Ein Jahr selbstständige Fotografin: Anna-Lena im Interview

Wie ist es, wenn man sich als Fotograf selbstständig macht? Anna-Lena, eine liebe Freundin von mir aus Goldkronach bei Bayreuth, hat diesen Schritt vor genau einem Jahr gewagt. Heute saßen wir für ein Interview zusammen und sie hat die ganze Zeit eine Freude ausgestrahlt, dass man weiß: Anna-Lena liebt, was sie tut. Hier also ihr Bericht von ihrem ersten Jahr!

Anna-Lena, stell dich doch noch einmal kurz vor.

Ich bin die Anna-Lena und bin Fotografin mit Herz und Seele. Menschen vor meiner Kamera zu haben und mit ihnen zu arbeiten, das ist das Schönste für mich – die Persönlichkeiten einzufangen, so wie sie wirklich sind. Und vor einem Jahr habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Wie war denn dein erstes Jahr?

Spannend, aufregend, auf jeden Fall lehrreich. Ich durfte unglaublich viele tolle Menschen kennenlernen, hab ganz viel erreicht, vor allem mit Hilfe von vielen lieben Freunden. Es war unglaublich aufregend. Ich bin sehr glücklich, wie es gelaufen ist, wie gut es gelaufen ist.

Es war absolut die richtige Entscheidung, mich selbstständig gemacht zu haben.

Es war vermutlich nicht die ganze Zeit eitel Sonnenschein?

Nein. Es ist so, dass, wenn ich einen Auftrag habe, ich schon oft darüber nachdenke, wann der nächste kommt, damit ich meine Rechnungen im nächsten Monat bezahlen kann. Aber es fügt sich so, dass ich immer genug zu tun hab, Gott sei Dank.

Hinzu kam mein Studio, welches mit Beginn der Selbstständigkeit hätte fertig sein sollen, das wir aber erst Anfang September eröffnet haben. Aber dafür ist es umso schöner geworden und ich fühl mich pudelwohl. Ich sag immer: klein, aber mein.

Ja, die ganzen Finanzierungen am Anfang, an was man alles denken muss, die ganzen Versicherungen, man muss sich selbst in die Rente einzahlen; es ist eine ganz schöne Flut, die da auf einen zukommt. Aber wenn man am Ball bleibt, läufts auch.

Und es läuft gut.

Hattest du einen Auftrag, der für dich besonders war, an dem du gewachsen bist?

Ganz besonders war für mich die allererste Hochzeit, die ich in meinem Namen MINT&SUGAR begleitet habe. Ich hab natürlich unzählige Hochzeiten eigenständig fotografiert, aber diesmal war es wirklich für mich, für MINT&SUGAR , das war eine unglaublich tolle Sache und ich war super glücklich. Diese allererste Hochzeit werde ich nie vergessen, die ich als selbstständige Fotografin fotografiert habe. Das war sehr besonders für mich. Sie lacht glücklich. Nee, die vergess ich wirklich nicht.

Und mein Projekt mit den Ringlichtern. Es geht darum, die Person nur mit einem Ringlicht zu fotografieren als sehr enges Kopfportrait und die Bilder durch das Schmücken und Gestalten der Personen besonders zu machen. Das habe ich für mich selbst gemacht, um meiner Kreativität freien Lauf lassen zu können und um den Leuten zu zeigen, dass man was anderes machen kann als Standard.

Das hat auch funktioniert – die ersten Aufträge in die Richtung habe ich schon gemacht.

Was wünscht du dir für dein zweites Jahr von MINT&SUGAR?

Dass es weiterhin so gut läuft, dass ich von dem, was ich liebe, leben kann. Ich möchte noch mehr interessante Menschen kennenlernen, ich möchte Menschen glücklich machen mit meinen Bildern. Das ist superschön, wenn sie dich anstrahlen und glücklich sind, das macht dann wiederum mich glücklich.

Ihr wollt mehr von Anna-Lena? Besucht sie doch auf ihrer Website oder auf Facebook!

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Schöne Fotos und ein interessantes Thema.
    Was mir an dem Artikel gefehlt hat ist eine der bekannten
    W-Fragen.
    Das Wo?
    Ich habe schon vermutet das Anna-Lena vermutlich in der Nähe von Bayreuth aktiv
    sein wird, wollte es dann aber genau wissen und musste mich erstmal durch die Webseite klicken…
    Ein kleiner Hinweis Anna-Lena Fotografin aus Goldkronach wäre für den Leser goldwert gewesen :)
    Insgesamt ein schönes Interview

    Beste Grüße
    Stephan

  2. Spannendes Thema, für viele leidenschaftliche Fotografen irgendwann zumindest auch ein unweigerliches Gedankenspiel. Letztendlich trennt sich die Spreu vom Weizen ziemlich schnell. Entweder Ernüchterung tritt ein oder, wie im Fall von Anna-Lena, machen sich Authentizität und Qualität bezahlt.

    Danke für das Interview und alles Gute, Anna-Lena, für die weitere Zukunft!

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