6 persönliche Schwächen

Bei Saschdaily lag ein Stöckchen rum, und weil ich gerade dieses sehr spannend find, hab ich’s einfach mal aufgehoben. Es geht um sechs Schwächen, die man hat. Ich münze das (wie meine Vorredner) auf Schwächen im Zusammenhang mit der Fotografie und dem Drumrum. Ich weiß, dass ich da einige habe. Vielleicht hilft mir das Aufschreiben ja, sie mal anzugehen!?

1. Ich bin sehr kritisch mit mir selbst. Dummerweise hinkt mein Können meinem Wissen hinterher, so dass ich derzeit zwar froh bin, endlich wieder viel zu fotografieren, aber mit den Ergebnissen selbst selten richtig zufrieden bin.

2. Ich möchte niemanden stören. Es kommt öfters vor, dass ich mir ein Foto verkneife, weil andere Personen dabei sind und ich sie nicht aufhalten möchte. Gerade auch, weil ich einen Faible für Rost etc. habe – bei einer hübschen Blume könnten andere die Verzögerung vielleicht eher verstehen.

3. Ich finde keine Zeit, mich ausreichend einzuarbeiten. Ich habe etwa daheim ein halbes Dutzend Guides, wie man Fotos in schwarz/weiß umwandelt. Trotzdem habe ich das bis vor kurzem immer über die Sättigung gemacht (der Weg mit den schlechtesten Ergebnissen, ich weiß), bis ich zufällig auf die andere Funktionalität gestoßen bin. Ähnlich geht es mir mit anderen Themen. Ein ganzer Ordner voller Tipps wartet auf seine Umsetzung, aber ich komm nicht dazu. Ok, das hat auch viel mit Zeit zu tun, aber ich könnt den Ordner ja auch mit in den Bus nehmen und da mal durchlesen.

4. Ich glaube manchmal, dass die besten Motive eben nicht vor der Haustür sind. Sondern weit weg. In fernen Ländern. Keine Ahnung, wie ich darauf komme…

5. „Das geht sicher noch besser.“ An sich eine gute Einstellung in der Fotografie. In einigen Fällen aber eher hinderlich. Etwa, wenn man meint, mit einem andren Objektiv oder seiner andren Kamera (die man grad nicht dabei hat) könnte man bessere Fotos machen (und deshalb mit der vorhandenen Ausrüstung gar nicht erst versucht). Oder ein andres Webseitendesign würde die eigenen Bilder besser zur Geltung bringen (das hier ist erst einen Monat alt, und ich überleg schon wieder). Da verschwendet man viel zu viel Energie auf die Rahmenbedingungen, anstatt einfach mal Fotos zu machen.

6. Ich bearbeite meine Fotos nicht vollständig nach. In letzter Zeit krieg ich es zwar schon ganz gut hin, die raw-Dateien zu „entwickeln“, weil ich sie in den Blog stellen möchte. Aber der letzte Schritt, die Verschlagwortung, unterlasse ich nach wie vor und muss dann irgendwann einen riesigen Berg abarbeiten.

Kurz noch die Stöckchen-Regeln:

1. Setze einen Link zu der Person, die dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/ Macken/ Gewohnheiten.
4. Gib das Stöckchen am Ende deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. Hinterlasse bei jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog, wonach sie getagged wurde.

Ich lasse das Stöckchen auch hier liegen – alle, bei denen ich neugierig auf die Ergebnisse wäre, haben schon geantwortet :)

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Liebe Birgit! Ich kann jeden einzelnen Punkt ebenfalls unterstreichen. Mal findet man seine Ausrüstung nicht gut genug, dann ist der zieht es einen weit weg… Wie wahr, wie wahr! Ich habe auch unglaubliche Hemmungen, an dem Ort, wo ich bin, einfach die kamera rauszuziehen und Menschen zu fotografieren. Was könnten die anderen denn wohl denken?

  2. Hallöchen ;D

    Punkt 1 und 3 sind bei mir ähnlich.
    Zu Punkt 6: Entweder ich vergesse zu verschlagworten, habe grade keine Lust oder keine Zeit. Und irgendwann platzt dann die Bombe . Kabooom. Und dann is’es zu spät. Ich sollte mich wohl lieber dran machen, zu verschlagworten – ich will ja nicht in ständiger Angst leben, in die Luft zu fliegen :/

  3. @ Saschdaily: Ich muss zugeben: Es beruhigt mich doch etwas, dass es anderen auch so geht.
    @ Nick H.: Puh, man kann davon in die Luft fliegen? Mist… Aber tröst dich, ich sitz auch auf ’nem riesigen Pulverfass.

  4. … ich muss schon schmunzeln…

    Von meinem Können mag ich zwar gar nicht am gleichen Tag reden wie von deinem – aber alles was du hier sagst, trifft auch 100% auf mich zu ;-)

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