Mein bestes Foto 2011

Martin Wolf sucht unser bestes Bild 2011. Shit, das ist schwer. Wenn nicht unmöglich. Also hab ich einfach eins genommen, das mir viel bedeutet.

Es entstand in der Woche Heimaturlaub zwischen Ende meines Arbeitslebens und Anfang meiner Studienzeit. Es war ein Luftanhalten, bevor etwas ganz Neues beginnt. Ich wachte auf, das Licht war klasse, und ich stürzte förmlich aus dem Haus. Das Bild entstand nur zwei Straßen von meinem Elternhaus entfernt. In dem Moment war ich einfach glücklich, ohne Druck, ohne To-Do-Listen, einfach frei.

Doch wer dies nicht weiß, der wird all das nicht fühlen, wenn er das Bild sieht. Es wirkt etwas horrormäßig. Klar, es gibt das Bild auch in „bunt und schön“, aber das wirkt einfach nicht.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Anna-Lena

    :love:

  2. Marianne

    Jawoll, die armen Spinnenphobiker :up:

  3. transience

    Mir gefällts und die besten Fotos sind sowieso die mit denen man Erinnerungen, Emotionen und besondere Ereignisse verbindet :)

  4. aki

    Das Foto hat was. Beim Betrachten kann ich mich total entspannen. Ich finde es nicht gruselig, sondern geheimnisvoll. Das macht wahrscheinlich das Licht und die ungewöhnliche Perspektive.

  5. bee

    @transience: Das stimmt! Wobei das ja sehr subjektiv ist, ohne die Geschichte wäre es vielleicht „nur ein Foto“. Aber niemand hat nach dem objektiv besten Foto gefragt (mal abgesehn davon, dass es das eh nicht gibt) 😉

  6. Brigitte

    ich mag Spinnen, das weiß erscheinende Netz auf den dunklen Blättern sieht toll aus.

    LG
    Brigitte

  7. Christian

    Sehr schönes Bild. Ein berühmter Fotograf sagte mal: „Farbe in der Fotografie wird sich nie durchsetzen“. Ich find er hatte recht :)

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