Insektensuche um 5 Uhr morgens

Das Aufstehen um 4 war weniger schlimm als befürchtet. Heute waren mir mit einigen Fotografen aus meiner Fotogruppe unterwegs, um Insekten in der frühmorgendlichen Kältestarre zu fotografieren.

Station 1 war eine Wiese nahe eines Sees. Schnecken: ja. Käfer: gelegentlich. Libellen: nein.
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Darum sind wir dann weiter zu einem kleinen Weiher, und nach einigem Suchen haben wir Libellen gefunden. Sie sind nur 3-4 cm groß, darum hat es ganz schön gedauert, bis wir das Auge dafür entwickelt haben.

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Anfangs habe ich mich gewundert, dass, egal von wo ich komme, die Libellen immer auf der gegenüberliegenden Seite des Halmes sitzen. Bis ich bemerkte, dass sie auf mich reagieren. Ob auf die Helligkeit meiner Haut oder meine Wärme, weiß ich nicht. Aber schaut mal, was passiert, wenn ich mit der Hand um den Halm fahre, so mit 20 cm Abstand:

Es war wirklich schön, danke, ihr Lieben!

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Hallo Birgit,

    das sind echt schöne Fotos die du hier zeigst. Darf ich fragen was du für eine Kamera benutzt? Ich Fotografiere zwar auch Hobbymäßig ein wenig, aber solch tolle Fotos bekomme ich nie hin.

    1. Hi Manuel,
      wir haben uns ja schon per Mail unterhalten, aber damit die Frage für alle andren nicht im Raum steht: Ich fotografiere mit einer Nikon D90, in diesem Fall mit einem Sigma 105 Makro davor.

  2. Das ist ja Wahnsinn, was du festgestellt hast und im Film zeigstt !
    Besonders schön finde ich das erste Foto, ein tolle Stimmung am frühen Morgen. Und sehr humorvoll das Foto in der letzten Reihe links: Es sieht so aus, als wenn das Insekt dich gleich von beiden Seiten des Halmes aus beobachtet: Attention! Big eyes are watching you!“

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