Mehr Schärfe für meine Blogbilder! – LR-Schärfer vs. PS-Tool

Während mein letzter Blogbeitrag ein klares Statement pro Schärfen allgemein war, fehlt der Vergleich zwischen Lightroom-Schärfen und dem WebSharpener.  Motiviert durch eure Nachfragen hab ich diesen Test jetzt noch mal explizit und mit mehreren Bildern durchgeführt.

Jeweils links: in LR bearbeitet, Klarheit relativ hoch (60-80) und beim Export stark für Bildschirm geschärft.
Jeweils rechts: dieselbe Bearbeitung in LR, 1005-Export und mit dem Photoshop-Plugin bearbeitet.

Die Unterschiede sind minimal, aber sichtbar. Ich persönlich finde in den meisten Fällen die Ergebnisse vom WebSharpener einen Hauch besser. Aber dafür extra Photoshop öffnen? Ich glaub, dafür bin ich im Alltag zu faul.

PS: Jetzt mit hilfreicher Vorher-Nachher-Ansicht dank des Plugins Before After.

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Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Schaut schon irgendwie besser aus D: Aber wenn man den direkten Vergleich nicht hat, fällt es auch nicht negativ auf, denk ich.
    Und Flickr schärft Bilder ja oft auch noch ohne Aufforderung nach … da hätte ich auch ein bisschen Angst, dass sie dann hoffnungslos überschärft wären.

    Zu dem… selbst wenn ich dieses Programm hätte, ich denke, ich wäre auch zu faul :D Lightroom macht seine Sache schon auch ganz gut.

    Der Point.

  2. 25 ist ja auch der Standardwert (in LR3) – dann werden die anderen vermutlich auch auf 25 stehen.

    Klarheit schärft ja nicht wirklich, es hebt den Kontrast in den Mitten an (was dann für uns schärfer aussieht, aber doch noch ein wenig was anderes ist).

    Klarheit ergänzt sich gut mit dem Schärfe-Regler. Aber ohne mehr Schärfe nur Klarheit zu nehmen, ist meiner Meinung nach suboptimal.

    Das Script ist natürlich toll, wenn man keine RAW-Datei hat und damit den Raw-Converter nicht benutzen kann.

  3. Hallo,

    das Skript wirkt vor allem gut, wenn das Original viele Details enthält. Da ich hauptsächlich Naturfotografien mache, ist das oft der Fall.
    Was an meinem Skript hilfreich ist, ist die Tatsache, dass man die einzelnen Ebenen (Helligkeit, Abdunklung, Sättigung) und die Masken im Anschluß noch nach Belieben ändern kann. Das benötigt zwar Zeit und einen Hang zum Perfektionismus – aber ich bin nun mal so. Es hilft auch mit den Werten für Vorschärfen etwas zu experimentieren. Je besser das Original bzw. je mehr Texturen im Bild sind, desto mehr kann der Wert hochgeregelt werden – das geht bei meinen 21MP-Bildern ab und an bis zum Wert 1.8 – einfach probieren.

    Viel Spaß mit dem Skript,
    Andreas

  4. Stell doch mal die Schärfe (also nicht Klarheit, sondern die unterm Detail-Reiter) beispielsweise auf folgende Werte:

    Betrag: 65
    Radius: 0,6
    Details: 50
    Maskieren: 25

    Und vergleich dann nochmal.
    Natürlich würde man normal Werte pro Foto auswählen, die zum Bild passen, aber diese sind für deine Motive glaub ich ein guter Ausgangspunkt (bei Portraits würde ich wohl andere wählen).
    Dazu kannst du dann noch etwas Klarheit reinregeln, so 10-20 vielleicht.

  5. Also ohne das Optimum aus LR (3) rauszuholen ist hier ein Vergleich leider noch nicht so zielführend.

    Wie schon Sam sagt hat Klarheit nur indirekt mit Schärfe zu tun. Mit Klarheit werden lokale Kontraste an den Kanten im hell-dunkel Bereich verstärkt. Die hellen Kanten werden etwas aufgehellt und die dunklen etwas abgedunkelt. Dadurch wirkt die Aufnahme schärfer und plastischer. Ich verwende Klarheit bei LR3 sehr vorsichtig, da schnell zu starke Hell/Dunkel – Kontraste entstehen. Bei Portraits bin ich oft sogar im neg. Bereich.

    Was mich interessieren würde ist ein Vergleich bei optimierten Schärfeeinstellung in LR. Bei mir sehen die so aus:
    Erst maskiere ich die für den Schärfeeindruck wichtigen Bereiche (ALT-Taste + Maskieren Regler) und komme meistens auf einen Wert zw. 60 u. 80. Details belasse ich bei 25, Der Radius liegt meist bei 0,8 – 1,2 (groben Motiven).
    Nun der Betrag: 25 ist hier nur der Default für das Raw – Presharpening, aber noch zuwenig. Ich verwende wieder ALT (für S/W) und gehe soweit nach oben, ohne zu überschärfen, was man in Schwarz/Weiss besser erkennen kann.

    Bildschirmexport belasse ich auf Standard.

    Vielleicht möchtest Du mal diesen Weg vergleichen!

  6. Dank deines PlugIns kann man wirkich gut vergleichen und mir gefällt die Schärfe mit dem Script auch ein Tick besser. Werde beides, das Script und die Anleitung von Alexander Karl auch mal genauer unter die Lupe nehmen. Danke für eure Tipps :)

  7. also mir reicht lr fürs schärfen vollkommen aus. nicht zuletzt, weil ich jegliche bearbeitung in photoshop vermeiden will (die dateien werden mir einfach zu groß und müllen die festplatte zu, es dauert extrem viel länger als einfach nur in lr und die beschränkung auf die begrenzten bearbeitungsfunktionen hat meine fotografie deutlich verbessert – keine ausrede mehr „das mache ich später in ps“). daher ist das skript nix für mich. falls ich wirklich mal mehr brauche als lr zu bieten hat, nehme ich nik-sharpener. doch auch das ist eher extrem selten.

    übrigens ist der von alexander karl beschriebene weg wirklich sehr ausgepfeilt. ganz so gut bin ich da noch nicht – mal wieder etwas gelernt :)

    viele liebe grüße
    torsten

  8. Also ich find die Ergebnisse können sich schon sehen lassen. Hat mich zumindest mal ein bisschen dazu animiert, mich selbst ein wenig it externen Tools zum schärfen zu experimentieren. Versuche grad mein Glück mit ImageMagick. :)

  9. Die Aufnahmen, besonders die Eule, sind super, naturgetreu, fast dreidimendional. Sie sieht zum Fürchten echt aus. Wäre es eine Katze, hätte man große Lust, sie zu streicheln. Bittte mehr Fotos dieser Art. :love:

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