ gar nicht einfach, gleichzeitig zu Zoomen und nicht zu wackeln.

Tiefen einfärben ist toll!

Dass man die Tiefen oder die Lichter eines Fotos einfärben kann, weiß ich schon ewig. Es ist mir mindestens schon 3x über den Weg gelaufen. Aber jetzt hat es Klick gemacht. Grad noch drüber gewundert, wie diese irren Farben in den Blumenfotos zustande kommen. Ok, es grenzt schon an Kitsch, aber ich wollte es einfach wissen. Jetzt hat es Klick gemacht.

Die Lösung liegt darin, die Schatten und Lichter einzufärben. Vielleicht hat er noch mehr gemacht, aber das war jetzt ein dicker Aha-Effekt. Hab das mal nachgemacht – hier mein erstes Ergebnis und zum Vergleich darunter das Bild vor der Einfärbung. Wahnsinnig groß ist der Unterschied nicht, aber hinterher hat das Foto nur noch kalte Farben, das warme Grün ist raus. Und das intensiviert die Wirkung schon enorm, macht die ganze Umgebung der Blume unwirtlicher.

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