Über mein Unvermögen, auf mich aufzupassen

Ein paar Wochen stand ich schon unter Strom. Wachte eine Stunde vor’m Wecker auf, weil es so viel zu tun gab. Schob meine Sporttermine vor mir her auf eine Zeit, wenn der Stress nachlassen würde. Kaffee und Cola waren meine treuen Begleiter. Was mich so umtrieb: ein Studienprojekt, selbstausgesucht, dessen Umfang ich anfangs nicht abschätzen konnte und der immer größer wurde, je tiefer ich in das Projekt eintauchte. Und die Tatsache, dass schon 5 Semesterwochen rum waren und nur noch drei Monate blieben.

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8.15 Uhr, Arbeitsraum in der Uni: Birgit ist schon fleißig.

Dann wurde mein Blog gehackt, was mir 3 Tage raubte. Um bissl runterzukommen, ging ich auf einen Spieleabend. Dort war jemand krank…

Die Kombi aus Müdigkeit, Stress und Krankheit sorgte für die Explosion. Ihre Hitzewelle durchlief meinen Körper tagelang, Rekord waren 39,3° Fieber. Jetzt, fast eine Woche später, lieg ich mit dem Laptop im Bett und schreibe diesen Artikel – vermutlich die einzige Arbeit, die ich heute machen werde.

Ich hoffe, dass ich es endlich lerne. Dass es sich nicht lohnt, jede Minute zu arbeiten – weil man, wenn man umkippt, den ganzen Vorsprung dreimal wieder verliert. Wobei es diesmal schwer vorherzusehen war. Denn ich hatte das Gefühl, dass es eine Phase ist, die ich einfach aussitzen muss. Tja, hab ich mich wohl geirrt…

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Mein momentaner Arbeitsbereich. Hauptprojekt: gesund werden.

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“Ihre Seite wurde gehackt” – eine Mail, und die Arbeit ging los…

Man soll nach einem schönen Samstagabend nicht noch Mails lesen. Denn kurz vor Mitternacht schrieb mich mein Provider an, dass meine Seite gehackt worden sei. Konkret handelte es sich um “Defacing”, dessen Ziel es ist, Informationen auf der Seite zu ändern. In meinem Fall im Impressum.

Für Besucher sah alles aus wie immer, darum hab ich auch nix gemerkt. Aber für Google sah die Seite so aus:

imp Ihre Seite wurde gehackt   eine Mail, und die Arbeit ging los...

Yeah, sicher gut für mein Google-Ranking…

Also mitten in der Nacht die Website hinter ein Passwort gesetzt, damit da erst mal dicht ist (auch wenn außer Werbung wohl nix installiert wurde). Alle relevanten Passwörter (FTP und so) geändert. Und frustriert ins Bett. Gestern und heute hab ich dann größtenteils vorm Rechner gesessen, noch eine Windows-Neuinstallation zwischengeschoben (wenn schon sauber, dann alles) und jetzt ist der Fehler offenbar wieder weg. Jedenfalls die Scans sind negativ. Und ich merk grad ganz krass, dass mein Hirn nur noch Bullshit ausspuckt. Hab vorhin an der All-inkl-Hotline nicht mal mehr meine Fragen sauber formulieren können…

Bevor ich jetzt schlafen geh, hier ein paar Links, die mir sehr geholfen haben. Ich ergänze die Liste ggf noch – quasi eine Checkliste für den nächsten Hack, sofern er kommt. Denn mein WordPress ist schon viel mehr dicht als vorher!

Nebenbei hat mich Martin darauf hingewiesen, dass ich meine Datenschutzerklärung als eigenständige Seite haben muss, nicht im Impressum. Danke Martin – mehr Infos dazu hier.

Birgit over and out. Gute Nacht.

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Die Sache mit der Kritik…

Kürzlich bat ich eine Freundin um Feedback und sagte ihr, sie könne ruhig ehrlich sein, ich sei einiges gewohnt. Ihre Antwort fand ich bemerkenswert. Sie sagte etwa:

Natürlich bin ich ehrlich. Aber ich bin immer sehr vorsichtig, wenn ich jemanden kritisiere. Denn unabhängig davon, wie ich das Bild finde – für den Fotografen war es in dem Moment das beste, was er machen konnte. Für ihn war es 100%. Selbst wenn ich finde, das Bild entspreche nur 20% vom Möglichen, wer bin ich, dass ich mich über ihn stelle?

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