Mein neues Logo ist endlich fertig!

„Foto & Art – Birgit Engelhardt“, so hieß mein Selbstständigkeits-Ich seit Studienbeginn 2011. Eingängig, kurz und reimend, das hatte schon was. Doch leider passte es nicht mehr. Ein neues musste her. Die spannendsten Schritte eines langen Weges (und vieler Abende) stelle ich euch hier vor!

Mein altes Logo passte einfach nicht mehr zu mir.

Die Zielgruppe

Mein Logo muss eigentlich für zwei verschiedene „Geschäfte“ funktionieren. Es ist auf meinem Blog und meinen Visitenkarten, beides stark auf mein Foto-Ich ausgerichtet. Gleichzeitig taucht es auf Angeboten und Rechnungen meines Designer-Ichs auf. Einfach eine Kamera z.B. ging also nicht. Hinzu kommt, dass es kein Icon für Printdesigner gibt. Wohl für Künstler, Zeichner, Webdesigner, Programmierer… aber keins, das Printdesign gerecht wird.

Die Aussage

Es gibt eine ganze Seite in meinem Notizbuch, auf der ich gebrainstormt habe, was mich ausmacht, was mich ausmachen soll und was ich mit dem Logo kommunizieren will. Zusammengefasst sind es zwei Aspekte:

  • Seriösität und Klarheit. Ich bin zuverlässig, beachte geltendes Recht penibel genau (Urheberrecht, Recht am eigenen Bild etc.) und habe keine versteckten Kosten (Aufschläge bei Nutzung in anderen als den vereinbarten Medien etc.).
  • Lebensfreude. Ich liebe, was ich tue. Es macht mir Spaß. Mir ist wichtig, dass der Kunde sich auch wohlfühlt.

Der Name

Im Studium habe ich gemerkt, dass es zwei Arten von Designern gibt: Während die Künstler manchmal sehr schräge Gestaltungen machten, einfach, weil es geil aussah, gab es andere, deren Design auf Strategien, Zielgruppen und Konzepten beruhten. Natürlich war keiner nur schwarz oder weiß, aber für mich steht fest: Ich gehöre zu letzteren.

Für mich ist Design Kommunikation. Die Gestaltwerdung eines Gedanken, einer Idee, einer Strategie. Darum passte das Wort „Art“ einfach nicht mehr zu mir. Ich identifizierte mich nicht mehr damit.

Nach vielen Überlegungen hab ich beschlossen, einfach meinen Namen als Marke zu nutzen und meine Haupttätigkeiten „Fotografie & Grafikdesign“ darunterzusetzen. Fotografie nenne ich zuerst, weil „Grafikdesign“ aus meinem Empfinden das stärkere Wort ist: Es impliziert, dass ich vermutlich eine Ausbildung in diesem Bereich habe. Wenige Anfänger nennen sich „Grafikdesigner“, aber viele „Fotografen“.

Das Logo

Nach vielen vielen Versuchen kam ich zur Idee eines Kreises (eine runde Sache), jedoch mit unebenem Rand (nicht klinisch-perfekt, sondern lebendig) in magenta (meine alte Logofarbe, die in Bayreuth schon etwas etabliert ist) mit einem Zeichen darin, das ein „&“ sein kann (weil Foto UND Design UND Text) oder auch ein großes „E“ für meinen Nachnamen. Natürlich selbstgezeichnet.

Die Schrift, gewählt nach Geschmack und danach, ob sie auch in normalen Texten wie Angeboten gut aussieht, habe ich mittig daruntergesetzt.

1507-logoskizzen_v05

Funktioniert die gewählte Schrift nicht nur im Logo, sondern auch in längeren Texten wie z.B. in Angeboten?

Erste Erfahrungen

Das Logo wird sehr gut angenommen. Und es ist näher an mir als mein bisheriges. Noch nicht 100%, aber ob man für sich selbst überhaupt ein 100%-Logo entwerfen kann? Ich weiß es nicht.

In der Anwendung ist es nicht ganz einfach. Auf weißem Grund kommt es super! Als Wasserzeichen funktioniert es wegen der filigranen Linien nicht so gut. Da wird es eine abgespeckte Variante geben, an der arbeite ich aber noch.

Insgesamt bin ich sehr glücklich und hab auch schon neue Visitenkarten. Viele viele Abende Arbeit, die sich absolut gelohnt haben!

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Super gemacht Brigit. Mir gefällt es richtig gut.
    Die Idee mit dem unperfekten Kreis gefällt mir auch sehr gut, da ich gerade vor einem sehr ähnlichen Problem stehe. Auf jeden Fall eine tolle Inspiration :)

    Gruß Timon

Schreibe einen Kommentar zu Michael Omori Kirchner Kommentar Antwort löschen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.