Über mein Unvermögen, auf mich aufzupassen

Ein paar Wochen stand ich schon unter Strom. Wachte eine Stunde vor’m Wecker auf, weil es so viel zu tun gab. Schob meine Sporttermine vor mir her auf eine Zeit, wenn der Stress nachlassen würde. Kaffee und Cola waren meine treuen Begleiter. Was mich so umtrieb: ein Studienprojekt, selbstausgesucht, dessen Umfang ich anfangs nicht abschätzen konnte und der immer größer wurde, je tiefer ich in das Projekt eintauchte. Und die Tatsache, dass schon 5 Semesterwochen rum waren und nur noch drei Monate blieben.

8.15 Uhr, Arbeitsraum in der Uni: Birgit ist schon fleißig.

8.15 Uhr, Arbeitsraum in der Uni: Birgit ist schon fleißig.

Dann wurde mein Blog gehackt, was mir 3 Tage raubte. Um bissl runterzukommen, ging ich auf einen Spieleabend. Dort war jemand krank…

Die Kombi aus Müdigkeit, Stress und Krankheit sorgte für die Explosion. Ihre Hitzewelle durchlief meinen Körper tagelang, Rekord waren 39,3° Fieber. Jetzt, fast eine Woche später, lieg ich mit dem Laptop im Bett und schreibe diesen Artikel – vermutlich die einzige Arbeit, die ich heute machen werde.

Ich hoffe, dass ich es endlich lerne. Dass es sich nicht lohnt, jede Minute zu arbeiten – weil man, wenn man umkippt, den ganzen Vorsprung dreimal wieder verliert. Wobei es diesmal schwer vorherzusehen war. Denn ich hatte das Gefühl, dass es eine Phase ist, die ich einfach aussitzen muss. Tja, hab ich mich wohl geirrt…

Mein momentaner Arbeitsbereich. Hauptprojekt: gesund werden.

Mein momentaner Arbeitsbereich. Hauptprojekt: gesund werden.

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Kenne ich leider nur zu gut. Dieses Jahr ist es besser, letztes Jahr gab es nur Streß und die Quittung: Zwei Wochen krank und total unfähig, irgendetwas vernünftig auf die Reihe zu kriegen. Das gab natürlich auch wieder Streß… Aber manchmal ist das halt so. Ich wünsche dir gute Besserung, erhol (!) dich und reduziere den Streß :-)

  2. Die wichtigen Dinge, Sport und gesundes Essen, musst Du zur zwanghaften Gewohnheit werden lassen.

    Ich hab im Moment den Mega-Streß. Hab einen richtig dicken Auftrag (mit Zeitdruck) angenommen, obwohl ich schon mehr als ausgebucht war. Hatte ein paar Wochen vorher bereits derbe Rückenprobleme.

    Zum Glück, muss ich sagen, denn die Rückenprobleme haben dafür gesorgt, dass ich seitdem an jedem Arbeitstag morgens Sport mache und was vernünftiges esse. Hab seitdem keinen Arbeitstag den Sport verpasst, selbst wenn ich ab 07:00 Uhr telefonisch erreichbar sein musste oder um 09:00 Uhr in einer anderen Stadt eine Kundenbesprechung hatte.
    Ich bin mir ziemlich sicher, solange ich meinen Start in den Tag halten kann, übersteh ich das – wenn der bröckelt, ich mir einred dass jeden zweiten Tag Krafttraining viel vernünftiger wäre und das mal ausfallen lasse, dann wirds wieder bergab gehen.
    Ich hoffe dass ich die Gewohnheit noch lange durchhalte – und wünsche Dir gute Besserung!!

    Liebe Grüße Sam

  3. Liebe Birgit, ich kann gut nachvollziehen, wie es dir geht. Seit meine Tochter vor 3 Jahren geboren wurde, nehme ich fast alles, was sie hat, auch mit :o(

    Aber mir ist einmal ein schöner Vers begegnet, den ich dir heute gern weitergeben möchte:
    „Zur Anspannung gehört Entspannung, zum Licht gehört die Dunkelheit, zum Wohlsein, das Unwohlwohlsein – so verbergen alle Wechselspiele des Lebens ihre eigenen Werte. Und so können wir dankbar sein, dass auf jede schwierige Phase des Lebens, eine helle, positive folgt.

    Im übrigen habe ich seit einiger Zeit mit Schüsslersalzen sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Ich wünsche dir baldige Genesung, ganz herzliche Grüße
    Manuela

    1. Ich danke euch allen von Herzen für eure lieben Worte!

      Susan, ich geb mir Mühe. Wenn ich wieder Fotos veröffentliche, war ich erfolgreich ;)
      Annette, das wird es, bestimmt! Ich zeigs dann mal her, wenn’s was zu zeigen gibt.
      Martin, auch dir danke!
      Sam, du hast ja ein krasses Programm, Respekt! Ich hoffe, daraus zu lernen!

      Manuela, das ist ein schöner Vers, ich danke dir!
      Auf Schüsslersalze bin ich noch gar nicht gekommen. Die haben mir damals bei meiner Zahnspange geholfen, als mein Kiefer verschoben wurde. Aspirin, andre Tabletten, nix hat geholfen – außer einer heißen 7. Das muss ich mir mal genauer ansehen :)

      Timon, danke, das ist sehr lieb, aber bei dem Projekt geht es um die Aufarbeitung bereits bestehender Informationen und Bilder. Das krieg ich schon hin. Ich glaub, ich kann das Gestresstsein jetzt runterfahren und einfach Spaß am Kreieren entwickeln.
      PS: Yeah. Ist doch viel praktischer, oder?

  4. Hallo Birgit,
    na dann wünsch ich dir eine gute Besserung. Bei dem Wetter macht krank sein auch keinen Spaß.
    Falls du einen Fotografen für dein Projekt brauchst – Pegnitz ist ja nicht so weit weg ;)

    PS: Jetzt kann ich noch einen Menschen der die Windows Taskleiste links hat – sehr cool :)

    Gruß
    Timon

  5. Hallo Birigit,

    das tut mir sehr leid und ich wünsche dir von Herzen gute Besserung! – MIr hat mal jemand, der es gut mit mir meinte, gesagt: „Wer sich um andere kümmern will, muss sich zunächst um sich selber kümmern“ – Ich habe lange gebraucht, und viel einstecken müssen, um den Sinn dieser Worte zu begreifen.

    Alles Gute für dich
    Werner

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