Fotomarathon München: Mein Bericht, Sandras Fotos, unsre Tipps

4.02 Uhr Ich schaue aufs Handy. Es ist früh. Sehr früh. ZU früh. Mein Wecker geht erst in 28 Minuten. Aber ich bin wach. Mist!
4.35 Uhr Appse Sandra, dass ichs aus’m Bett geschafft hab und sie mich nicht wachklingeln muss.
6.40 Uhr Sandra und ich sind seit einer Stunde auf der Autobahn. Wir drinken Energy Drink, sind erstaunlich fit und motiviert und singen laut zu den Baseballs mit.
8.52 Uhr Wir sitzen in München in nem Café, weil wir viel zu früh da sind. Sacken bissl ab, essen ‘ne Kleinigkeit und warten, dass es losgeht.
9.35 Uhr Die Anmeldung ist eröffnet und wir sind da. Wieder wach, neugierig, aufgeregt – und frisch angemeldet! Unten scharen sich die Fotografen.
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11.05 Uhr Nach der offiziellen und herzlichen Begrüßung erfahren wir das Über-Thema, das sich durch alle Fotos ziehen soll: “Am Rande des Lichts”. Mir fallen spontan zig Bildideen ein. Aber es gibt ja gleich noch die Einzelthemen, dazu muss es ja auch passen!
11.08 Uhr Wir halten den Themenzettel in Händen. Puh, einfach wird das nicht. Wir haben erste Ideen, aber es gilt ja, die Aufgaben in der richtigen Reihenfolge umzusetzen!
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12.24 Uhr Wir sind an der Isar angekommen. Sandra “durfte” sich Schuhe und Socken ausziehn und – zumindest mit einem Fuß – in die Isar. Wir sind nicht allein. Mehrere andere Teilnehmer verteilen sich über den Kiesstrand.
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12.24 Uhr Roter Regenschirm, rotes T-Shirt. Das sieht Sandra von mir. Ich sehe von ihr nur das hier, während sie ihr Foto macht:
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14.30 Uhr Noch 45 min bis zum Erhalt der zweiten sechs Aufgaben. Wir sitzen in der S-Bahn zum Treffpunkt, haben aber jede erst 5 von 6 Vormittagsthemen erledigt. Eigentlich wollten wir den Zettel schon vor 15.00 ergattern, dann weiter und Thema 6 machen. Aber nix da, Ausgabe war um Punkt, nicht früher. Die Zwangspause hat aber gut getan, haben gegessen und getrunken und da erst gemerkt, wie anstrengend das alles ist!
16.15 Uhr Mist! Ich hatte für “Lichtgestalten” so eine gute Idee. Aber der Copyshop, den ich dafür brauchte, hatte seit 15 min zu. Und ich hatte bis zu diesem Moment für die Aufgabe davor benötigt. Dumm gelaufen. Schnell weiter, nach unserer alle-45-min-muss-ein-Bild-fertig-sein-Rechnung lagen wir im Rückstand, ich noch mehr als meine Freundin.
18.13 Uhr *zisch* “nochmal!” *zisch* “nochmal” *zisch*… eine halbe Streichholzschachtel musste dran glauben, bis wir beide ein gutes Bild für das Thema “Feuer und Flamme” im Kasten hatten.Jetzt zur letzten Herausforderung: Die 279 Bilder auf meinem Chip auf 12 runterlöschen. Denn genau so viele dürfen drauf sein, wenn ich ihn abgebe. Gar nicht so einfach, alles auf dem kleinen Display zu beurteilen. Die mit Laptop oder iPad dabei hatten es besser. Aber ging schon.
Foto Fotomarathon München: Mein Bericht, Sandras Fotos, unsre Tipps
18.35 Uhr Ich habe meine Bilder abgegeben. Und die Anspannung lässt nach. Ich bin einfach nur zufrieden, mit meinen Bildern, mit dem Tag, mit den netten Menschen… war schön!
22.20 Uhr Zwei Mädels fahren in einem roten Golf gen Norden nach Hause. Und stellen fest, dass sie vorher “einfach, weil’s Spaß macht” mitgemacht haben. Aber jetzt, nach 17 Stunden, vielen Ideen und extrem platten Füßen überlegen sie, dass es bei der ganzen Anstrengung schön wäre, doch vielleicht was zu gewinnen… Ob sie Chancen haben, wissen sie nicht. Aber um die Uhrzeit darf man ja träumen icon wink Fotomarathon München: Mein Bericht, Sandras Fotos, unsre Tipps

Sandras Bilder

Sandra hat ihre Bilder übrigens auch hochgeladen, und zwar hier auf Flickr.

Statistisches

Ein Auszug aus der Statistik:

  • mehr als 300 angemeldete Teilnehmer
  • 254 abgegebene Bilderserien
  • davon entsprechen 242 Serien den Teilnahmebedingungen ==> entspricht  2904 Bildern
  • Der jüngste Teilnehmer wurde 1997 und der älteste 1938 geboren.
  •  Insgesamt kamen die Teilnehmer aus 75 Orten und legten eine Strecke von ca. 27.000 km zurück, um am Fotomarathon teilzunehmen.

Tipps für den nächsten Fotomarathon

Ein paar Notizen, an mich und alle, die einen Fotomarathon mitmachen möchten:

  • Paar Accesoires helfen. Ein Spielzeug, Band, Seifenblasen, Kreide, …
  • Blitz samt Farbfolien einstecken
  • Gorilla-Stativ einpacken
  • Plastiktüte zum schmutzlosen auf-den-Boden-werfen
  • Regenschirm. Farbig. Bei Regen und als Motiv klasse.
  • gute Schuhe sind das A und O
  • Unbedingt zu zweit losgehn. Heißt zwar: doppelte Fotomenge in derselben Zeit. Aber auch: immer ein Model zur Hand. Und das macht irre was aus!
  • Essen vorher besorgen. Währenddessen ist einfach wenig Zeit.
  • Keine Fototasche, sondern einen Rucksack. Mit diesen Gurten über Brust und Hüfte zur Entlastung.
  • Energy Drinks
  • Spaß haben!

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