Juchu, ich bin Bachelor!

Es ist vorbei. Einfach so. An einem Tag war ich noch gestresst, am nächsten nervös und dann … dann konnte ich auf einmal ausschlafen, meinen Schreibtisch aufräumen und einfach tun und lassen, wozu ich Lust hatte. Ein wenig komisch ist das schon, aber auch ziemlich genial.

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Meine Bachelorarbeit war ja die Gestaltung eines Magazins und die dazugehörige Strategie (Fotos kommen, die muss ich noch machen). Doch zur Gesamtnote braucht es noch viel mehr. Zunächst musste ich meine Arbeit präsentieren. 4 Monate Arbeit in 20 Minuten zu bekommen, das war gar nicht einfach. Tatsächlich habe ich 1,5 Tage an diesem Vortrag gesessen, mit Mindmap, Stoppuhr und geduldigen Test-Zuhörern. Auf den Vortrag folgte eine ebensolange Fragerunde, in der meine Professorin, ein Fotodozent und Mitstudenten noch einiges wissen wollten. Die lief ganz gut, weil ich alles begründen konnte, was ich so gemacht und gedacht hatte.

Zudem war am Wochenende in meiner Hochschule der Designblick, eine Veranstaltung, auf der die Bachelor- und Semesterarbeiten präsentiert werden. Darum durfte ich mir auch ein Ausstellungskonzept überlegen. Um die klare Gestaltung des Magazins aufzugreifen, wählte ich einen weißen Tisch, auf dem ich den Schriftzug meines Magazins aufbrachte. Und weil es im Magazin um Menschen geht, Vielfalt und Einzigartigkeit, rahmte ich die schönsten Bilder in völlig verschiedene Rahmen und hing alles an die Wand. Hinzu kam ein selbstgestickter Schriftzug (hab zig Stunden drangesessen, meine Güte, Respekt an alle Handarbeiter!) sowie ein kurzer Einführungstext.

Neben dem Tisch stand noch ein Rollstuhl, der dazu einladen sollte, einmal die Perspektive eines Menschen mit Behinderung einzunehmen. Außer mir haben zwar nur zwei Menschen darin gesessen, aber ich würd in einer Ausstellung auch net unbedingt durch die Gegend rollen.

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Heute ist mein vierter Tag „danach“. Eine Note habe ich noch nicht, aber ansonsten ist alles erledigt. Sollte ich wehmütig sein? Traurig? Vielleicht, aber ich bin es (noch) nicht. Momentan bin ich wirklich froh, dass diese sehr schöne, aber auch übelst anstrengende Zeit vorbei ist. Dass ich hoffentlich demnächst geregelte Arbeitszeiten und ein Wochenende haben werde. Und mich tagsüber stets mit Gleichgesinnten austauschen kann, anstatt allein daheim zu brüten. Ja, ich freue mich auf das, was kommt. Drückt mir bitte die Daumen, dass ich einen schönen Job finde!

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch!! Toll, dass du so viel Power hattest! Die Anordnung der Bilder finde ich sehr ansprechend, genial ist der gestickte Schriftzug.
    Dann drücke ich alle Daumen für deine Jobsuche!

  2. auch hier nochmal: gratuliere und die besten wünsche für den job!
    mir gehts da ja eher anders, ich vermisse die studienzeiten schmerzlich. aber da hat wohl jeder unterschiedliche bedürfnisse :)

  3. Herzlichen Glückwünsch!
    Das Ausstellungskonzept gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon drauf, wenn du uns noch mehr von deiner Arbeit zeigst.

    Für die Jobsuche drücke ich dir alle Daumen!

  4. Auch von uns 3: Herzlichen Glückwunsch! Besser spät, als nie ;-)

    Richtig so, freu dich über das, was du geschafft hast und schau voll Vorfreude nach vorne!

    Und ja wir drücken dir natürlich auch ganz fest alle sechs Daumen, dass du den gewünschten schönen Job findest, bekommst und behalten kannst (aber nicht musst :!: ).

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