Im Food-Workshop mit Elisabeth Cölfen!

Gestern war ich im Food-Foto-Paradies! Zusammen mit Jelena bin ich von Lissi gecoacht worden. Foodfotografie!

Schon als ich in Lissis Wohnung kam, dachte ich nur: “Wow!” Lissi hat ein “bissl” was vorbereitet, was wir fotografieren konnten. Ein Ausschnitt (!):

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Beinahe noch geiler ist ihre Sammlung von “Probs”: Teller, Tassen, Untersetzer, Besteck, …

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1. Übung: Wurzelgemüse

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es los. Aber nicht mit Theorie, nein! Lissi wollte erst mal sehen, wie wir so arbeiten. Ihre Aufgabe: “Macht ein Wurzelgemüse-Foto!”

Und ich hätte nicht gedacht, dass ich damit anfangs so überfordert bin! Welches Gemüse? Eins oder mehrere? Komplett oder aufgeschnitten? Welcher Untergrund? Welche Farben? Welche Perspektive?

Weil die Herangehensweise oft fast spannender als das finale Bild ist, könnt ihr hier sehn, wie ich mich rangetastet hab. Und natürlich das finale Bild.

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Das Geile war: Es gab zwei Arbeitsplätze. Während ich also mit Serviettenfarben und Untergründen kämpfte, war Jelena am anderen Ende ebenso zugange. Hinterher ging’s an die Bildbesprechung. Warum haben wir was gemacht? Welche Probleme gab es?

Dann kam der Theorieteil. Wobei der exakt auf uns zugeschnitten war. Den Blende-Iso-Histogramm-Teil haben wir komplett übersprungen und es ging gleich in die Vollen! Wie wähle ich die Farben? Welche Perspektive macht wofür Sinn? Wie mach ich das mit dem Licht? Tipps und Tricks, Making-Ofs, viele Beispielbilder und alles super aufbereitet: 1a.

Das haben wir gleich in der Praxis umgesetzt.

2. Übung: Tarte

Mein nächstes Fotoobjekt war eine Tarte, die es anschließend zum Mittagessen geben sollte. Weil ich nicht wollte, dass alles kalt wird, hab ich erst mal als Platzhalter ne Backform gleicher Größe genommen. Die Komplementärfarbe zur ockerfarbenen Tarte ist Lila. Drumrum wollt ich Tomate und/oder Oregano drappieren, weil das auch in der Tarte ist. Aber das sah doof aus. Gelandet bin ich dann beim Messer…

Hinterher haben wir die Tarte gestürzt. Das Foto dann war dank Lissis Hilfe sehr schnell gestaltet und gemacht – gut, denn langsam bekam ich echt Hunger icon wink Im Food Workshop mit Elisabeth Cölfen!

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DSC8466 Im Food Workshop mit Elisabeth Cölfen!

Übung 3: Pink Cake

Nach einer verdammt leckeren Mittagspause ging’s dann weiter. Passend zur Nachmittagszeit machten wir uns an Süßes. Und ich wollte unbedingt mal so ein fluffig-mädchenhaftes Foto machen. In rosa!

Auch hier habe ich zunächst mit Dummys gearbeitet, damit die Kuchen nicht zu sehr unter dem Blitzlicht leiden.

 

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4. Übung: Müsli

Am Ende durfte ich mir aussuchen, was ich noch machen möchte. Ich entschied mich für Müsli – hier das Making-of.

stapel4 Im Food Workshop mit Elisabeth Cölfen!

Fazit

Es hat super viel Spaß gemacht! Grad weil wir nur zu zweit geschult wurden und Lissi richtig Zeit für uns beide hatte. Ich habe sehr viele Kniffe mitgenommen – und das Gefühl, dass ich auch bei mir zu Hause mit maximal kleinen Investitionen auch so geile Bilder hinbekomme! Damit das klappt, hab ich auch noch einen kleinen Reflektor und diverse Pipetten und Zahnarztwerkzeuge mitbekommen.

