Bitte um Kritik

Bei Sari habe ich einen hervorragenden Aufsatz zu Bildkritik gefunden, den Thomas Tremmel von den Buxtehuder Fotofreunden geschrieben hat. Den habe ich mir durchgelesen (und empfehle ihn unbedingt weiter!). Und ein wenig über die Kritik nachgedacht, die ich so bekomme, und wie ich sie auffasse.

Die meisten Kommentare sind etwa „tolles Bild“, und ich find sie toll. Wer lässt sich nicht gerne bauchpinseln? Da ist mein Bauch, hier ein Pinsel, ihr dürft loslegen :)

Ich hab überlegt, ob ich euch ausdrücklich um konstruktive Kritik bitten soll. Denn das kann unangenehm werden. Klar, es ist Kritik am Bild und nicht an mir. Aber immerhin fand ich das Bild so gut, dass ich es gepostet hab. Und unangenehme Kritik – vor allem, wenn berechtigt – macht einfach keinen Spaß.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich wirklich konstruktive Kritik genau zweimal bekommen. Und auch wenn ich erst nicht begeistert war, muss ich den jeweiligen Personen Recht geben. Die entsprechenden Bilder habe ich überarbeitet und es hat sich gelohnt!

Und darum bitte ich in diesem Blog ausdrücklich auch um konstruktive Kritik. Bitte kein „das Bild sagt mir nichts“, denn das sagt MIR nichts. Sondern konkrete Hinweise. Vielleicht nicht am frühen Morgen. Aber ansonsten ja.

Etwas Bauchpinselei dürft ihr natürlich weiterhin betreiben :mrgreen:

Edit: Noch ein toller Artikel über das effektive Kritisieren von Fotos – hier geht es vor allem darum, einfach die Bildwirkung zu beschreiben, um so ein Feedback zu geben, wie das Bild ankommt.

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Ahh, du hast wirklich auf WordPress imgestellt^^ Muss ich gleich mal den Feed neu abonnieren :)
    Sieht übrigens sehr schick aus.

    Ist immer so eine Sache, nicht wahr? Ich überlege immer wieder, ob ich die Kritik wirklich hören will, aber andererseits, wie will ich sonst weiterkommen, nicht wahr?

  2. Dankeschön :)

    Ja, Kritik macht einfach keinen Spaß, aber helfen tut sie schon… Musste zugegebenermaßen auch überlegen, ob ich so konkret dazu aufrufe. Aber langfristig ist es sicher eine gute Idee.

  3. Da ich kein theoretisches Wissen habe, kann ich immer nur meine spontane Reaktion wiedergeben.Also geht es ja nur um meinen persönlichen Geschmack. Und ob da Kritik, wenn überhaupt vorhanden, dann hilfreich wäre, ist fraglich.

  4. Klar gibt es feste Kriterien, nach denen man ein Foto als “Profi” bewerten kann. Aber genauso viele Regeln, wie es gibt, genauso viele Gründe gibt es auch, sie zu brechen. Somit ist es am Ende doch wieder subjektiv, oder?

    Jede Äußerung, die man begründen kann, ist für mich Kritik. Es ist auch hilfreich, einfach zu sagen, wie das Bild auf dich wirkt.

    Ich habe mal einen zweiten Link gepostet, der weniger auf Kritik in fachlicher Hinsicht eingeht, sondern eher auf die für “Ottonormalbetrachter”. Den kann ich sehr empfehlen. Denn auch ohne großen fachlichen Hintergrund kann man gute Bildkritiken geben. Natürlich fordere ich jetzt nicht zu jedem Foto Aufsätze. Aber wenn dir was auffällt (oder wem anders), wüsst ich’s schon gern.

  5. Ich fang mal zu pinseln an. Wo ist dein Bauch? ;-)

    Ich denke, es wird immer wichtiger werden, dass der Fotograf ein Gefühl für Motive entwickelt. Ein Auge für das Besondere hat. Den richtigen Moment wählt und ihn festhält.

    Ich denke, du bist am richtigen Weg. Sagt ein Schreiberling, kein Fotograf, gell.

  6. Ich find deine Seite eigentlich einfach nur…


    Wonderful!!! :love: Ich glaub wenns die net gäbe dann würd ich mich total langweilen beim surfen…

    Ganz liebe Grüße

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