Meine Dyptichon-Bilderserie „Fundstücke“

Wer von uns hat nicht schon mal was verloren? Einen Handschuh, ein paar Münzen… Doch wenn ich durch die Stadt gehe, wunder ich mich immer wieder, was man alles verlieren kann. Kuscheltiere, Pullover, Fahrradkörbe. Radhelme und Krücken – vermisst man die nicht ganz schnell? Ein Rock und eine Hose, letztere sauber auf einer Bank ausgelegt – wie passiert so etwas?

Immer wieder bleibe ich vor Fundstücken stehen, überlege, wer sie wohl verloren hat und wie das passiert ist. Irgendwann fing ich an, sie zu fotografieren.

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Mein erstes Fundstücke-Bild ist von 2010. Im Laufe der Jahre entwickelte ich einen sehr linearen Bildaufbau. Die meisten Bilder entstanden mit dem Handy, meiner Immer-dabei-Kamera.

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Aus diesen Bildern erstelle ich Dyptichons. Kompositionen ohne feste Regeln. Mal gehören die Bilder thematisch zusammen, mal farblich, mal grafisch. Gleich ist ihnen das Format und die Fragen, die sie nie beantworten werden.

Eine ganze Serie dieser Bilder habe ich in mein Portfolio geladen. Klickt doch mal hier in mein Fotoportfolio.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Das ist eine Superidee! Bitte mehr davon! Handschuhe auf Asphalt, damit kann man ja richtige moderne Kunstwerke machen. Deine Kompositionen mit ihnen sprechen mich sehr an.

    1. Dankeschön! Das eine Handschuhpaar lag mitten auf der Straße. Ich hab auf die grüne Ampel gewartet und dann mitten auf der Kreuzung meine Fotos gemacht, während meine Begleitung aufpasste und mich rechtzeitig vorm Rotwerden der Ampel wieder auf den Bürgersteig zog ;)

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