Hat es sich gelohnt? Absolut! Das, was ich alles mitgenommen habe, kann man nicht aus einem Buch lernen. Denn das Know-how steht da vielleicht drin, aber der Funke, die Motivation und der Spaß – das kriegst du nur im Workshop. Ich jedenfalls bin jetzt sehr motiviert und warne euch vor: Es wird in Zukunft öfter mal Foodfotos geben icon wink Im Food Workshop mit Elisabeth Cölfen!

Ausblick

Lissi hat mir grad zugesagt, dass ich sie interviewen darf. Ihr könnt euch also auf mehr Tipps und Tricks freuen!

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11 Kommentare


  • uih klasse und echt beneidenswert. ich darf morgen eine Apfelsaftflasche fotografieren und irgendwie fehlt mir noch so die Idee für das drumherum. Die Apfelsorte gibt es noch nicht, also fällt der reale Apfel weg.
    Hintergrund wird ein sehr verschwommener Baum werden, sprich ich fotografier es draußen. Also wenn du noch Ideen hast immer her damit.

    LG
    Annette

    8. August 2012
  • aki

    Sehr interessanter Bericht. Und prima Fotos. Das letzte ist besonders schön, finde ich, ganz besonders in Komposition und Farbgebung.

    8. August 2012
  • bee

    Oh gar nicht so einfach. Wir haben nur drinnen fotografiert. Spontan würd ich mit nem Diffusor das Sonnenlicht weicher machen und so ausgefressene Stellen verhindern.

    Wenn ein Apfel unscharf im Hintergrund liegt, vielleicht auch aufgeschnitten, ob man dann wirklich die Sorte erkennt? Würds zumindest als zusätzliches Bild shooten. Oder nen Zweig / einige Blätter von nem Apfelbaum als Deko?

    8. August 2012
  • bee

    Und als Untergrund kann ich mir Holz super vorstellen. Wobei du musst die Flasche dann ja leer abbilden, weil ohne Sorte kennst du die Trübung ja auch nicht. Wie doof ist das denn?

    8. August 2012
  • Danke für den Tipp mit dem aufgeschnitten Apfel im Hintergrund. Die Saftflaschen sind voll (zum Glück) und der Saft ist richtig goldgelb ohne Trübung.
    Ich werd mal einwenig experimentieren und dann hinterher berichten. Das Bild muss erst nächste Woche Donnerstag im Kasten sein, d.h. ich hab eigentlich noch Zeit, aber der Urlaub naht und noch ein anderen Auftrag.

    8. August 2012
  • bee

    Viel Erfolg und ich bin gespannt!

    8. August 2012
  • [...] —>>>  Birgit hat über den Tag gebloggt. [...]

    8. August 2012
  • Danke für diesen Artikel,
    durch deine schrittweise Fotos bis zum Ziel und deine ausführlichen Erklärungen konnte ich was lernen.
    Food-Fotografie ist schon echt spannend.

    8. August 2012
  • Wow, das war ja richtig spannend.
    Danke, dass du den Werdegang und deine Gedanken so gut beschrieben hast.
    Dass ihr Spaß hattet, ist richtig rübergekommen.
    Liebe Grüße
    Bärbel

    10. August 2012
  • transience

    Habe mir noch gar nicht so viele Gedanken über Food Fotografie gemacht und wäre vermutlich noch viel mehr überfordert gewesen als du! Ich weis nicht, ob du schon Erfahrung mit diesem Thema hattest, aber die Ergebnisse können sich doch sehen lassen, besonders das Müsli Foto :up: Bin schon auf deine weiteren FoodFotos gespannt :)

    11. August 2012
  • Sehr spannend.
    Schön zu sehen, wie die Fotos entstanden sind und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Da habe ich auch nichts gegen weitere Fotografien aus diesem Bereich.

    11. August 2012

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